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Ukraine: Falun Gong-Praktizierende protestieren vor der Chinesischen Botschaft gegen die Verbrechen im Sujiatun Konzentrationslager in der Provinz Liaoning

Am 18. März 2006 trafen sich Falun Gong- Praktizierende in Kiew vor der Chinesischen Botschaft, um dort eine Protestkundgebung gegen die blutigen Verbrechen des Kommunistischen Regimes in China im geheimen Sujiatun Konzentrationslager zu veranstalten. In diesem Lager sind mehr als 6.000 Falun Gong- Praktizierende eingesperrt. Keiner wird dort lebendig herausgelassen, denn mit ihren Organen wird in China und weltweit gehandelt.

Die Transparente und Infotafeln zogen viel Aufmerksamkeit auf sich Praktizierender übermittelt die grausame Wahrheit über das Sujiatun Konzentrationslager

Die Praktizierenden zeigten Transparente mit den Botschaften “Protest gegen Chinas Verfolgung gegen die Falun Gong- Praktizierenden im Sujiatun Konzentrationslager und den Handel mit ihren Organen“, „Sofortiger Stopp der grausamen Folterungen und dem Massaker an Falun Gong Praktizierenden“ und „Stellt Jiang Zemin, Lou Gan, Zhou Yongkang, Liu Jing vor Gericht.“ Die Transparente zogen viel Aufmerksamkeit auf sich.

Ein Fußgänger nach dem anderen kam, um sich über die jüngsten Vorfälle zu informieren. Manche fragten nach Flyern, während andere lieber direkt mit den Praktizierenden sprachen .
Neben vielen Abbildungen und Plakaten der grausamen Foltermethoden, stellten die Praktizierenden die Foltermethoden selbst nach. Während der Aktivität kam ein Botschaftsangestellter aus dem Gebäude und machte von den Demonstranten Fotos. Nachdem er merkte, dass er von Journalisten fotografiert wurde, dreht er sich schnell um und lief weg. Später kam ein Auto aus dem Botschaftsgelände efahren, um die Transparente, die Anti-Folterausstellung und die Übungsdemonstrationen aus nächster Nähe zu sehen.

Warum steht auf den Transparenten: Stellt Jiang Zemin, Luo Gan, Zhou Yongkang und Liu Jing vor Gericht?

Jiang Zemin

Jiang Zemin, der ehemalige Vorsitzende der chinesischen kommunistischen Partei, des chinesischen Militärs und der chinesischen Regierung, initiierte persönlich die Verfolgung gegen Falun Gong.

Am 10. Juni 1999 missbrauchte Jiang Zemin seine Macht dazu, das Büro 610 zu gründen, dessen spezifische Aufgabe es ist, Falun Gong zu verfolgen. Da es absolute Macht über jede Regierungsebene in der Partei und in allen politischen und juristischen Organen besitzt, steht es außerhalb der chinesischen Verfassung und umgeht chinesische Gesetze. Nach dem 20. Juli 1999 befahl Jiang Zemin dem Büro 610 eine Ausrottungspolitik gegen Falun Gong- Praktizierende in China zu führen, mit folgenden Zielen:

• Ruiniert ihren Ruf, treibt sie in den Bankrott und zerstört sie körperlich
• Wenn Praktizierende "zu Tode geschlagen werden, so zählt das nichts und soll als Selbstmord dokumentiert werden;"
• Verbrennt ihren Körper direkt, ohne die Person zu identifizieren

Seit dem 20. Juli 1999 wurden mehr als 2800 Falun Gong- Praktizierende in über 30 Provinzen, autonomen Regionen und Städten zu Tode gefoltert.

Luo Gan

Als Vorsitzender des Komitees für Politik- und Legislativangelegenheiten des Zentralkomitees der chinesischen kommunistischen Partei plante Luo Gan persönlich die Diffamierung von Falun Gong. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Verfolgung. Nach dem 20. Juli 1999 war Luo Gan derjenige, der Jiang Zemins Völkermordpolitik an oberster Stelle ausführte. Von 1999 bis 2002 nahm Luo Gan persönlich daran teil, eine Reihe von politischen Maßnahmen zu ergreifen, um die Verfolgung eskalieren zu lassen.

Luo Gan hielt viele Reden bei verschiedenen Treffen, um politische und gesetzgebende Organe dazu anzustiften, die Verfolgung von Falun Gong zu verschärfen. Er ging persönlich zu mehreren Orten, um die Ausführung der Befehle zu überwachen. Zwischen 2001 und 2003 hielt Luo Gan mindestens sieben öffentliche Reden, in denen er die politischen und gesetzlichen Organe dazu aufrief, Falun Gong als "Wichtigste Zielscheibe der Unterdrückung" zu betrachten. Seit September 2000 reiste Luo Gan in die Städte Weifang in der Provinz Shandong, Wuhan in der Provinz Hubei, Nanchang in der Provinz Jiangzhi, Changchun in der Provinz Liaoning und Xingkai See in Jixi in der Provinz Helongjiang, um die Verfolgung persönlich zu überwachen.

Beweise belegen, dass die Verhaftungen, die Folter und die Todesrate von Falun Gong- Praktizierenden in der Gegend, die er persönlich überwachte, dramatisch anstiegen.

Liu Jing

Liu Jing ist der Vorsitzende des Büros 610, und er reiste oft an verschiedene Orte, um die brutale Verfolgung von Falun Gong anzuleiten. Liu Jing und Luo Gan gingen häufig gemeinsam in das Massanjia Zwangsarbeitslager, um persönlich den Fortschritt bei der Gehirnwäsche gegen Falun Gong- Praktizierende zu inspizieren. Sie befahlen, dass die grausame Methoden, die im Massanjia Zwangsarbeitslager zur Folter von Falun Gong- Praktizierenden angewendet werden, als Modell für andere Zwangsarbeitslager und Gehirnwäschezentren in ganz China dienen sollten, nicht nur in der Provinz Liaoning, in der das Massanjia Zwangsarbeitslager liegt. Dies führte zu schrecklichen Menschenrechtsverletzungen in den Zwangsarbeitslagern, Haftanstalten und Gefängnissen in ganz China.

Das Massanjia Zwangsarbeitslager, in der Vorstadt der Stadt Shenjiang gelegen, ist für seine Grausamkeit bei der Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden berüchtigt. Viele Falun Gong- Praktizierende sind dort infolge der Misshandlungen gestorben. Das Massanjia Zwangsarbeitslager wird in die Geschichtsbücher eingehen, weil dort Falun Gong praktizierende Frauen, die ihren Glauben nicht widerrufen wollten, nackt ausgezogen worden und in Gefängniszellen mit männlichen Kriminellen geworfen wurden.

Liu Jing half persönlich dabei, den Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu inszenieren, eine fast unglaublich zusammengereimte Propagandageschichte, mit dem Zweck Falun Gong in den Augen der Öffentlichkeit zu dämonisieren. Liu Jing ist ebenfalls verantwortlich für vielen andere Propagandageschichten, die den Haß gegen Falun Gong in der Bevölkerung schüren sollten.

Der auf dem Platz des Himmlischen Friedens inszenierte Selbstverbrennungsvorfall wurde zur meist verbreiteten und effektivsten Lüge, um die öffentliche Meinung gegen Falun Gong aufzuhetzen. Der Vorfall beeinflusste viele Menschen und ließ bei ihnen eine negative Einstellung gegenüber Falun Gong entstehen. Sie lieferten so dem Jiang Zemins Regime eine Ausrede um die Verfolgung gegen Falun Gong zu verschärfen. Die Nichtregierungsorganisation International Educational Development (IED) bestätigte in einem Bericht vom 14. August 2001 die Annahme, dass der "Selbstverbrennungsvorfall auf dem Platz des Himmlischen Friedens von der Regierung angestiftet wurde". Ein Abspielen des von CCTV aufgezeichneten Filmes in Zeitlupe, brachte viele Ungereimtheiten zutage. Beispielsweise sieht man, wie eine unbekannte Person die in Flammen stehende Liu Chunling auf den Kopf schlug und sie sofort tötete. Es wurde auch verifiziert, dass die Personen, die sich anzündeten, keine Falun Gong- Praktizierenden waren.

Da aber Jiang Zemin und sein Regime die Medien in China kontrollierten, war es ihm möglich, die Radiosender mit Propaganda zu bestücken und sie so zu missbrauchen.

Zhou Yongkang

Zhou Yongkang war der Vorsitzende des Parteikomitees der Provinz Sichuan und ist gegenwärtig Innenminister. Er ist verantwortlich für den Foltertod vieler Falun Gong- Praktizierender. In der Provinz Sichuan ist er berüchtigt für seine Brutalität. Die Menschen in Sichuan haben ihm den Spitznamen "Menschenrechtskiller" gegeben.

Während seiner Amtszeit in Sichuan arbeiteten Zhou Yongkang und andere hochrangige Regierungsbeamte zusammen, um Falun Gong zu verfolgen. Quellen belegen, dass er Methoden wie Mord, Folter und Entführung autorisierte und dazu ermutigte, Falun Gong- Praktizierende in seinem Bereich einzuschüchtern und zu eliminieren. Darüber hinaus wurden unter seiner Politik Menschen zum Erpressen herangezogen: "Wenn Eltern praktizieren, entlasst ihre Kinder von der Arbeit; wenn Kinder praktizieren, entlasst ihre Eltern, hört auf, ihre Pensionen zu zahlen und nehmt ihnen ihre finanziellen Ressourcen weg." Er machte aus Sichuan eine der Provinzen, in der Falun Gong am schlimmsten verfolgt wird. Indem er Falun Gong verfolgte, baute er sich seine Karriere auf, die mit dem Blut von Falun Gong- Praktizierenden befleckt ist, und so wurde er zum Innenminister.

Am 9. Dezember 2003 führte Zhou Yongkang immer noch Jiang Zemins Politik der Verfolgung durch, und er sagte bei einem Treffen mit verschiedenen hohen Polizeibeamten: "Die Unterdrückung von Falun Gong ist immer noch die Hauptaufgabe des chinesischen Polizeisystems." Nach einem Bericht in der "Volkspolizei", einer Zeitung in Peking, verlas Zhou Yongkang Jiang Zemins acht Hauptpunkte bezüglich innerer und äußerer Angelegenheiten: Die ersten fünf Punkte handelten davon, die Diktatur zu verstärken, wobei die Unterdrückung von Falun Gong als dritter Hauptpunkt aufgelistet war.

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