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Hongkong: Praktizierende versammeln sich, um auf ein Ende des Mordens zu drängen; Führer politischer Kreise unterstützen eine umfassende Untersuchung

Am 17. April 2006 versammelten sich über 200 Falun Gong-Praktizierende für eine Kundgebung und eine Parade mit dem Thema: „Aufruf an das Gewissen: Beendet das Morden!“ Sie riefen die internationale Gemeinschaft dringend dazu auf, das völkermordartige Töten von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPC zu beenden. Situ Hua und He Junren, Führer aus politischen Kreisen Hongkongs, kamen zur Unterstützung. Sie verurteilten die Gräueltaten der KPC, lebendigen Praktizierenden innere Organe zu entnehmen. Gleichzeitig unterstützten sie das Vorhaben der Praktizierenden in aller Welt, die internationale Gemeinschaft dazu aufzurufen, eine umfassende und unabhängige Untersuchung aller Zwangsarbeitslager und anderer diesbezüglicher Einrichtungen der KPC vorzunehmen, um die Tatsachen der Verfolgung aufzudecken.

Nachstellung einer Organentnahme der KPC

Bevor die Parade begann, machte Kann Hung-cheung, der Sprecher der Falun Dafa-Gesellschaft Hongkongs, deutlich, dass die Tragödie der Organentnahme an lebenden Menschen zeige, dass die Praktizierenden in den letzten knapp sieben Jahren der Verfolgung zwar eine große Anzahl an Fakten über die Verfolgung aus erster Hand gesammelt hätten, diese aber nur einen kleinen Teil des Gesamtbildes ergäben. Es sei noch sehr viel mehr in Zwangsarbeitslagern und angeschlossenen Einrichtungen in China verborgen worden, was noch enthüllt werden müsse. Die Falun Gong-Praktizierenden rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Gräueltaten der KPC zu verurteilen und dafür zu sorgen, dass eine umfassende und unabhängige Untersuchungsgruppe nach China entsandt wird. Sie forderten außerdem die Autoritäten der KPC dazu auf, bedingungslos bei der Untersuchung mitzuarbeiten.

Situ Hua, von der Hongkong- Allianz, hält eine Rede, um die Gräueltaten der KPC zu verurteilen

Situ Hua, der Präsident der Hongkonger Allianz zur Unterstützung der Patriotischen und Demokratischen Bewegung in China und He Junren, Mitglied des gesetzgebenden Rats von Hongkong, waren zu dieser Versammlung eingeladen. Situ Hua machte deutlich, dass Organentnahmen nur in Übereinstimmung mit den Spendern vor deren Tod vorgenommen werden dürfen. Was in Chinas Konzentrationslagern vorgeht, ist nicht hinzunehmen und erinnert an die Konzentrationslager der Nazis im Zweiten Weltkrieg.

Was die Entdeckung von Dutzenden Konzentrationslagern angeht, betonte Situ Hua, dass, wenn gewissenhafte Menschen diese Gräueltaten nicht beenden, solche Dinge immer weiter geschehen. Er rief die KPC-Verantwortlichen dazu auf, sofort mit derartigen Schandtaten aufzuhören. Er machte außerdem klar, dass eine internationale Untersuchung diese Vorfälle klären muss, die diesbezüglichen Beamten bestraft und jede ähnliche Gräueltat aufgedeckt werden müsse.

Situ Hua: „Der Vorfälle sind eine riesige Schande. Als Chinese schäme ich mich dafür. Ich muss die Erklärung unterstützen, die nach Gewissen und nach Beendigung der Tötungen verlangt.“

He Junren fordert in seiner Rede eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle durch die internationale Gemeinschaft

He Junren erklärte, er habe nicht zu glauben gewagt, dass die Fälle wahr seien. Die nachfolgenden Enthüllungen waren entsetzlich und aufwühlend. Als menschliches Wesen sei man verantwortlich dafür, die Fakten anzuschauen und die KPC-Verantwortlichen seien verpflichtet, diese verdächtigten Orte vollständig zu öffnen, damit die Menschen sich selbst alles ansehen könnten. Alle Zwangsarbeitslager in China sollten umfassend überprüft werden. He sprach sein Misstrauen gegen die von der KPC hastig erlassene „Zwischenregelung für die Organverpflanzungspraxis“ aus, die nicht vor dem 1. Juli in Kraft treten soll. Bedeutet das nicht, dass vorher noch eine große Anzahl von Menschen geschlachtet werden sollen? Er rief die KPC dazu auf, sofort alle Möglichkeiten für gewalttätige und unmenschliche Verbrechen zu beenden. Er machte außerdem deutlich, dass das Verbergen der Wahrheit mitschuldig mache. Er forderte, dass vertrauenswürdige Organisationen China betreten dürfen, um eine umfassende, gründliche und offene Untersuchung der Zwangsarbeitslager durchzuführen und Opfer und deren Familien einzuladen, öffentlich als Zeugen aufzutreten.

He Junren forderte alle Patienten, die eine Organtransplantation benötigen auf, sich zu vergewissern, dass die verfügbaren Organe von den Spendern, deren Familien und Ärzten genehmigt worden sind und dass sie internationalen Standards entsprechen, bevor man sie annimmt.

Auch Zhu Keming, ein Praktizierender aus Hongkong, verurteilte während der Kundgebung die barbarischen Gräueltaten der KPC. Im Jahre 2000 versuchte er, eine Klage gegen Jiang Zemin und Luo Gan einzureichen, weil sie mit der Verfolgung von Falun Gong das Gesetz gebrochen haben, aber wurde dafür von der KPC zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. In der Gefangenschaft erlitt er brutale Misshandlungen und Folter. Er sagte: „An der Oberfläche zeigt die KPC ein Image der Zivilisation und der Gesetzmäßigkeit, doch hinter dieser falschen Fassade herrschen unmenschliche und finstere Gesetze und es werden Falun Gong-Praktizierenden verfolgt, die sich um Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht bemühen.“

Zhu erzählte über die brutale Verfolgung, der er im Gefängnis Qinghe in Peking ausgesetzt war. Die Gefängniswärter stifteten Mörder, Drogenabhängige, Vergewaltiger und andere Halunken dazu an, Praktizierende zu überwachen und zu schlagen. Bevor diese mit der Folter von Praktizierenden begannen, wurden ihnen von den Wachen Videos gezeigt, die Falun Gong verleumden. Zusätzlich erhielten diese Häftlinge entweder eine Strafverkürzung oder eine Verlängerung ihrer Haftzeit, je nachdem wie leicht oder schwer sie die Praktizierenden verprügelten.

Einmal wurde er von zehn Häftlingen Tag und Nacht streng überwacht und musste auf einem kleinen Stuhl sitzen, still stehen oder sich hinhocken. Dabei durfte er sich nicht bewegen oder irgendein Geräusch machen, nicht einmal mit den Augen zwinkern. Diese Folter dauerte zwei Wochen an. Einmal wurde er von acht Gefangenen auf dem Boden festgehalten und mit acht Elektrostäben misshandelt, bis er bewusstlos wurde.

Zhu Keming rief die internationale Gemeinschaft und alle gewissenhaften Menschen dazu auf, der seit dem 20. Juli 1999 zunehmenden Verfolgung von Falun Gong durch die KPC, ihre Aufmerksamkeit zu widmen und alle Mittel anzuwenden, diese barbarischen Gräueltaten zu beenden.

Yang Zeming, demokratischer Aktivist, sagte: „Die Zwangsarbeitslager der KPC sind die übelsten Orte. Sie verursachen Zehntausende Tragödien und sind wirklich entsetzliche Fälle… Warum geschehen in einer zivilisierten Gesellschaft heutzutage immer noch solche Untaten in Konzentrationslagern? Die Blutschuld wird in der Geschichte der Verbrechen der KPC verzeichnet werden und sie wird ganz sicher ihre Strafe erhalten.“

Frau Wu Xuer, eine Redakteurin der Epoch Times sagte: „Als ich zuerst von den Gräueltaten hörte, war ich sehr ärgerlich und traurig, dass die KPC einfach alles Schlechte machen kann. Wir wussten damals nicht, warum zu Tode gefolterte Praktizierende einer „Autopsie“ unterzogen wurden. Tatsächlich war es eben gar keine „Autopsie“, sondern eine Organentnahme. Eine anderes Beispiel ist, weshalb die KPC so fest behauptet, keine Falun Gong-Praktizierenden festzunehmen. Warum informiert sie die Familien nicht, wo sie sich befinden. Der Grund ist, dass Praktizierende, die keine Familie haben oder deren Familien nichts von ihrer Lage wissen, ein leichtes Ziel für den Organhandel der Partei geworden sind.“

Frau Wu bemerkte, dass diese Verbrechen weiterhin in allen Zwangsarbeitslagern, Gefängnissen und Nervenheilanstalten begangen werden. Die KPC verschob die Zwischenlösung, die das Verkaufen menschlicher Organe sozusagen verbietet, um drei Monate, weil sie die Absicht hat, die Beweise ihrer Schandtaten zu vernichten, wozu auch Praktizierende gehören, die noch gefangen gehalten werden.

„Die Zeit drängt“, sagte Frau WU, „und wir fordern, dass die KPC alle Zwangsarbeitslager und Gefängnisse öffnet, damit internationale Gruppen Untersuchungen durchführen können. Ich hoffe, dass die Menschen auf der ganzen Welt diesem Ereignis ihre Aufmerksamkeit schenken. So etwas darf nie wieder vorkommen! Wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft sich ihres Versprechens erinnert, das sie der Welt damals machte, als die Konzentrationslager der Nazis entdeckt wurden.“

Liang Zhen, eine Reporterin von NTD-TV, deren Familienangehörigen illegal eingesperrt wurden, führte aus, dass Beweise vorliegen, dass die KPC neuerdings Menschen abschlachtet, um Beweise für ihre Verbrechen zu vernichten. Eine ganze Reihe von Krankenhäusern machen Überstunden, um Organtransplantationen durchzuführen. Ihre Mutter und ihr älterer Bruder sind in Zwangsarbeitslagern eingesperrt. Sie rief Menschen aller Schichten dazu auf, ihre Aufmerksamkeit auf das Leben dieser Praktizierenden zu richten, deren Leben in den Zwangsarbeitslagern der KPC bedroht ist, wo die Verantwortlichen ihnen die Organe stehlen und diese dann teuer verkaufen.

Nach der Kundgebung gingen einige Praktizierende in weißen Kleidern und langsamen Schrittes vom Chatou-Park zum chinesischen Verbindungsbüro und hielten dabei Kränze in der Hand, zur Erinnerung an durch die Verfolgung gestorbenen Praktizierenden. Die Atmosphäre war feierlich und Achtung gebietend. Viele Bürger blieben stehen, um zuzusehen.

Die Prozession der Praktizierenden in der Parade Aufruf zur Befreiung von Praktizierenden, die ermordet werden sollen, um Beweise in den Zwangsarbeitslagern der KPC zu vernichten
Aufklärung der wahren Umstände durch Praktizierende Verlesung einer Erklärung vor dem chinesischen Verbindungsbüro

Am Verbindungsbüro angekommen, gingen einige der Praktizierende zum Eingangstor, um zu protestieren und eine Erklärung zu verlesen: „Wir rufen dringend die Vereinten Nationen und entsprechende internationale Organisationen, Regierungen und Kongresse verschiedener Länder dazu auf:

„Das KPC- Regime zu verurteilen, wegen der Verbrechen an Falun Gong-Praktizierenden und anderen Freigläubigen und Gefangenen ihres Gewissens.“

„Die KUVFD(Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China – Englisch CIPFG – Coalition to investigate the persecution of Falun Gong in China ) zu unterstützen und mit ihr bei der Forderung an China zusammenzuwirken, eine unabhängige, direkte und störungsfreie Untersuchung zuzulassen, Beweise zu sammeln und die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong vollkommen zu erforschen. Dazu gehören die Zwangsarbeitslager und angeschlossene Einrichtungen, in denen Praktizierende gefangen sind, damit diese brutale Verfolgung, die nun schon fast sieben Jahre anhält, so schnell wie möglich beendet wird.“

„Wir fordern die KPC-Verantwortlichen außerdem auf, alle Zwangsarbeitslager, Gefängnisse, Krankenhäuser, psychiatrische Anstalten und entsprechende Einrichtungen für eine internationale Untersuchung zu öffnen. Wir fordern auch für die KUVFD, die von Falun Gong-Praktizierenden gegründet wurde, freien Zugang nach China, um die Verfolgung zu untersuchen.“

Das Betrauern von Praktizierenden, die durch die Verfolgung gestorben sind, vor dem chinesischen Verbindungsbüro.

Am Abend hielten etwa 100 Praktizierende eine Kerzenmahnwache vor dem chinesischen Verbindungsbüro ab, um die Mitpraktizierenden zu betrauern, die durch die Verfolgung umgekommen sind. Einige meditierten über Nacht und setzten ihren 24-stündigen Hungerstreik fort, den sie am Tage begonnen hatten.

Die Kerzenmahnwache vor dem chinesischen Verbindungsbüro

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