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Kanada: Polizei verhaftet einen Störenfried, der bei einer Falun Gong-Kundgebung in Montreal Morddrohungen ausruft (Fotos)

Am 11. März 2006 hielten Falun Gong-Praktizierende eine Kundgebung in Chinatown von Montreal ab, um gegen das geheime Konzentrationslager in Sujiatun zu protestieren. Die Polizei verhaftete einen chinesischen Mann, der die Praktizierenden durch Zwischenrufe schikanierte und ein Zeitungsgestell der Epoche Times umstieß. Der Mann fluchte und schrie und drohte, die Praktizierenden zu töten.

Ein Chinese (links) beschimpft Passanten und versucht die Kundgebung zu stören Bevor die Polizei den Störenfried festnimmt, nimmt sie seine Personalien auf Die Polizei führt den Mann zu einem Streifenwagen ab

Protest gegen die Schrecklichkeiten des Konzentrationslagers Sujiatun

An der Kundgebung, die gegen 15:00 Uhr begann, nahmen ungefähr 50 Falun Gong-Praktizierende teil. Ihr Protest richtete sich gegen das geheime Konzentrationslager der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) im Gebiet von Sujiatun in der Stadt Shenyang (Provinz Liaoning). Dort werden den Praktizierenden die Organe entnommen und gewinnbringend verkauft, anschließend werden ihre Leichname verbrannt, um jegliche Beweise zu vernichten. Viele Menschen in Montreal waren schockiert, als sie die Wahrheit erfuhren, und stellten sich an, um auf einer Petition zu unterschreiben, die die kanadische Regierung dazu auffordert, Nachforschungen anzustellen und das Morden zu stoppen.

Eine Morddrohung

Während der Kundgebung rief ein Chinese mittleren Alters Morddrohungen aus und schwor, dass alle Falun Gong-Praktizierenden getötet würden. Er schrie auf Mandarin, der Muttersprache der meisten Protestierenden: „Die Kommunistische Partei Chinas tötete viele Menschen! Na und!“ An der Ecke des Parks stieß er einen Zeitungsständer der Epoche Times um. Ein Praktizierender versuchte ihn zu beruhigen und ihm die Hintergründe von Falun Gong zu erklären. Doch dadurch wurde der Mann noch wilder und schrie noch lauter. Ein anderer Praktizierender trat hinzu und bat den Praktizierenden, gar nicht auf den Chinesen zu reagieren, damit er keinen Zündstoff habe. Darauf reagiert der Mann mit Wut und schubste den Praktizierenden, der in der Mitte stand, so dass dieser den Halt verlor und hinfiel.

Der Chinese hörte nicht auf zu schreien, zu fluchen und Morddrohungen auszustoßen. Ein paar westliche Menschen gingen vorbei und reagierten negativ auf seine Verwünschungen, woraufhin der Chinese ihnen nachging und sie auf Chinesisch verfluchte.

Ein älterer Chinese ging vorbei, zeigte auf den Mann und sagte zu ihm: „Ich sehe, dass Sie eine falsche Meinung haben. Schauen Sie sich diese Leute (Falun Gong-Praktizierende) an. Sind Sie ein von der Kommunistischen Partei Chinas angeheuerter Spion?“ Der Unruhestifter beschimpfte den Mann und nannte ihn einen Verräter Chinas. Der alte Mann antwortete: „Ich kann nur sehen, dass Sie von jemanden wie ein Sklave ausgenutzt werden. Sie sind nichts als ein Handlanger.“ Der Mann drohte ihm mit seiner Faust und zeigte auf den alten Mann: „Wenn Sie noch weiter auf mich zeigen, werde ich Sie schlagen.“

Ankunft der Polizei und Verhaftung des Unruhestifters

Jemand hatte die Polizei gerufen, so dass der Mann wegrannte. Nach einiger Zeit kehrte er zurück und fing wieder an, Schwierigkeiten zu bereiten. Ein paar Minuten später kamen vier Polizeiautos, und die Polizisten fingen an, Fragen zu stellen. Der Mann beschuldigte die Praktizierenden in fließendem Französisch, dass sie ihn herumgestoßen hätten. Jemand hatte die Geschehnisse mit einer Videokamera aufgenommen, und viele Augenzeugen bestätigten, dass der Man log. Ein Polizist brachte den Mann zu einem Polizeiwagen, um ihn zu befragen. Später nahmen sie ihn mit.

Andere Polizeibeamte befragten die Zuschauer bei der Kundgebung, ob jemand diesen Mann kennen würde. Er war niemandem bekannt. Ein Praktizierender schlug vor, dass die Polizei den Mann auffordern sollte, sich auszuweisen. Doch die Polizei antwortete, dass er ihnen möglicherweise nicht seinen wirklichen Namen sagen würde.

Ein Praktizierender erklärte der Polizei, dass es bei der Kundgebung um die Schrecklichkeiten des Konzentrationslagers Sujiatun ging. Ein Polizist wies die Praktizierenden darauf hin, dass sie zu ihrem Schutz die örtliche Polizei anfordern könnten.

Laut Information der Polizei würde der Unruhestifter eine Geldbuße auferlegt bekommen. Die Praktizierenden wurden aufgefordert, die Beweise für das Gericht aufzubewahren.

Dieser Vorfall verursachte eine starke Aufregung in Chinatown. Mehrere Geschäftsbesitzer sagten: „Falun Gong ist kraftvoll. Die Polizei kam, um euch zu schützen.“ Einige berichteten, dass sie angefangen hätten, Falun Gong-Bücher zu lesen.

Ein KPC-Spion?

Mehrere Praktizierende erkannten diesen Mann von früheren Störungen her wieder. Er erscheint oft bei Falun Gong-Aktivitäten, um zu schikanieren. Er flucht, schreit, stößt und zieht Praktizierende weg.

Ein Praktizierender, der vor einem Jahr aus China gekommen war, erklärte, dass der gleiche Störenfried ihn oft belästigt hätte, wenn er Informationsmaterial über die Fakten der Verfolgung verteilt hatte. Er sagte: „Sein Angriff auf Falun Gong ist genauso wie der von der kommunistischen Partei. Ich habe Gründe zu glauben, dass er ein von der KPC angeheuerter Spion ist, der die Aktivitäten von Falun Gong stören soll.“

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