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Deutschland: „Ich will alles tun, was ich kann, um die Folterei zu beenden.“

China: Unfassbares Verbrechen der Kommunistischen Partei
KONZENTRATIONSLAGER IN CHINA : ORGANENTNAHME AN LEBENDEN MENSCHEN!

Falun Gong-Praktizierende veranstalteten einen Infostand am Samstag, den 25. März 2006 in der Altstadt in Landshut

„Wir sammeln Unterschriften für Menschenrechte“ konnte man am Samstag vor dem Rathaus in der Landshuter Altstadt die Falun Gong-Praktizierenden sagen hören. Bei genauerem Betrachten musste man aber erst mal schlucken: Bilder von entstellten Personen und Hinweise auf Misshandlungen in Konzentrationslagern ließen manchen an die Zeiten erinnern, an die eigentlich niemand denken will. Wie lange ist denn das schon her?

„Vor 2 Wochen“ erfährt man, „ist in China in der Stadt Shenyang ein Konzentrationslager bekannt geworden. 2.000 Falun Gong-Praktizierende werden dort gesetzeswidrig gefangen gehalten und schweben in Lebensgefahr: ihnen werden bei lebendigem Leib die Organe entnommen, der Rest des Körpers wird danach im hauseigenen Krematorium eingeäschert, um alle Beweise zu vernichten.“

Auf dem verteilten Flyer erhielt man ausführlichere Informationen: Vor ein paar Tagen hat ein chinesischer Journalist die Existenz des geheimen Konzentrationslagers Sujiatun in der Stadt Shenyang, China, enthüllt. Die Details sind schockierend! Seitdem ist eine weitere Zeugin an die Öffentlichkeit getreten. Eine Krankenschwester aus Shenyang befürchtet, von den ehemals 6.000 Häftlingen wurden seit 2001 bereits 4.000 durch medizinische Experimente und Organentnahmen ermordet. Sie war mit einem Chirurgen verheiratet, lies sich aber von ihm scheiden, weil er lebenden Menschen in Shenyang die Organe entnahm. Sie trat jetzt an die Öffentlichkeit, in der Hoffnung, die verbliebenen Personen dort zu retten. Laut einer Zeugenaussage wurde das KZ errichtet, um die Kommunistische Partei Chinas (KPC) von der friedlichen Meditationsbewegung Falun Gong „zu säubern“, und diese bis zur Olympiade zu vernichten. Die Zeugen befürchten, dass kein Gefangener dieses Konzentrationslager je lebend verlassen hat.

Reger Andrang am Stand und an den Unterschriftenlisten

Viele Passanten waren sofort bereit, die an die UNO und die Bundeskanzlerin gerichteten Petitionen zu unterschreiben. Einige wünschten der Aktion viel Erfolg. Manche meinten, dass man zwar eh nichts erreichen würde, waren aber zuversichtlicher als sie erfuhren, dass am selben Tag in anderen Städten ebenfalls freiwillige Aktionen und Infostände von Falun Gong-Praktizierenden abgehalten wurden und dass zurückliegende Aktionen bereits Falun Gong-Praktizierende, die zu Zwangsarbeitslager verurteilt worden waren, zur Freiheit verholfen werden konnte.

Ein Mann meinte, dass er zwar die Vorgehensweise der chinesischen Regierung ablehne, dass er allerdings die märtyrerhafte Haltung der Falun Gong-Praktizierenden nicht unbedingt billige. Er spielte dabei auf die angebliche Selbstverbrennung eines Falun Gong-Praktizierenden 2001 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking an. Als er erfuhr, dass die KPC diese Selbstverbrennung inszeniert hatte, um den Ruf von Falun Gong zu schädigen und dass der damals amtierende Staatspräsident Chinas Jiang Zemin diese Verfolgung von Falun Gong 1999 aus Neid über deren Beliebtheit mit den Worten: „Schädigt ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, zerstört sie physisch“ begann, meinte er: „Das hat mich überzeugt“ und unterschrieb die Petition.

Ein älterer Herr unterschrieb mit den Worten: „Man darf mit diesem Terror-Regime keine Geschäfte machen!“.

Ein junger Mann war bestürzt, als er erfuhr, dass das KZ in derselben Industriestadt liegt, in welcher sogar BMW, die Firma in der er arbeitet, ein Werk hat. Er habe in Erwägung gezogen, sich nächstes Jahr dorthin versetzen zu lassen und will sich jetzt ausführlich über die Situation informieren.

Drei Mädchen, alle drei 10 Jahre alt, kamen an den Stand und wollten genau wissen, was da passiert ist. Als sie über die Situation der Falun Gong-Praktizierenden erfahren hatten, sagte eine von ihnen: „Ich will alles tun, was ich kann, um die Folterei zu beenden.“ Die anderen beiden stimmten ihr zu: „Ja, ich will auch alles tun, was ich kann“. Sie fragten, ob sie auch unterschreiben dürften und waren froh, dass „jede Stimme zählt“.

Nachdem die drei Mädchen unterschrieben hatten, nahmen sie die Informations-Flyer mit. „Ich will alles tun, was ich kann, um die Folterei zu beenden.“ sagte eine von ihnen, und ihre Freundinnen stimmten ihr zu.

Durch die Aktion konnten über 1.000 Passanten über die Situation aufgeklärt werden, über 220 Unterschriften konnten zur Petition eingereicht werden.

(Anmerkung: Nach Veröffentlichung der Nachricht wurde das Sujiatun-Konzentrationslager sofort von der Kommunistischen Parte geräumt, um sämtliche Beweise zu vernichten. Es finden derzeit vermehrt Organtransplantationen statt, so dass man davon ausgehen kann, dass viele weitere unschuldige Menschen umgebracht wurden. Es gibt aber noch mindestens 36 weitere Lager, in denen weiterhin Falun Gong Praktizierende die Organe entnommen werden, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.)

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