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Reuters: U.N. Gesandter untersucht Behauptungen über die Folter von Falun Gong Übenden

GENF (Reuters) – Der Ermittler der Vereinten Nationen sagte am Donnerstag, dass er die Behauptungen der Falun Gong Gruppe untersuchen würde, dass Tausende Mitglieder der Bewegung in einem Chinesischen „Konzentrationslager“ gefangen gehalten werden und einige von ihnen getötet worden waren.

Die in China verbotene spirituelle Bewegung behauptete diesen Monat, dass bis zu 6.000 von ihnen in einem staatlichen Lager im Viertel Sujiatun, der nördlichen Stadt Shenyang, festgehalten und einige von ihnen getötet und ihre Organe verkauft wurden.

„Die Behauptung lautet, dass Falun Gong Praktizierende für den Verkauf von Organen und menschlichem Gewebe missbraucht werden… Es heißt, dass bislang niemand aus diesem Konzentrationslager heraus gekommen ist“, sagte Manfred Nowak, U.N. Sonderberichterstatter für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlungen oder Bestrafungen.

„Ich bin gegenwärtig noch bei der Untersuchung dieser Behauptungen… Wenn ich zu dem Schluss komme, dass dies eine ernstzunehmende und wohlbegründete Behauptung ist, werde ich es bei der Chinesischen Regierung vorbringen“, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Nowak, der nach einem Jahrzehnt Verhandlungen, China Ende letzten Jahres besucht hatte, berichtete letzte Woche, dass er Folter weit verbreitet im Land, mit der weltweit größten Zahl von Häftlingen, vorgefunden hat.
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Falun Gong sagt, dass die Behauptungen auf „Zeugenaussagen eines Insiders und Journalisten aus China“ basierten, die auch aussagten, dass sich in dem Lager ein Krematorium und viele Ärzte befänden.

Nowak, ein österreichischer Juraprofessor, sagte, dass wenn sich die Behauptungen als wahr erweisen, dies eine ernste Übertretung vieler grundlegender Menschenrechte wäre, einschließlich des Rechts auf Leben und des Rechts, nicht gefoltert oder misshandelt zu werden.

In seinem Bericht der letzten Woche rief er China auf, sein System der „Umerziehung durch Arbeit“ abzuschaffen. Er drängte die Autoritäten, alle politischen Häftlinge und Personen freizulassen, die wegen der Ausübung ihres Rechts auf Redefreiheit, Versammlungsfreiheit und Religionsfreiheit, inhaftiert waren.

Dies schließt auch die inhaftierten Praktizierenden von Falun Gong ein, welches im Jahr 1999 [durch das Kommunistische Regime] verboten worden war.

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