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Geschichten aus dem alten China: Versprechen einhalten

Zhuo Shu war eine wohlbekannte Person während der Zeit der Drei Königreiche [das war die Periode zwischen 220 – 265, als die Königreiche Wei, Shu und Wu oft im Krieg lagen].

Er war ehrlich und hielt immer sein Wort. Eines Tages besuchte Zhuo Shu Zhuge Ke, um ihm Lebewohl zu sagen, bevor er von Jainye (das derzeitige Nanjing,) in seine Heimatstadt Huiji (das gegenwärtige Shaoxing, Provinz Zhejiang) reiste. Zhuge Ke fragte ihn, wann er zurückkehren würde, daher nannte ihm Zhuo Shu die Zeit und den Tag.

An dem Tag, an dem Zhuo Shu zurückkehren sollte, lud Zhuge Ke mehrere Gäste ein. Er bat die Gäste, noch nicht mit dem Essen zu beginnen. Er sprach: „Lasst uns eine Weile auf Zhuo Shu warten.“ Die Gäste waren verdutzt und sagten: „Huiji ist eintausend Meilen von hier entfernt, außerdem gibt es viele Flüsse und Seen, die Huiji und Jianye trennen. Wie kannst Du so sicher sein, dass er heute zurückkommen wird?“

Während die Gäste das fragten, traf Zhuo Shu planmäßig ein. Die Gäste waren überrascht.

Zhuo Ke sagte beiläufig, “Weder ein Vertrag noch eine Person schränkten ihn ein, bislang hielt er sich immer an sein Wort und erfüllte seine Versprechen. Er praktiziert wahrhaftig ´sich an das eigene Wort halten`. Es war, wie es Yuan Fu aus der Song Dynastie, in seinem Buch Familien-Disziplin ´Yuan`s Lehre für Generationen`, lehrte. „Jede Sache, die versprochen wurde, musste erfüllt werden. An die vereinbarte Zeit musste sich gehalten werden. Das wird Glauben genannt.“ Was man einer Person versprochen hatte, musste eingehalten werden, ohne ein bisschen davon auszulassen.

Darum sagte Laotse: “Wer leichtfertig etwas verspricht, dem mangelt es an Glauben.“

Darum sagte Laotse: “Wer leichtfertig etwas verspricht, dem mangelt es an Glauben.“ Das bedeutet, wenn Du jemandem zusagst, etwas zu tun, dann sollst Du das auch tun. Diejenigen, die unbesorgt Versprechungen machen, bewahren kaum ihren Glauben.

Vertrauen, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Höflichkeit und Weisheit sind die fünf Tugenden, die besonders als traditionelle Moral betont wurden. Die fünf Tugenden sind fünf grundlegende moralische Kriterien, nach denen sich ein Mensch richten sollte. Der Begründer von Falun Gong, Herr Li Honghzi, sagte:

“Sie meinten, was sie sagten. Wenn sie etwas versprachen, würden sie es mit Sicherheit einhalten. So sollten menschliche Wesen sein.“ (Falun Buddha Fa, Fa-Erklärung für Betreuer auf der Fa-Konferenz in Changchun“).

So ist der Glaube die Grundlage des Daseins eines Menschen, der sein Verhalten in der Gesellschaft anleitet. Er stellt die Grundlage dar, auf der man Regierungspolitik betreibt und über ein Land regiert, sowie das anleitende Merkmal, dem jedermann folgen sollte. Wenn ein Mensch sein Wort nicht hält, verliert er das fundamentale Kriterium, ein menschliches Wesen zu sein.

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