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Deutschland: Die kraftvolle Wirkung der Darstellung des Organraubes an Falun Gong Praktizierenden

Am Samstag, den 28.04 2006 veranstalteten wir in Hamburg einen Informationstag zur aktuellen Situation der Verfolgung von Falun Gong in China.

Wir hatten dafür auch die Darstellung einer Organentnahme angedacht, aber da wir zu Beginn noch wenige Praktizierende waren, begannen wir mit dem Verteilen der Infomaterialien und dem Zeigen der Übungen. Das Interesse der Passanten war da, aber noch sehr verhaltend Ich hatte den Eindruck, dass die meisten von ihnen mit ihren Dingen, wie dem Einkaufen und Bummeln beschäftigt waren und nicht berührt wurden. Trotz der Bemühungen der Praktizierenden den Menschen Flyer zu geben und die Wahrheit zu erklären, erreichten wir doch nur wenige von den vielen, die vorbeigingen.

Eine Praktizierende sagte, es wäre schade und der Aufwand umsonst, wenn wir nicht die Szene der Organentnahme zeigten. Ich verstand, dass es eigentlich hieß, dass diese Gelegenheit zur Wahrheitserklärung vorbei sein würde, wenn wir sie nicht hier und jetzt nutzten. Wir waren bis jetzt der Meinung, dass wir chinesische Darsteller brauchten, um die Szene authentisch rüberzubringen. Nach einem kurzen Austausch stellten wir fest, dass die Szene gut kostümiert auch von westlich Praktizierenden dargestellt werden könnte. Ich verstand, dass wir uns mit dieser Anschauung selbst beschränkt hatten und sich so die Kraft unserer Wahrheitserklärung nicht voll entfalten konnte – das mussten wir schnellstens nachholen. Kurz entschlossen übernahm ich die Rolle des Arztes und eine weitere Praktizierende stellte das Opfer dar.

Ich sah das Entsetzen in den Gesichtern der Menschen

Sobald wir mit dem Darstellen der Szene begannen, richtete sich die Aufmerksamkeit der Menschen auf uns. Ich spielte den Arzt, der sein Gewissen verkauft hatte, und um sich zu bereichern, zum Handlanger der bösartigen KPC wurde. Um zu verdeutlichen, dass der Patient nicht freiwillig der OP beiwohnte, band ich ihn mit 2 Gurten am OP-Tisch fest. Dann verteilte ich viel rote Farbe auf dem weißen Laken, welches den dargestellten Patienten bedeckte. Ich ahmte mit großer Geste einen großen Bauchschnitt nach und weitete mit zwei Werkzeugen die vermeintliche OP-Wunde. Mit einem kurzen Blick registrierte ich, dass inzwischen viele Passanten stehen geblieben waren oder sich dem Szenario genähert hatten. Ich demonstrierte mit Gesten, wie z.B. sich die blutverschmierten (mit Farbe) Hände am Arztkittel abzuwischen oder sich von den Händen zu schütteln, dass es sich hierbei eher um eine Schlachtung als eine Operation handelte. Zum Schluss zog ich mit grober Gebärde ein Stück Schweineleber aus der vermeintlichen Schnittwunde hervor. Mit einer Hand hielt ich die rottriefende Schüssel mit dem Organ, in der anderen Hand ein paar ebenfalls rotverschmierte Geldscheine. Beides hielt ich nebeneinander hoch, dass es alle der zahlreichen Fußgänger sehen konnten. Die meisten Menschen verstanden den Zusammenhang, dass der Arzt für sein Mordgeschäft Geld erhielt, an dem das Blut der Opfer klebt. Ich sah das Entsetzen in ihren Gesichtern, zahlreiche Münder standen offen. Viele nahmen jetzt die Handzettel oder gingen selbst zu den Praktizierenden, um sich die Informationen zu holen. Einige traten sichtlich aufgewühlt mit Fragen an die Szene ran und wollten von mir wissen, was ich hier tue. Während ich ihnen die wahren Umstände der Verfolgung und des Organraubs erklärte, sagten viele „So etwas darf man doch nicht machen, das ist doch strafbar. Warum macht denn die Polizei nichts dagegen?“ Ich erklärte ihnen dann, dass die Polizei selbst in diese blutigen Geschäfte verwickelt sei und sich an der Verfolgung beteiligen. Vielen Menschen sah ich den Schock über diese Enthüllung an. Ein Zuschauer vertrat die Ansicht, dass das in China passiert, weil man da eine andere Kultur und sehr viele Menschen hat. Das ist eine Anschauung aus der üblen Parteikultur („Neun Kommentare über die Kommunistische Partei). Ein junger Mann, der ebenfalls der Szene beigetreten war, erklärte ihm sogleich, dass dies keine Frage der Kultur oder der Anzahl der dort lebenden Menschen sei, sondern dem vorherrschenden kommunistischen Regime entspreche.

Blutgeld klebt an der Hand des Arztes

Sehr deutlich aufgefallen ist mir, dass viele Familien mit ihren Kindern unter den Zuschauern waren, aber kein einziger der Eltern versuchte seine Kinder am Sehen der grausigen Enthüllung zu hindern. Ein Vater kam mit seinem Sohn Hand in Hand direkt auf die Szene zu, so als ob der Junge lernen sollte, dass so etwas in Zukunft nie wieder geschehen darf. Das machte mir noch mal klar, dass unser Handeln erst die Aufrichtigkeit beinhaltet und sich die Menschen vor der Wahrheit nicht verschließen wollen. Viele sagten, dass sie es richtig finden, dass wir die wahren Umstände an die Öffentlichkeit bringen. Sie bedankten sich dafür und wünschten uns Erfolg.

Viele Menschen trugen sich in die Unterschriftenlisten ein und forderten die volle Aufklärung über die Konzentrationslager und den von der KPC verübten Verbrechen. Ich sah auch einige chinesische Menschen, die alle die Szene mitbekamen. Einige von ihnen wollten sich auch lustig über das Szenario machen. Dann hielt ich Geld und Organ in ihre Richtung und ihnen verging das Lachen. Und mit gesenktem Blick gingen sie davon. Ich hoffe für sie, dass sie den bösartigen Geist der KPC erkennen und sich von ihm befreien können.

Ich spürte die Hoffnungslosigkeit der Täter

Ich möchte jetzt noch einige Gedanken und Empfindungen mitteilen, die ich während der Darstellung des Organraubes hatte. Zuerst einmal fragte ich mich, wie sich der Arzt wohl fühlte, der sein Gewissen verkauft und seinen Eid, das Leben zu schützen, gebrochen hat. Bei der Darstellung der Szene, wie der gebundene Mensch aufgeschnitten wird, kam ich mir wie ein Schlachter vor. Bei dem Weiten der Wunde und der Entnahme des Organs fühlte ich Bitternis und Stumpfheit, innerlich hohl. Ich fragte mich, was hierbei noch menschlich ist. Absolut Nichts!

Ich erinnerte mich an die Worte von Lehrer Li (Begründer von Falun Gong) im Zhuan Falun „ Im Buddhismus wird von der Sechs-Wege-Reinkarnation gesprochen, darin wird die Frage des Weges der Asuras (bösartige Gespenster) angesprochen, in Wirklichkeit sind es Lebewesen aus unterschiedlichen Räumen, aber sie besitzen keine menschliche Natur. Von den großen Erleuchteten aus gesehen sind sie sehr niedrig und besonders unfähig, in den Augen der gewöhnlichen Menschen sind sie jedoch sehr schrecklich, sie haben eine gewisse Energie, sie betrachten Menschen als Tiere, deshalb fressen sie gerne Menschen. In diesen Jahren kommen sie auch heraus um ihre Wege zu verbreiten. Was für Gestalten sind sie denn? Können sie so aussehen wie Menschen? Sehr schrecklich. Wenn man ihre Dinge gelernt hat, muss man zu ihnen kommen und einer von ihnen werden.“ und weiter „wenn deine Gedanken ihren Gedanken entsprechen, dann kommen sie und lehren dich.“

Als ich vor den Zuschauern stand und das „gestohlene“ Organ und das „blutverschmierte“ Geld in den Händen hielt, wurde ich traurig und Tränen stiegen mir in die Augen. Ich glaube, es waren die Tränen und die Hoffnungslosigkeit des Lebewesens, das wegen der Gier nach Geld sein eigenes Leben und seine Zukunft weggeschmissen hat.

Als ich am Ende des Tages nach Hause fuhr, empfand ich die starke Aufrichtigkeit von dem, was wir heute den Menschen in unserer Stadt gebracht haben. Ich stellte fest, dass ich mich viel kraftvoller fühlte als am Anfang, trotz der grausigen Darstellung und der Anstrengung. Mein Kultivierungszustand der letzten Tage war nicht gut, aber jetzt konnte ich wieder die Energie spüren, wenn man im Fa ist. Ich verstand, dass ich mit der Darstellung des Organraubes eine Kultivierungsgelegenheit bekommen hatte, in der mein schlechter Zustand korrigiert wurde und ich mich erhöhen durfte. Gleichzeitig konnte ich mein Verständnis vertiefen. Das ist einfach großartig. Dafa ist eben harmonisierend. Ich spürte die große Barmherzigkeit des Meisters und war stark berührt.

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