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Weltweit sorgen sich die Falun Gong Praktizierenden um den Gesundheitszustand der beiden Praktizierenden in Singapur, die sich im Hungerstreik befinden

Zwei Falun Gong Praktizierende in Singapur, Frau Ng Chye Huay und Frau Cheng Lujin befinden sich gegenwärtig im Changyi Frauengefängnis im Hungerstreik, um gegen das ungerechte Urteil der Behörden Singapurs gegen sie zu protestieren. Nach einem Zeitungsbericht der Zeitung "The Strait Times" sagte ein Gefängnissprecher, daß das Ablehnen von Essen nach den Regeln des Gefängnisses einen Verstoß bedeutete. Wenn man für schuldig befunden wird, kann man in eine Strafzelle verlegt werden oder eine schriftliche Warnung erhalten. Wenn ihre Gesundheit in Gefahr sein sollte, würden sie an eine Glukose Infusion angehängt. Falun Gong Praktizierende aus der ganzen Welt sind sehr besorgt über die Situation und sind zu den Botschaften und Konsulaten von Singapur in verschiedenen Ländern gegangen, um für die zwei Praktizierenden zu appellieren.

Am 23. Februar 2003 praktizierten Frau Huang und Frau Cheng die Falun Gong Übungen im Esplanade Park und stellten den Menschen die Verfolgung, die von ihren unschuldigen Mitpraktizierenden in China erlitten wird, vor. Im Mai 2004 wurden sie von der Polizei Singapurs wegen 11 Vergehen angezeigt. Darunter waren u.a.: "Versammlung ohne Genehmigung" und "Besitz und Versenden von nicht zertifizieren Video CDs". Nach fast einem Jahr Anhörungen erhielten die zwei Praktizierenden am 27. April 2005 Bußgelder in Höhe von 20.000 Singapur Dollars beziehungsweise 24.000 Singapur Dollars durch das Gericht. Frau Ng und Frau Cheng blieben fest bei ihrer Aussage, daß sie unschuldig seien und weigerten sich aus diesem Grund, das Urteil anzunehmen. Sie erklärten, daß sie in Berufung gehen würden. Sie wurden dann um 18:00 Uhr am selben Tag noch ins Changyi Frauengefängnis gebracht. Dort können sie bis zu 24 Wochen festgehalten werden.

Es wurde berichtet, daß die Angeklagten, ihr Anwalt und ihre Familienmitglieder nicht erwartet hatten, daß Frau Cheng und Frau Ng noch am Tag des Urteils ins Gefängnis gesteckt würden, da sie davon ausgegangen sind auch beim Verlieren des Falles, noch in Berufung gehen zu können. In Singapur wird die Umsetzung des Urteils gewöhnlicherweise aufgeschoben, wenn der Angeklagte in Berufung gehen möchte. Der Richter erklärte jedoch, da die Angeklagten nicht einsichtig seien, er sich entschieden hatte, die zwei zarten Frauen mit einem hohen Bußgeld zu belegen und verschärfte Bedingungen zu schaffen: wenn die beiden nicht sofort ihre Geldstrafe bezahlen würden, sie umgehend ins Gefängnis gebracht würden.

Frau Cheng Lujin kam aus China. Gegenwärtig hat sie sich mit ihrem Mann, ihrem sechs Jahre alten Sohn und ihrer sechs Monate alten Tochter in Singapur niedergelassen. Ihr zweiter Sohn, der jetzt ein Jahr und sechs Monate alt ist, lebt nun bei ihren Schwiegereltern in China. Nachdem sie inhaftiert wurde, wurde es für den Ehemann sehr schwierig, sich um die beiden Kinder daheim zu kümmern. Frau Cheng forderte das Gericht auf, ihrer sechs Monate alten Tochter zu gestatten, bei ihr zu sein, da das Baby immer noch gestillt würde und die Pflege ihrer Mutter benötigte. Das Gericht lehnte diese Forderung ab.

Gegenwärtig kümmert sich ein mit Frau Cheng gut befreundetes Paar um ihre sechs Monate altes Baby, um ihren Mann zu entlasten.

Am Nachmittag des 1. Mai besuchte die kleine Jujun, Frau Chengs sechs Monate alte Tochter, ihre Mutter im Gefängnis. Das unschuldige Baby, daß nichts davon wußte, was geschah, schaute sich das Gefängnis genau an, indem ihrer Mutter eingesperrt ist.

Frau Ng und Frau Chengs Hungerstreik, um gegen das inkorrekte Urteil des Gerichts zu protestieren, dauert schon den fünften Tag an. Ihre Unversehrtheit ist eine Sorge, die alle Falun Gong Praktizierenden weltweit teilen. Falun Gong Praktizierende aus Nordamerika, Europa, Asien und Australien haben nach und nach die Botschaften von Singapur in ihren Regionen aufgesucht, um für die zwei Praktizierenden zu appellieren und gegen die ungerechte Behandlung durch die Regierung Singapurs zu protestieren. Die Praktizierenden sagten, daß gegenwärtig immer mehr Regierungen und Menschen die wahren Umstände über Falun Gong kennen und sie das chinesische kommunistische Regime dazu auffordern, die Verfolgung zu beenden. Wir hoffen, daß sich die Behörden Singapurs nicht dem Druck der Kommunistischen Partei Chinas beugen und Komplizen bei der Unterdrückung von Falun Gong werden.

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