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Slowakisches Fernsehen reagiert auf Leugnung der Existenz von Konzentrationslagern seitens des Chinesischen Regimes und lädt Falun Gong-Praktizierenden in Sendung ein

Am 12. April 2006 wurde der Vorsitzende des Slowakischen Falun Gong Vereins als Gast in die Sendung “Welt – heute” im Slowakischen Fernsehsender TA3 eingeladen. In den fünf Minuten Sendezeit, in denen der Vorsitzende des Slowakischen Falun Gong Vereins interviewt wurde, enthüllte er die aktuellen Verbrechen der Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, was derzeit in ganz China an der Tagesordnung ist. Das Fernsehprogramm ist eine Reaktion auf die Leugnung der Existenz von Konzentrationslagern seitens des Chinesischen Regimes.

Der Sender TA3 ist fast in der gesamten Slowakei über Kabel zu empfangen.

Transkript des Interviews:

Reporter: Was für Beweise gibt es, dass in China Falun Gong-Praktizierende brutal gefoltert und ihre Organe entnommen werden? Und gibt es konkrete Behauptungen von speziellen Personen?

Tatarko: Es gibt Aussagen von drei Zeugen, die über dieselbe Situation in verschiedenen Konzentrationslagern sprechen. Unter ihnen ist ein japanischer Fernsehreporter, der enthüllte, dass Menschen in geheimen Konzentrationslagern eingesperrt sind; ihre Organe wurden entfernt um dann ans Ausland, beispielsweise Japan, verkauft zu werden.

Reporter: Geheim in Anbetracht der Menschen außerhalb des Lagers. Natürlich müssen die Menschen, die diese Organe erhalten, davon erfahren….. Wird das auf brutale Weise getan, werden die Falun Gong-Praktizierenden gezwungen ihre Organe zur Verfügung zu stellen?

Tatarko: Sie fragen die Falun Gong-Praktizierenden nicht einmal. Die Kommunistische Partei erließ ein Gesetz, das sie dazu ermächtigt, Menschen, die sie als “Klassenfeinde” betrachtet, als "Rohmaterial" zu betrachten. Aus diesem Grund behauptet sie, Falun Gong-Praktizierende seien Besitz der KP und könnten nach dem Willen der Partei genutzt werden. Das heißt mit anderen Worten, dass die Partei die Organe willkürlich entfernen kann.

Reporter: Wenn das wahr ist, dann ist es wirklich unglaublich. Falun Gong wurde bis Ende der 90er Jahre von der Chinesischen Regierung toleriert. Was ist dann geschehen?

Tatarko: Tatsächlich ist das so. Falun Gong wurde bis zum Jahre 1999 von der Chinesischen Regierung unterstützt. Als sich abzeichnete, dass die Beliebtheit von Falun Gong die der Kommunistischen Partei übertraf, begann die KP Falun Gong leise zu unterdrücken. Als die Menschen, die Falun Gong ausübten, sich mit friedlichen Appellen in verschiedenen Städten dagegen aussprachen, fing sie [die KP Chinas] an zu härteren Mitteln zu greifen. Einer dieser Appelle fand in Zhongnanhai statt, einer bekannten Straße in Peking, in der sich das Petitionsbüro und der Regierungssitz befindet. Dieser Appell wurde von der Chinesischen Regierung als Attacke gegen das Regime aufgefasst und danach begann die offizielle Verfolgung gegen Falun Gong.

Reporter: Auf der Leinwand sehen wir die Übungen von den Falun Gong-Praktizierenden. Wie viele Praktizierende gibt es weltweit und in der Slowakei, die diese Übungen und diese Praktik machen?

Tatarko: Weltweit gib es 100 Millionen von ihnen. Die Zahl kommt von der Kommunistischen Partei Chinas, die die Praktizierenden vor der Verfolgung zählte. Sie war über diese Anzahl so erschrocken, dass sie mit der Verfolgung begann. In der Slowakei gibt es viele Menschen, die Falun Gong lernen. In den verschiedenen Ländern variiert das. Ich würde sagen, dass die meisten von ihnen [außer in China] sich in Nordamerika befinden, wo es ca. 10.000 Praktizierende gibt.

Reporter: Gibt es in der Slowakei viele Praktizierende? Wie halten Sie Kontakt und woher bekommen Sie die Informationen über Menschen, die Falun Gong üben?

Tatarko: Es existieren internationale Webseiten, wo wir die neuesten Informationen über Falun Gong, die Verfolgung in China erfahren und auf denen Menschen ihre Erfahrungen mit Falun Gong mitteilen.
Reporter: Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit für dieses Thema, aber heute werden wir es nicht mehr schaffen. Mal sehen, ob wir es in Zukunft noch mal schaffen. Danke für Ihren Besuch in unserem Fernsehstudio.

Tatarko: Ich danke Ihnen.

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