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Kanada: Mehr als zehntausend Kanadier fordern die kanadische Regierung auf, gegen die Konzentrationslager des KP-Regimes zu ermitteln

Am 12. April 2006 wurde eine Petition mit 16.000 Unterschriften von der Bevölkerung an das kanadische Außenministerium eingereicht. Nach der Petition wurde die Regierung aufgefordert, dabei zu helfen, eine Untersuchung über die Organentnahme an Falun Gong-Praktizierenden in allen chinesischen Zwangsarbeitslagern und versteckten Konzentrationslagern durchzuführen. Der berühmte kanadische Menschenrechtsanwalt David Mattas schlug am Dienstag, den 02.April 2006 vor, eine internationale Justizorganisation zu gründen, damit das KP-Regime wegen seiner unmenschlichen Gräueltaten belangt werden kann.

Ehemaliger Leiter der Apec im Außenministerium, David Kilgour hält eine Rede David Kilgour schüttelt die Hand eines Praktizierenden

Am 12. April versammelten sich Falun Gong-Praktizierende vor dem Außenministerium Kanadas. Sie appellierten an die Regierung, bei der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) zu intervenieren und über das geheime Konzentrationslager Nachforschungen anzustellen. David Kilgour, ehemaliger Leiter der Apec im Außenministerium, stand den Falun Gong-Praktizierenden zu Seite und hielt während der Versammlung eine Rede. Am Nachmittag trafen sich Beamte des Außenministeriums mit den Vertretern der Falun Gong-Praktizierenden und nahmen die Unterschriftslisten entgegen. (16.000 Unterschriften für die Untersuchung über die Organentnahmen von Falun Gong-Praktizierenden; 80.000 Unterschriften gegen die Verfolgung von Falun Gong)

David Kilgour sagte: „Ich bin davon überzeugt, dass jeder im Außenministerium ganz genau weiß, dass Falun Gong-Praktizierende da draußen identische Bilder zeigen, die einem das Fürchten lernen. Gleichzeitig zeigen sie auch Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht. Alles, was ihr getan habt, wird nicht vergeblich sein. Die Beamten im Außenministerium wissen nun ganz genau Bescheid. Im Namen des kanadischen Volkes danke ich euch ganz herzlich!“

„Das KP-Regime in Peking hat die im Sujiatun-Konzentrationslager eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden bereits deportiert. Es wies die Vorwürfe entschieden zurück und behauptete ganz offiziell, dass geheime Konzentrationslager in China keineswegs existieren“, erklärte Frau Lucy Zhou, Sprecherin des Falun Dafa-Vereins in Kanada. „Laut einer Untersuchung von WOIPFG zufolge werden jedoch zur gleichen Zeit in den großen Krankenhäusern und Transplantationszentren fortlaufend Überstunden gemacht. Ein beträchtlicher Teil der Organversorgung kommt von Falun Gong-Praktizierenden. Wir sind äußerst besorgt darüber, dass das KP-Regime nun ein Massaker begehen könnte, um alle Beweise zu vernichten.“

Sie sagte: „Wir fordern Kanada sowie auch andere Länder auf, bei der KPC zu intervenieren und über geheime Konzentrationslager Nachforschungen anzustellen. Alle Zwangsarbeitslager, Gefängnisse, Krankenhäuser und sonstigen Einrichtungen, in denen Falun Gong-Praktizierende eingesperrt werden, müssen ermittelt werden. Das ‚Komitee für die Untersuchung des geheimen KZs Sujiatun und der Verfolgung von Falun Gong’ (ICIPO) muss nach China fahren, um vor Ort die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong zu untersuchen. Unser Ziel ist, alle inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden frei zu bekommen und diese Verfolgung zu beenden.“

Der berühmte kanadische Menschenrechtsanwalt David Mattas sagte am Dienstag, den 02. April 2006 in der Versammlung vor dem Parlamentshügel: „Internationale Gesetze sind in China ein Fremdwort … solche unmenschlichen Verbrechen werden vom KP-Regime vertuscht und geschützt. Es gibt kein unabhängiges Justizsystem in China, das diese Barbarei bestrafen könnte.“

Herr Mattas wies darauf hin, dass wir unbedingt gegen die Organentnahmen bei Falun Gong-Praktizierenden Maßnahmen ergreifen sollten. „Erst wenn diese Verbrecher von Rechts wegen von der ganzen Welt bestraft werden, bekommen wir ein wirkliches Jutizsystem, welches solche Barbarei zu verhindern weiß“, sagte er.

Nach der Aufdeckung des Konzentrationslagers Sujiatun stehen Falun Gong-Praktizierende trotz aller Schwierigkeiten jeden Tag vor dem Parlament und dem Außenministerium in Kanada. Sie demonstrieren friedlich, sammeln Unterschriften und verteilen Informationsmaterialien.

Derzeit haben mehrere Kongressabgeordnete, Rechtanwälte und unabhängige Organisationen ihre Unterstützung zur Sprache gebracht. Letzte Woche nahmen sieben Kongressabgeordnete aus den bedeutendsten Parteien Kanadas an der Versammlung von Falun Gong-Praktizierenden vor dem Parlamentshügel teil und sprachen ihre Unterstützung aus. Beamte des kanadischen Außenministeriums trafen sich mehrmals mit Falun Gong-Praktizierenden, um sich über geheime Konzentrationslager in China zu informieren.

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