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USA: Falun Gong-Praktizierende entlarvten die Organentnahmen des KP-Regimes in Philadelphia

Am Mittag des 29. April 2006 versammelten sich Falun Gong-Praktizierende aus der größeren Philadelphia-Region Princeton und Delaware auf dem Liberty Bell-Platz, um gegen die gegenwärtig in China stattfindende Barbarei der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden zu protestieren. Drei Ärzte hielten während der Kundgebung eine Rede. Sie verurteilten die unmenschlichen Taten ihrer chinesischen Kollegen, die – auf Anweisung des KP-Regimes – an Organentnahmen von lebendigen Falun Gong-Praktizierenden teilgenommen haben. Ein ehemaliger amerikanischer Journalist erzählte den Medien, dass die Informationen des KP-Regimes unzuverlässig seien.

Ein Reporter des Magazins „Weltkulturzentrum“ interviewt einen Praktizierenden
Eine Journalistin der Webseite der Temple University interviewt einen Praktizierenden Ein Reporter des Magazins „Weltkulturzentrum“ interviewt einen Praktizierenden Der Fernsehsender CN8 filmt die Kundgebung

Dr. Yang Jingrui des Jefferson-Krankenhauses leitete die Kundgebung. Er bedankte sich für das Interesse der Menschen, die sich für die Gerechtigkeit und das Gewissen einsetzen und bei den Medien, die über diese Kundgebung berichteten. Die nachgestellte Szene einer Leberentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und des anschließenden Organhandels zog die Aufmerksamkeit der Passanten stark auf sich.

Frau Crystal, eine Ärztin aus Philadelphia, berichtete in ihrer Rede: „Alle Operationen in amerikanischen Krankenhäusern benötigen die Einwilligung der Patienten. Diese müssen dabei die Gründe für ihre Einwilligung anführen und die Unterschrift bei klarem Verstand leisten. Eine Blutprobe darf nur mit der Einwilligung der Patienten durchgeführt werden. Solche Prinzipien sind für Ärzte sehr wichtig. Aber in China gibt es so etwas nicht.“ Frau Crystal sammelte 36 Unterschriften von Ärzten in ihrem Krankenhaus. Sie verurteilten die Barbarei der Organentnahmen an lebenden Menschen und appellierten an die amerikanische Regierung, eine Untersuchung durch unabhängige Ermittler in allen chinesischen Zwangsarbeitslagern zu unterstützen.

Passanten informieren sich über die Verfolgung Ein Reporter des Radiosenders KYW interviewt einen Praktizierenden
Passanten unterschreiben eine Petition gegen die Verfolgung Passanten unterschreiben eine Petition gegen die Verfolgung

Statistischen Daten der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) zufolge, gab es zwischen 1991 bis 1998 nur 78 Lebertransplantationen in ganz China. Nachdem das KP-Regime im Jahr 1999 anfing, Falun Gong zu verfolgen, stieg diese Zahl rasant an. Von 118 Lebertransplantationen im Jahre 1999, auf 254 in 2000, 484 in 2001, 996 in 2002, auf 3000 Lebertransplantationen im Jahr 2003.

Frau Dr. Crystal sprach weiter: „Das ist eine astronomische Zahl. Als ich den Kollegen im Krankenhaus erzählte, dass man in chinesischen Organtransplantationszentren nur einen Monat auf eine Nierentransplantation warten müsse, waren sie alle schockiert. Wie kann das sein? Das gibt es in den USA überhaupt nicht. Da die Organversorgung so gering ist, muss man jahrelang warten, bis man endlich eine Niere bekommen kann. Die Daten lassen also erkennen, dass die Organversorgung nach 1999 deutlich zugenommen hat.”

Frau Dr. Crystal nahm die Lebertransplantation als Beispiel: „Wenn einem die Leber entnommen wird, kann man nicht mehr leben. Das ist anders als bei Nierenentnahmen. Wenn einem eine Niere entnommen wird, kann man immer noch leben“. Normalerweise bekommt man eine frische Leber von Menschen, die durch einen Autounfall starben oder gehirntot sind. Nieren kann man durch Spenden von Familienangehörigen bekommen. Nach chinesischer Tradition kommt eine Organspende jedoch nicht in Frage. Chinesen sind der Meinung, dass die Körper von den Eltern gewährt wurden. Deshalb muss der Körper vollständig bewahrt werden, auch wenn man gestorben ist. Aufgrund dessen gibt es nur wenige Chinesen, die ihre Organe spenden wollen. Die sich Jahr für Jahr verdoppelnde Zahl an Organspendern ist deswegen schwer zu verstehen. Woher kommen die Organe also?“

Des Weiteren erinnerte sie an den Nürnberger Code. Vor 60 Jahren führten in der Nazi-Zeit 23 deutsche Ärzte und deren Mitarbeiter Experimente an lebenden Menschen durch. Sieben von ihnen wurden zu Todesstrafe verurteilt, neun von ihnen erhielten eine Freiheitsstrafe von 15 bis 20 Jahren. Um solche Fälle zu verhindern, wurde damals im Nürnberger Code das Verbot von Experimenten an lebenden Menschen festgelegt. Dr. Crystal schloss ihre Rede mit dem Zitat „Für wen die Glocke läutet“ von John Donnes, einem berühmten Dichter des 16. Jahrhunderts:

„Der Tod jedes Menschen nimmt einen Teil von mir, da ich Teil der Menschheit bin; so frage nie, für wen die Glocke läutet, denn sie läutet für dich.“

Im Anschluss an Frau Dr. Crystal sagte ein ehemaliger Journalist: „Ich bitte alle Menschen in der Welt um Aufmerksamkeit: Die von der Kommunistischen Partei Chinas angewandten Mittel sind Massaker, Betrug, Folter, Vergewaltigung und Raub. Kann diesem Regime Vertrauen geschenkt werden? Deshalb bitte ich Sie, dass Sie sich wiederholt diese Frage stellen: Können wir diesem KP-Regime glauben, wenn wir Informationen von ihm bekommen? Das Massaker muss beendet werden.“

Frau Fang Ming, die „Patientin“ in der Szene der Organentnahme, meinte: „Es ist zu grausam. Das KP-Regime wird dafür vom Himmel bestraft werden. Obwohl es nur eine nachgestellte Szene war, hatte ich das Empfinden, als ob das Messer mich geschnitten hätte. Ich fühlte sogar starke Schmerzen. Ich wehrte mich mit Händen und Füßen. Dieses Verbrechen hat die Grenze der menschlichen Moral überschritten. Wir wollen alle über die sieben Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong informieren. Wir dürfen sie nicht mehr zulassen.“

Die Passanten schauten erstaunt der Szene der Organentnahme zu. Eine Frau namens Kathy sagte: „Es ist sehr traurig, dass man so etwas geschehen lässt. Ich habe gerade davon erfahren. Warum berichten die Medien nicht darüber?“

Nachdem Herr Smith die Szene der Organentnahme gesehen hatte, meinte er: „Das ist aber furchtbar, diese lebenden, gesunden Menschen auf diese Weise zu töten. Es ist zu schrecklich, zu absurd, für Geld so etwas zu tun. Ich bin empört darüber, dass die chinesische Regierung dieses Verbrechen nicht verhindert.“

Lorna Miller unterschrieb ein Formular, in dem das KP-Regime wegen der Verfolgung von Falun Gong verurteilt wird. Sie sagte: „Ich finde es äußerst grausam! Vor einem Jahr habe ich die Kunstausstellung der originalen Malerei und Kalligraphie der Familie Dai in Philadelphia besucht. Daneben wurde die Kunstausstellung mit dem Thema ‚Verfolgung von Falun Gong’ abgehalten; als ich diesen Ausstellungsraum betrat, war ich von der Barbarei schockiert! Seitdem weiß ich sehr viel über Falun Gong. Bitte sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie noch Aktivitäten veranstalten. Ich will gerne dabei helfen.“

Eine Passantin namens Mary sagte: „Das sind die schlechtesten Menschen, die ich außer den Nazis kenne. Sie begehen dieselben Brutalitäten wie die Nazis. Sie sind unerhört grausam.“

Professor Arthur Caplan, Dekan des Biologie-Forschungszentrums der Universität Pennsylvania, konnte zwar wegen einem Jubiläum der Universität nicht an dieser Kundgebung teilnehmen, aber schickte einen Brief: „Nach moralischer Ansicht stehen die Organentnahmen unter Verdacht. Anscheinend fehlen die schriftlichen Erklärungen, die beweisen, dass die ‚Spender’ in klarem Zustand und aufgrund eigener Entscheidung ihre Organe spenden. Wenn man sich über Organstransplantationen in China im Internet informiert, stellt man leicht fest, dass die ‚Spender’ zu jeder Zeit zur Verfügung stehen. Das lässt erkennen, dass Organe durch Mord und Hinrichtung bezogen werden. Der internationale Organhandel muss sofort beendet werden. Dieser Handel missachtet die Menschenrechte und fördert die unzuverlässige Versorgung menschlicher Organe.“

Bevor Hu Jintao die USA besuchte, hatten 81 Kongressabgeordnete – einschließend vier Abgeordnete aus Pennsylvania – einen Brief an Präsident Bush unterschrieben. Sie forderten, dass Präsident Bush beim Gespräch mit Hu Jintao eine gründliche Untersuchung in den chinesischen Zwangsarbeitslagern zur Sprache bringen solle. Yevgeny Bendersky, Asien-Assistent des Kongressabgeordneten Curt Weldon, sagte: „So vielen Menschen wurden in Zwangarbeitslagern Organe entnommen. Die internationale Gemeinschaft muss unbedingt darüber ermitteln. Der Minusrekord der Menschenrechte in China ist sehr schlimm. Das liegt uns immer am Herzen.“

Russen mit jüdischer Abstammung – deren Familienangehörige von Nazis getötet wurden – protestieren gegen die entsetzliche Barbarei des KP-Regimes

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