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Antrag des Europarates fordert eine Anhörung bezüglich des Organraubs

Das zweite Treffen des Komitees des Europarates 2006 wurde zwischen dem 10. und 13. April in Strassburg abgehalten. 11 Vertreter des Europarates brachten einen Antrag ein, in dem sie eine Anhörung bezüglich der Organentnahmen an lebenden Falun Gong Praktizierenden forderten. Diese Verbrechen werden vom Kommunistischen Regime in China durchgeführt. Sie forderten außerdem, dass die Chinesische Regierung für Internationale Delegationen alle Arbeitslager öffnet, damit diese unabhängige Untersuchungen durchführen können.

Dieser Antrag trägt den Titel “Bedarf für eine Öffentliche Anhörung über den Organraub in China“ und die Dokument-ID ist #10904.

Vor kurzem haben viele Berichte über Organraub im kommunistischen China Europa erreicht. Es wird im Antrag erwähnt, dass laut eines Berichtes von Reuters der UNO Berichterstatter für Folter meinte, dass Tausende von Falun Gong Anhängern in einem chinesischen Konzentrationslager gefangen gehalten werden und manche von ihnen getötet wurden.
Der Antrag beinhaltet drei Forderungen:
1. Der UN0 und anderen Rechtsorganisationen zu erlauben, unabhängige Untersuchungen aller Arbeitslager und Gefängnisse usw. durchzuführen, in denen Gewissensgefangene festgehalten werden.

2. Internationalen Rechtsorganisationen zu erlauben, sofort die Verfassung aller Falun Gong Praktizierenden und anderer Dissidenten zu untersuchen, die in Arbeitslagern, Gefängnissen und Strafanstalten gefangen gehalten werden.

3. Internationalen Organisationen zu erlauben, alle unfreiwilligen und nicht dokumentierten Organentnahmen und -verkäufe an Chinesen zu untersuchen.

Am Ende des Antrages hieß es: “Alle diese Erwägungen zeigen, dass Notwendigkeit für eine Öffentliche Anhörung über den Organraub in China besteht.“

Dieser Antrag wurde vom schwedischen Abgeordneten Lindblad entworfen und von allen 11 Parlamentariern in Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Estland und Griechenland unterzeichnet.

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Anmerkung: Am 5. Mai 1949 wurde der Europarat gegründet, der aus 46 Mitgliedsländern besteht und seinen Hauptsitz in Strassburg, Frankreich hat. Das Ziel des Europarates ist die Menschenrechte, die parlamentarische Demokratie und das Gesetz zu verteidigen, außerdem kontinentweite Absprachen zu entwickeln, um die legalen und sozialen Praktiken aller Mitgliedsländer zu standardisieren. Es geht darum, Bewusstsein für eine Europäische Identität zu schaffen, die auf geteilten Werten basiert und die verschiedenen Kulturen überschreiten. Das höchste Entscheidungsorgan ist das Ministerkomitee, welches aus 46 Außenministern oder ihren in Strassburg ansässigen Vertretern (Botschafter, ständige Vertreter) besteht. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof befindet sich unter dem Europarates.

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