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USA: Die Anhörung im amerikanischen Parlament und die Zeugen fordern eine Untersuchung des Konzentrationslagers in Su Jiantun in Nordchina

Am 16.03.2006 um 14.00 Uhr fand die Anhörung„Den Status der Menschenrechte in allen Ländern zu beaufsichtigen: die Reportage der Menschenrechte auf der ganzen Welt 2005“ im amerikanischen Parlament Rayburn Tower statt. Frau Nina Shea, die Direktorin des Zentrums für Religionsfreiheit und des Hauses der Freiheit(Center for Religious Freedom, Freedom House) bat, alle Teilnehmer der Anhörung die Tatsachen über das Konzentrationslager in Su Jiantun ernst zu nehmen, und bat das Parlament eine Untersuchung einzuleiten.

Frau Nina Shea sagte auf der Sitzung: „ Es gibt einen Bericht über das Konzentrationslager. Obwohl man die Wahrheit noch bestätigen muss, ist die Lage in China ernst. Überzeugend dafür ist, dass ein chinesischer Journalist, der in die USA geflohen ist, sagte, dass ein Konzentrationslager in Su Jiatun in der Stadt Shen Yang zielgerichtet für ca.6.000 Falun Gong-Praktizierende, die aus Nordostchina kommen, errichtet worden sei. Gerüchten zufolge soll eine Gruppe von medizinischem Personal dort arbeiten, und sie sollen die Häftlinge als Versuchstiere behandeln. Angeblich soll ein Krematorium eingerichtet worden sein, um alle Beweise zu vernichten. Dieser Journalist und Insider hat bekannt gegeben, dass die kommunistische Partei mit dem Konzentrationslager zusammenarbeitet, um durch den Verkauf der Organe, die den getöteten oder noch atmenden, im Sterben liegenden Straftätern entnommen wurden, Gewinne zu erzielen. Es ist nichts Neues, dass China die Organe der zum Tode Verurteilten entnehmen lässt. Die ganze Sache muss untersucht werden.“

Herr Christopher H. Smith, der Komiteechef der afrikanischen, globalen Menschenrechte und internationalen Verhältnisse, leitete die diesmalige Sitzung. Die Zeugen waren Barry Lowenkron, Stellvertretender USA-Staatssekretär für Demokratie, Menschenrechte und Arbeitsverhältnisse, der amerikanische Bischof Thomas Wenski, Frau Elisa Massimino, die Washingtoner Direktorin der Organisation Human Rights Watch, Sharon Hom, der Executive Director von “Human Rights in China”,
Frau Nina Shea, die Direktorin des Zentrums für Religionsfreiheit und des Hauses der Freiheit(Center for Religious Freedom, Freedom House) und Ali al-Ahmed, der Direktor der saudischen Menschenrechtsorganisation „Saudi Institute".

Christopher H. Smith sagte: „Menschenrechte bedeuten nicht eine Einlenkung oder Wohlfahrt, die der Staat den Menschen verleiht. Menschenrechte sind die Rechte, die jeder hat. Ihre Grundlage liegt in der Menschenwürde und den Werten, die die Menschen von Geburt aus bekommen haben.“

Er sagte weiter, dass einige Menschenrechte die grundlegendsten seien und die Basis für Anerkennung und Erhalt der anderen Rechte. Vor allem sei das Recht auf Leben am wichtigsten. Wenn das Leben eines Menschen bedroht wird, haben die anderen Rechte keinen Sinn. Deshalb hat das Leben die höchsten Bedeutung.

In diesem, am 8. 03.2006 vom Staat veröffentlichten Report der Menschenrechte der gesamten Welt 2005, werden die Länder, die die Menschenrechte verletzen, namentlich genannt: Es sind Zimbabwe, China, Burma, Kuba und Länder in Mittelasien.

Auf der Sitzung haben die Zeugen über die Fragen der Religionsverfolgung und der Verletzung der Menschenrechte diskutiert.

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