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Eine chinesische Ärztin appellierte an ihre Kollegen, ihren Patienten nicht mehr zu empfehlen, Organtransplantationen in China durchführen zu lassen

Am Nachmittag des 27.03.2006 fand eine große Versammlung im Lafayette Park vor dem Weißen Haus in Washington D.C. statt. Dabei handelte es sich um eine Protestaktion gegen die Gräueltaten im KZ Sujiatun, wo bereits 6000 Falun Gong-Praktizierende gefangen gehalten worden sind. Ihnen wurden bei lebendigem Leib Organe für den Organhandel entnommen. Ihre Leichname wurden anschließend verbrannt, um alle Beweise zu vernichten. Die Versammlung appellierte an den amerikanischen Präsidenten Bush, die internationale Gemeinschaft und die Medien, gegen dieses Verbrechen Ermittlungen einzuleiten und weiteres Morden zu stoppen, d.h. die verfolgten Praktizierenden in China zu retten.

Dr. Wang Wenyi, Sprecherin des Menschenrechtsvereins der chinesischen Ärzte in Übersee hatte eine Rede gehalten. Mit dem Schwerpunkt, alle Ärzte außerhalb von China und die internationale Ärzteschaft aufzufordern, ihren Patienten davon abzuraten, doch keinesfalls Organtransplantationen in China durchführen zu lassen.

Sie hatte den Wunsch, alle Ärzte und Patienten auf diesen Genozid in China aufmerksam zu machen, um zu vermeiden, dass sie aus reiner Unwissenheit dieses Verbrechen auch noch unterstützen.

Dr. Wang sagte: „Laut neuesten Veröffentlichungen des chinesischen Justizministeriums gibt es mindesten sieben Gefängnisse in der Stadt Shenyang, in denen jeweils mehrere Tausend Gefangene untergebracht werden können. Dabei handelt es sich um die Gefängnisse: Shenyang Nr.1 bis Nr.5, das Frauengefängnis der Provinz Liaoning und das Gefängnis Kangjiashan, das etwa 10 Kilometer von Sujiatun entfernt ist.

„Es gibt noch eine Tatsache, von der Sie vielleicht noch nichts gehört haben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums befindet sich das größte Transplantationszentrum Chinas, welches Organe an internationale Organisationen liefert, in Shenyang. Auf seiner Webseite wirbt und garantiert dieses Transplantationszentrum damit, dass alle Organe, die man sich nur wünschen kann, wie z.B. Niere, Leber, Herz usw. schon innerhalb von zwei Wochen zur Verfügung stehen."

Dr. Wang berichtete weiter: „In den letzten sieben Jahren liegt die Provinz Liaoning mit der Anzahl der zu Tode verfolgten Praktizierenden an der Spitze.“

„Von der Webseite von Amnesty International und den Falun Gong-Webseiten erfuhren wir, dass viele Praktizierende, die zu Tode misshandelt wurden, zum eigenen Schutz ihre Namen und ihre Adressen nicht preisgegeben hatten, als sie festgenommen wurden. Ihre Leichen wurden dann einfach von den Polizeibehörden als „Unbekannt“ gemeldet.“

Dr. Wang äußerte, dass der Menschenrechtsverein der chinesischen Ärzte in Übersee über diese Gräueltaten sehr schockiert und empört sei. Sie können es nicht fassen, dass das eigene Volk von der Kommunistischen Partei Chinas so barbarisch getötet wird. Sie rief die internationale Gemeinschaft, das Rote Kreuz und „Ärzte ohne Grenzen“ auf, nach China zu fliegen, um diese Verbrechen als Genozid zu untersuchen.

Dr. Wang sagte: „Wir laden die internationale Ärzteschaft, alle unparteiischen Organisationen und privaten Detektivbüros auf, aus humanitären Gründen, zur Verteidigung der grundlegendsten Menschenrechte, für die Gerechtigkeit, aufgrund ihres Gewissens und aus Mitleid heraus mit uns gemeinsam gegen diese Gräueltaten zu ermitteln. Wir sollten Zeugen befragen und Beweise sammeln, um dieses schlimme Verbrechen der KPC zu enthüllen und endgültig zu beenden. Wir appellieren besonders an die Ärzte im Ausland und die internationalen Ärzteorganisationen, ihren Patienten nicht mehr zu empfehlen, Organe in China transplantieren zu lassen.“

Als chinesische Ärztin rief sie die Regierung und Bevölkerung aller Länder auf: „Nicht mehr untätig bleiben und nur stillschweigend zusehen, wie die KPC die Glaubensgruppe Falun Gong so menschenverachtend verfolgt. Ihre Übeltaten verstoßen gegen jegliche Menschenwürde. Dies wird auch von den himmlischen Gesetzen nicht erlaubt!“

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