Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Traditionelles aus China: Konfuzius, Philosoph

„Erst in der kalten Jahreszeit merkt man, dass Kiefern und Zypressen immergrün sind“ – Konfuzius

Der Name "Konfuzius" stammt aus der latinisierten Form von "Kong Qiu", seinem eigentlichen Namen. Vielen sind wohl seine "Weisheiten" bekannt, kurze Sinnsprüche mit philosophischer Tiefe.

Wenige aber wissen, dass Konfuzius (551 – 479 v. Chr) zu seiner Lebenszeit eher unbeachtet und erfolglos gewirkt hat. Seine Ansichten wurden erst zu späterer Zeit aufgegriffen.

Konfuzius lebte in einer Zeit des sozialen Wandels und feudaler Machtkämpfe, er verdiente seinen Lebensunterhalt als herumziehender Fürstenberater. Bedeutung erlangte er als Begründer der nach ihm benannten Denkrichtung, die in Folge entscheidenden Einfluss in China ausüben sollte. Seine Lehre zielt auf die Harmonisierung und Erhaltung tugendhafter Strukturen.

Die Konfuzianische Philosophie sieht an der Spitze der menschlichen Gesellschaft den "Heiligen", jemanden, der aus seiner Natur heraus Tugendvollkomenheit besitzt. Als "Edler" wird jemand bezeichnet, der sich durch Lernen diesem Ideal annähert, der sich sozusagen auf dem Weg dorthin befindet. Zentral in der konfuzianischen Ethik ist "Ren", was in etwa als Menschlichkeit beschrieben werden könnte. Der Kern dieses Begriffes ist das richtige Verhalten den anderen gegenüber. Darin spielen vor allem das Gebot der Ehrfurcht vor den Eltern ("Xiao") und Einordnung in die "Fünf Beziehungen" eine bedeutende Rolle. Die "Fünf Beziehungen" beschreiben die prinzipielle Einordnung des Menschen in die Gesellschaft anhand abstrakter Kategoriebildungen, nämlich: Herrscher – Untertan, Eltern – Kind, Mann – Frau, Geschwister zueinander und schließlich Freund – Feind.

http://newsletter.faluninfo.at/n4/a50.html

Das Neueste

Archiv

Weitere Artikel zu diesem Thema