Die Geschichte der Falun Gong- Praktizierenden Marina Vassong

Marina war jemand, der seinen Lebensweg gern ändern wollte. Sie hatte einst eine Menge ungesunder Einstellungen und sie tat manches Schlechte, was ihr eine riesige Last aufs Gemüt legte. Sie weinte oft und suchte nach einem Weg, um die schwere Last von ihrer Seele loszuwerden.

Mir wurde ihre Geschichte vor langer Zeit erzählt. Zu meiner großen Verwunderung war das Ehepaar fähig, acht Sprachen fließend zu sprechen, darunter Englisch, Russisch, Polnisch, Ukrainisch, Jüdisch, Aserbaidschanisch, Türkisch und Hebräisch. Als man sie fragte, wie sie untereinander normalerweise sprächen, sagten sie: “Bei der Arbeit Englisch. Mit den Landsleuten Russisch und Aserbaidschanisch, Jüdisch und Hebräisch mit Juden und Russisch zu Hause.“

Die Höhen und Tiefen ihres Lebens

Marine ist in Gorki, Zentralrussland, geboren. Das liegt etwa 6 Fahrstunden von Moskau entfernt. Nach ihrer Graduierung arbeitete sie als Musiklehrerin an einer Musikschule mit den Fächern Singen und Tanzen. Sie studierte an der Universität als Hauptfach Maschinen- und Computertechnik. Schließlich stellte sich ihre Arbeit in Moskau als Kommunikationsarbeit heraus.

Marina war so tüchtig, dass sie den Posten einer Vorsitzenden in der Eisenbahnarbeiter- Union erhielt. Sie hatte 3000 Arbeiter unter sich. Aber es war ein Jammer, dass sie in keine Synagoge gehen konnte, weil alle Synagogen zerstört worden waren, es gab auch keine Jüdischen Schriften mehr. Marinas Mann war auch Jude; er war ehemals Geiger im Opernhaus von Baku.

1988 als die Republik Aserbeidschan anfing, Minderheiten zu verfolgen, ging Tony fort und später von Israel aus in die USA.

Ende der 80er Jahre, als 1,2 Millionen Juden die ehemalige Sowjetunion verließen, gab es unter ihnen eine Reihe von Ärzten, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Musikern usw. Da so viel berufliches Personal nach Israel einwanderte, war es unmöglich, eine angemessene Arbeit zu finden. So wurde Tony ein Arbeiter in einer Strumpffabrik.

Vom Geiger zum Fabrikarbeiter, dieser plötzliche Wechsel hatte eine lebhafte Widerspiegelung auf die Höhen und Tiefen seines Lebens. Gegenwärtig arbeitet Tony als Techniker für eine elektrische Herstellungsfirma im südlichen Philadelphia.

Marinas Großmutter war ihr Schutzengel

Marinas Großmutter war ihr Engel, der sie lehrte, ihr Wesen zu verbessern und rechtschaffen zu sein. Als sie 6 Jahre alt war, war sie ein niedliches, aber wildes Mädchen, das es liebte, mit anderen zu kämpfen.

Einmal wurde sie von einem Jungen verprügelt und schlimm grün und blau geschlagen. Als sie nach Hause kam, beklagte sie sich bei ihrer Großmutter. „Was meinst Du? Weil er mich so schlimm verhauen hat, wie soll ich zurückkämpfen?“ Ihre Großmutter antwortete: “Fandest Du es gut, so geschlagen zu werden? Wie fühlst Du Dich?“ Sie sagte: “Ich hasse ihn. Mit tut alles weh.“ Die Großmutter meinte: “Wenn das so ist, warum möchtest Du denn, dass er genauso leidet wie Du? Möchtest Du, dass er Dich hasst und genauso leidet wie Du?“ Da beruhigte sich die kleine Marina auf einmal.

Als Marina 10 war, wollte sie gern Rad fahren. Ihre Großmutter sagte, dass sie sich zuerst bemühen müsse, ehe sie ein Rad bekommen könne. Sie bat sie, einen wollenen Schal für sich zu stricken. Seitdem glaubte Marina daran, dass sie alles bekommen könne, wenn sie lange hart dafür arbeitet. Als ihre Großmutter gestorben war, erschien sie ihr immer im Traum, um ihr einige Ratschläge zu geben, wenn sie eine wichtige Entscheidung zu treffen hatte.

Sich selbst von einer riesigen Last befreien

Marina arbeitet in Princeton, Pennsylvania, für einen chemischen Betrieb. Sie hat eine starke Beziehung zu China, weil ihr Mann, ihre Tochter, ihr Schwiegersohn, Vetter und ihre Tante und sie selbst eines gemeinsam haben: Sie praktizieren alle Falun Gong, ein chinesischer Kultivierungsweg, der ursprünglich aus China stammt.

Ich fragte sie neugierig, da doch Falun Gong fest an die chinesische Kultur gebunden ist, wie sie als russische Juden so eine asiatische Kultivierungsmethode ausüben könnten.
Marina sagte, dass sie das mehr oder wenige auch so empfände. Einmal, als sie die Falun Gong- Übungen vor der Liberty Hall in Philadelphia machte, fanden einige Chinesen das auch sehr seltsam. Bald erkannte sie jedoch, dass die Grundsätze, die von Falun Gong gelehrt werden, keine Grenzen kennen und von jedermann praktiziert werden können, trotz ihrer nationalen Herkunft, Geschlecht, Rasse oder sozialer Stellung. Später, als sie bei einer Erfahrungsaustausch- Konferenz Erfahrungen mit anderen westlichen Praktizierenden aus Australien, Italien, Frankreich und Russland austauschte, hatten alle dieselbe Empfindung.

Wie kam sie dazu, diese Kultivierungspraxis zu erlernen? Im Frühjahr 1997 erzählte sie beim Jogging einer Nachbarin, dass sie gern ihr Leben ändern würde, da sie viele unrichtigen Gedanken hatte und manches Schlechte getan hatte; das Schlimmste war, dass sie das nicht aus ihren Gedanken loswerden konnte, obgleich sie das schon vielfach versucht hatte. Wegen ihrer Hilflosigkeit weinte sie oft und trank Alkohol. Wenn sie betrunken war, konnte sie all das vergessen; aber nach einer oder zwei Stunden kam alles wieder hoch. Sie wünschte wirklich, diese Last loszuwerden.

Nachdem die Nachbarin sich das einfach angehört hatte, sagte sie still: “Oh, eine meiner Kolleginnen lernt eine gute Kultivierungspraxis. Möchtest Du, dass ich ihr sage, sie möchte Dich anrufen?“

Kurz darauf erhielt Marina einen Anruf von einer jüdischen Dame in Russland. Sie gab Marina das Hauptbuch von Falun Gong, Zhuan Falun. Sobald Marina mit dem Lesen anfing, kam es ihr so vor, als ob der Inhalt dem sehr nahe war, was sie als junger Mensch gedacht und gehandelt hatte. Sie hatte das aber irgendwie vergessen. Wie konnte sie das vergessen? Dieser Gedanke brachte sie zum Weinen. Dann fing sie an, Falun Gong zu praktizieren, weil sie wusste, dass es genau das war, wonach sie so lange gesucht hatte.

Ganz natürlich zum Praktizieren von Falun Gong kommen

Bevor sie anfing mit Falun Gong, war ihr Blutdruck sehr instabil. Von Zeit zu Zeit stieg oder fiel er plötzlich. Sie wusste nicht, ob die Medizin, die sie nahm, ihn erniedrigte oder erhöhte. Nach drei Monaten des Praktizierens verschwand diese Schwierigkeit. Von da an hat sie nie mehr wegen Krankheit im Betrieb gefehlt.

Wenn jemand im Betrieb krank war, fürchteten sich die andern, sich mit der Krankheit anzustecken. Sie sagten dann: “Marina, komm und setze Dich neben sie!“, da alle wussten, dass sie nie krank wurde. Aber das Beste von allem war, dass nach einem Jahr die schwere Last von ihrer Seele genommen war.

Was noch interessanter war: Zu Beginn glaubte ihr Mann Tony nicht daran und praktizierte auch nicht. Wenn Marina praktizierte, schnitt er ihr Fratzen zu. Eines Tages träumte Marina, dass Meister Li, der Begründer der Praxis, ihr auf Russisch sagte, sie solle zum Praktizieren nach draußen gehen und die Übungen mit den anderen zusammen machen. Also ging sie zum Übungen machen auf den Rittenhouse- Platz in Philadelphia. Tony brachte sie hin und holte sie wieder ab, weil es ihn nervös machte, wenn sie selbst fuhr.

Eines Tages langweilte Tony sich zu Tode, während er wartete. Daher machte er all die Bewegungen nach, die er die Praktizierenden machen sah. Auf dem Heimweg war er wie umgewechselt, und er war unglaublich still. Marina fragte: “Was ist denn los?“ Tony sagte ernsthaft, dass er das Gefühl habe, sein Körper sei irgendwie gereinigt worden. Er fühlte seinen Körper rein und leicht.

Auf die Art gehen Marina und Tony nun Hand in Hand auf ihrem Weg zurück zu ihrem wahren Selbst.

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