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USA: Pressekonferenz der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China, Aufruf zur Untersuchung in allen Konzentrationslagern

Am 18. April 2006 gab die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (KUVFG) im Nationalen Presseclub in Washington D.C. eine Pressekonferenz. Sie verlangte eine Untersuchung in allen Arbeitslagern, Gefängnissen, Aufnahmezentren, Aufbewahrungszentren, Krankenhäusern, psychiatrischen Anstalten und ähnlichen Institutionen, in denen Falun Gong-Praktizierende seit den vergangenen sieben Jahren eingesperrt wurden. Die Koalition rief die internationalen Organisationen und Regierungen auf, mit dieser unabhängigen Koalition zusammenzuarbeiten, damit wirklich eine gründliche Untersuchung der Verbrechen der KPC stattfindet.

Des Weiteren fordert sie, dass die KPC sofort alle Arbeitslager, Gefängnisse und ähnliche Anstalten für diese internationale Untersuchung öffnet.

Der Vorsitzende der Koalition bekräftigte die gemeinsame Absicht, eine vollständige Untersuchung der Verbrechen der KPC durchzuführen

Die kürzlich etablierte KUVFG, unter der Leitung des Falun Dafa-Vereins und der Webseite Minghui/Clearwisdom plant eine komplette Untersuchung in sämtlichen Arbeitslagern, Gefängnissen, Aufnahmezentren, Aufbewahrungszentren und Krankenhäusern, in welchen Falun Gong-Praktizierende festgehalten werden. Diese Untersuchung erfolgt, weil die KPC zum 1. Juli 2006 ein neues Gesetz bezüglich Organentnahmen einführt. Die Koalition fordert sofortigen Zutritt zu diesen Anstalten und die Genehmigung, dass das internationale Untersuchungsteam eine unabhängige und direkte Untersuchung und störungsfreie Beweissammlung durchführen kann. Die Koalition lädt alle Menschenrechtsorganisationen, Gesetzesvertreter, Regierungen und Organisationen ein, an der Untersuchung teilzunehmen.

Zhao Zhangji, der Vorsitzende der Koalition sagte: „Seit den vergangenen sieben Jahren haben wir sehr viele Unterlagen über die Verfolgung gesammelt, inklusive Zeugenberichte und Beweismaterial.“ Die Koalition hat offiziell einen schriftlichen Bericht über die ganze Untersuchung vorgelegt.

Zhao Zhangji versichert, dass diese Untersuchung eine der komplettesten und gründlichsten sein werde. Sobald die Untersuchung vollständig abgeschlossen ist, wird man das Resultat der Öffentlichkeit vorstellen. Zhao Zhangji betont, dass sich während den vergangenen sieben Jahren die Falun Gong-Praktizierenden stets friedlich verhalten haben und Aktionen wie Unterschriftensammlungen, Umzüge, Anti-Folterausstellungen, Friedensmärsche, Friedenstouren mit dem Fahrrad und Autoparaden gemacht hätten. Damit appellierten sie beharrlich an die internationale Gesellschaft und versuchten das Verständnis der Menschen über die Verfolgung von Falun Gong in China zu wecken.

Die Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) veröffentlicht mündliche Aussagen.

Vertreter der WOIPFG veröffentlichen mündliche Aussagen.

Die WOIPFG veröffentlichte während dieser Pressekonferenz mündliche Aufnahmen von Untersuchungen in über sieben Krankenhäusern. Darunter das Krankenhaus in Tianjin, das Krankenhaus Zhongshan der Fudan-Universität in Shanghai, das Lebertransplantationszentrum Qianfoshan in der Provinz Shandong, das Krankenhaus der Universität Jiaotong in Shanghai und das Krankenhaus Nr. 2 der Medizinischen Universität der Provinz Hubei sowie das Krankenhaus Tongji in Wuhan.

Auf den Aufnahmen geben die befragten Ärzte und Mitarbeiter offen zu, dass sie Falun Gong-Praktizierende benutzen, um Organe zu transplantieren. Einige sagen sogar, dass alle Organe von Falun Gong-Praktizierenden stammen. Das Folgende ist eine Abschrift einer Aussage zwischen dem Ermittler und einem Arzt des Krankenhauses von Zhongshan, welches der Universität Fudan angegliedert ist:

Ermittler: „Sie geben mir doch nicht eine Niere von einer gestorbenen Person?“

Arzt: „Natürlich geben wir Ihnen eine gute Niere. Warum sollten wir Ihnen eine schlechte geben?“

Ermittler: „…haben Sie auch welche von Menschen die Falun Gong praktizieren?“

Arzt: „Alles was wir hier haben, ist von dieser Sorte.“

(Wer noch mehr über dieses Gespräch erfahren möchte, kann dies über folgenden Link:
http://www.zhuichaguoji.org/cn/index2.php?option=content&task=view&id=699&pop=1&page=0)

WOIPFG betont, dass sie noch mehr Zeugenaussagen für eine Untersuchung durch internationale Gerichte vorbereitet habe.

WIOPFG bestätigt, dass sie durch ihre Untersuchungen in vielen Militär- und Polizeikrankenhäusern sowie in Transplantationszentren in China vermutet, dass viele Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden für Transplantationen genommen werden.

Nachdem am 9. März 2006 das Konzentrationslager von Sujiatun entdeckt wurde, gaben einige Krankenhäuser in Nordost-China auf Anfrage an, dass sie eine Mitteilung erhalten hätten, momentan keine Organentnahmen durchzuführen. Gemäß der Meldung des Gesundheitsministeriums „Interne Regelung für die Praxis der Organentnahme“, die am 27. März 2006 publiziert wurde und zum 1. Juli 2006 Geltung erlangt, nahmen die Krankenhäuser und Transplantationszentren in China ihre Operationen wieder auf und führen verstärkt Organtransplantationen durch.

Viele Krankenhäuser in China betonen, dass in den Monaten April und Mai noch viele Organe verfügbar seien, es jedoch danach schwer sein werde, noch welche zu erhalten. Dieses Vorgehen zeigt, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPC) Falun Gong-Praktizierende vernichtet, indem sie diese als Organspender benutzt. Die Tatsache, dass solche Fälle in vielen Provinzen, Städten und in autonomen Regionen auftauchen, zeigt, dass dies nur ein Teil des Völkermordes ist, der durch das Zentralkomitee der KPC durchgeführt wird.

Der Chefredakteur der Epoch Times, Herr Guo Juan, zeigte eine Videoaufnahme mit Aussagen von Zeugen über die schmerzhafte Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, welche in der Umgebung von Sujiatun stattfanden.

Titel des Videos: „Zeuge sagt aus, dass von lebenden Falun Gong-Praktizierenden Organe entnommen werden.“ (Englischer Untertitel)

Die Zeugin sagte: „Es ist qualvoll, sich an das Vergangene zu erinnern. Die Entnahmen der Organe an lebenden Menschen erzielen einen höheren Preis, als diejenigen von einem toten Körper. Nach der Organentnahme waren viele Falun Gong-Praktizierende noch am Leben und atmeten. Doch viele ihrer Körper wurden direkt in den Verbrennungsofen geworfen. So blieb keine Spur ihres Körpers mehr übrig. Manchmal stopften die Chirurgen die geöffnete Körperstelle zu und fragten dann Familienangehörigen um Erlaubnis, den Körper verbrennen zu dürfen. Viele Familien wussten überhaupt nicht, dass den Verstorbenen die Organe entnommen worden waren. Viele Praktizierende, die vom Gefängnis hierher transferiert wurden, waren kerngesund. Doch wurden ihnen psychiatrische Drogen gespritzt, die ihr ganzes Zentralnervensystem zerstörten. Dann wurden sie in das Konzentrationslager in Sujiatun gebracht und zusätzlich noch gefoltert, bis ihnen die Organe entnommen wurden. Zuletzt verbrannte man ihre Körper.“

Die weibliche Zeugin erzählte auch noch von einem Eintrag im Tagebuch ihres Ex-Ehemannes: „Dem Patienten (Falun Gong-Praktizierender) wurde eine Narkose verabreicht, als er auf dem Operationstisch lag. Als man dann mit der Schere seine Kleider aufschnitt, kam eine kleine Schachtel zum Vorschein. In der Schachtel befanden sich ein Falun-Abzeichen und eine kleine Karte. Die Worte auf der Karte waren: „Mutti, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“. Die weibliche Zeugin sagte, dass ihr Ex-Ehemann komplett durcheinander war.“

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