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Zusammenfassung der weltweiten Unterstützung der Anstrengungen von Falun Gong-Praktizierenden, die Gräueltaten der KPC aufzudecken und zu beenden

Im März 2006 wurden die Verbrechen über Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in den Konzentrationslagern, Arbeitslagern, Gefängnissen und Krankenhäusern der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) aufgedeckt. Die Völkergemeinschaft war schockiert über diese Gräueltaten. Menschen auf der ganzen Welt verurteilten die Barbarei der KPC und forderten die Rettung der inhaftierten Praktizierenden. Auch unterstützten sie die Anstrengungen der „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China“ (CIPFG), um eine unabhängige Untersuchung zu initiieren und den Völkermord an Falun Gong-Praktizierenden durch die KPC zu einem Ende zu bringen.

A. Unterstützung der Völkergemeinschaft und verwandten Organisationen, prominenten Persönlichkeiten aus allen Ländern und internationalen nichtstaatlichen Organisationen

1. Das Abgeordnetenhaus von Illinois, USA verabschiedet eine Resolution, um die Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China zu verurteilen

Angesichts dessen, dass Falun Gong eine friedliche und gewaltlose Form des persönlichen Glaubens ist, mit Millionen von Anhängern in China und anderenorts; und

Angesichts dessen, dass Falun Gong seit sechs Jahren von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt wird, wie von dem amerikanischen Auswärtigen Amt, der amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit, Amnesty International, Menschenrechtsorganisationen und vielen weiteren Regierungs- und Parteiorganisationen beurkundet; und

Angesichts dessen, dass diese Verfolgung von Falun Gong eine weit verbreitete Anwendung von Folter mit sich gebracht hat; und

Angesichts dessen, dass das chinesische kommunistische Regime Falun Gong-Praktizierende mit der Politik „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, vernichtet sie physisch“ verfolgt; und

Angesichts dessen, dass nachweislich über 2.800 Falun Gong-Praktizierende an den Folgen der Misshandlungen gestorben sind und in einigen der Körper keine inneren Organe mehr zu finden waren; und

Angesichts dessen, dass in Sujiatun, ein Vorort der chinesischen Stadt Shenyang, Tausende von Falun Gong-Praktizierenden entgegen den Gesetzen Chinas und in Übertretung der Menschenrechte in einem Gefangenenlager festgehalten werden; und

Angesichts dessen, dass das Sujiatun Gefangenenlager an einen Komplex mit drei Krankenhäusern angeschlossen ist; und

Angesichts dessen, dass in dem Gefängnis in Sujiatun den Falun Gong-Praktizierenden die Organe bei lebendigem Leib entnommen und ihre Körper sofort eingeäschert werden; und

Angesichts dessen, dass die entnommenen Organe von den Krankenhäusern, die mit dem Gefängnis zusammenarbeiten, für Kunden, die oftmals aus den Vereinigten Staaten kommen, für Transplantationen benutzt werden; und

Angesichts dessen, dass eine Zeugin, die in einem dieser Krankenhäuser gearbeitet hat und deren ehemaliger Ehemann, ein Chirurg, der geholfen hat Organentnahmen durchzuführen, schätzen, dass in den vergangenen fünf Jahren 4.000 Falun Gong-Praktizierende durch die Organentnahmen gestorben sind; und

Angesichts dessen, dass der chinesische Präsident Hu Jintao im April 2006 den Vereinigten Staaten einen offiziellen Besuch abstatten wird; wurde

vom Abgeordnetenhaus des Staates Illinois in der 94. Hauptversammlung

Beschlossen, an die Kommunistische Partei Chinas zu appellieren, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu beenden; weiterhin wurde

Beschlossen, dass wir die Vereinigten Staaten ermahnen, die Organtransplantationen in China zu untersuchen und vernünftige Schritte zu unternehmen, um diese abstoßenden Handlungen, die Organentnahmen an lebenden Häftlingen für Transplantationen zu beenden; weiterhin wurde

Beschlossen, dass wir Präsident Bush empfehlen werden, mit Hu Jintao ein Gespräch über die Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zu führen, wenn dieser sich im April mit dem Führer der Kommunistischen Partei Chinas trifft; weiterhin wurde

Beschlossen, dass wir die Regierung der Vereinigten Staaten aufrufen, allen Ärzten, die Transplantationen durchführen, zu verbieten, Organe zu verwenden, die von lebenden Häftlingen und aus dem Sujiatun Gefangenenlager stammen, sowie deren Einfuhr in die Vereinigten Staaten zu verbieten; weiterhin wurde

Beschlossen, dass wir an die Vereinten Nationen, den internationalen Ausschuss des Roten Kreuzes, Amnesty International bzw. an andere Menschenrechtsorganisationen appellieren werden, jeweils eine Untersuchung über diese Gräueltaten durchzuführen und ein Exemplar des Untersuchungsberichtes für den Kongress der Vereinigten Staaten sowie für die Hauptversammlung bereitzustellen; weiterhin wurde

Beschlossen, dass ein Exemplar dieser Resolution den Falun Gong-Praktizierenden aus Illinois übergeben wird und je ein Exemplar dieser Resolution an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, George W. Bush, die Vereinten Nationen, den internationalen Ausschuss des Roten Kreuzes und Amnesty International gesendet wird.

Festgesetzt vom Abgeordnetenhaus am 19. April 2006

Michael J. Madigan, Sprecher des Hauses
Mark Mahoney, Regierungsbeamter des Hauses

2. Die Stadtregierung von Union City, Kalifornien fordert eine gründliche Untersuchung der Gräueltaten in den Arbeitslagern der KPC

Am 28. März 2006 verabschiedete der Stadtrat von Union City eine Resolution. Am 18. April schrieben der Bürgermeister und der stellvertretende Bürgermeister an Präsident Bush:

„Es wird behauptet, dass im Laufe der vergangenen Jahre, Hunderte von Falun Gong-Praktizierenden wegen ihres Glaubens ohne gesetzliche Grundlage in Gefängnissen, Arbeitslagern und Krankenhäusern festgehalten wurden. Viele sind spurlos verschwunden. Auch gibt es Anschuldigungen, dass den gefangenen Praktizierenden Organe entnommen werden. Wenn dies der Wahrheit entspricht, wäre dies eine direkte Übertretung internationaler Verträge. Wir sind der Meinung, dass der Präsident der Vereinigten Staaten die Verantwortung hat, diese Frage zu klären und eine ganzheitliche Untersuchung dieser Anschuldigungen zu fordern, wenn Sie sich im April mit Hu Jintao während seines geplanten Besuches treffen.

… Die Welt-Medien berichteten wenig über den Holocaust, während er stattfand. Erst als die Alliierten die Gefangenen aus den Konzentrationslagern befreiten, erfuhr jeder von den schrecklichen Tatsachen, die dort stattfanden. Es wurde gesagt, wenn gute Menschen schweigen, herrscht das Böse.

Das, was während des Holocaust verloren ging, kann nicht wiedergebracht werden. Jedoch sollte uns jene Lektion, bei der Millionen Menschen starben, eine Lehre sein. Sie sollte geschätzt werden und nicht so leicht in Vergessenheit geraten. Wir appellieren an die amerikanische Regierung, zu handeln und die unmittelbare Beendigung der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden und der Übertretung der Menschenrechte zu fordern.“

3. Die Regierung von Colorado verabschiedet eine Resolution, um die Organentnahmen in Konzentrationslagern der KPC zu verurteilen

Der Senat von Colorado und das Abgeordnetenhaus verabschiedeten am 2. April 2006 gemeinsam die Resolution 06-027. Diese Resolution verurteilt die Ausdehnung der Verfolgung durch die KPC in die Vereinigten Staaten und die Organentnahmen in den Konzentrationslagern der KPC.

Der Abgeordnete Berens, der die Resolution mit unterzeichnet hat, wurde von dem chinesischen Konsulat belästigt, da er eine Proklamation für Falun Gong ausgestellt hatte. In der Versammlung bezeugte er, dass die KPC nicht nur ihre eigenen Bürger verfolge, sondern auch Amerikaner, die sich für die Freiheit anderer aussprechen, einschüchtere.

Der Abgeordnete Penry sagte vor der Abstimmung über die Resolution in seiner Rede, China sei ein wichtiger Handelsvertragspartner, was aber nicht bedeute, dass die Tötung seiner Bürger durch die KPC ignoriert werden könne. Die USA sollten aufstehen und erklären, dass dieser Zustand untragbar sei.

4. US-Senior-Kongressabgeordneter: „Für eine zivilisierte Welt ist es an der Zeit, „Nein“ zu sagen zu den Monstern, die Menschen in China auseinanderreißen.“

Am 4. April 2006 sagte der US-Kongressabgeordnete Henry Hyde, als er über die Organentnahmen der KPC interviewt wurde, dass ein Aspekt der Demokratie die Glaubensfreiheit sei. Er ist der Ansicht, die Chinesen auf dem Festland sollten Falun Gong und andere Religionen frei ausüben dürfen, solange die Religion keine Verletzung gegen das politische System darstellt. Er hoffe, dass die Falun Gong-Praktizierenden in keiner Weise mehr verletzt werden.

Henry Hyde, US-Kongressabgeordneter

Am 7. April sagte der US-Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher hinsichtlich der Gräueltaten im Sujiatun Konzentrationslager: „Dies ist grauenhaft und eindeutig jenseits des moralischen Maßstabes von fast jedem Land, das ich kenne. Für eine zivilisierte Welt ist es an der Zeit, „Nein“ zu sagen zu den Monstern, die Menschen in China auseinanderreißen.“

Herr Rohrabacher erklärte: „Wir als Gesetzgeber, Staatsmänner und Amerikaner dürfen uns an diesen Verbrechen nicht mitschuldig machen, indem wir schweigen. Die Geschichte kümmert es nicht, ob wir einen Handel abschlossen oder halfen, noch eine Boeing 747 zu verkaufen; aber die Geschichte wird uns beurteilen, ob wir unseren Blick abwendeten, als wir den unbeschreiblichen Leiden dieser Menschen gegenüberstanden.“

Dana Rohrabacher, Kongressabgeordneter

Der Kongressabgeordnete Rohrabacher bemerkte, dass sich eine Flut von Organtransplantationen in den vergangenen Jahren in China zentriert habe und gab an: „Auf der Webseite gerade mal eines Transplantationszentrums, dem Oriental Organtransplantationszentrum in Tianjin (www.ootc.net), ist eine graphische Darstellung über ihre „Leistungen“ zu sehen, die zeigt, dass die Anzahl der durchgeführten Eingriffe nach 1999 sprunghaft in die Höhe schnellte. Dies war das Jahr, in dem die Verfolgung von Falun Gong offiziell anfing.“

Herr Rohrabacher wies darauf hin, dass viele Menschen gerne glauben, China sei ein guter Ort, um Geschäfte und Profit zu machen. Sie wollen jedoch nicht erkennen, dass die Menschen, die nach China gehen, in ungeheuerliche Verbrechen verwickelt werden, mit denen keine zivilisierte Person in Verbindung gebracht werden möchte. „Wir haben bereits so viele schlechte Dinge ignoriert, die die chinesischen Kommunisten gemacht haben und sie erwarten, dass wir auch dies ignorieren. Das bedeutet nicht, dass der Rest unseres Landes seine Werte vergessen hat.“

Der Kongressabgeordnete Rohrabacher fuhr fort: „Wir haben die Verantwortung, unserem Präsidenten mitzuteilen, dass Amerika den starken Wunsch hat, dass eine ganzheitliche Untersuchung dieser Anschuldigungen durchgeführt wird. Auch soll während des bevorstehenden Besuches des chinesischen Führers Hu Jintao eine Erklärung gefordert werden sowie die Erlaubnis für eine unabhängige Untersuchung vor Ort. Ich denke, Sie können damit übereinstimmen, dass dies das mindeste ist, was wir tun können.“

„Es ist wichtig, dass die gewählten Personen in den Vereinigten Staaten im Namen aller Amerikaner ihre Stimme erheben, um jene, die in China leiden wie auch die ganze Welt wissen zu lassen, dass wir auf ihrer Seite sind. Wir stehen auf der Seite jener Menschen, die unterdrückt werden und nicht auf der Seite der brutalen Diktatoren, die sie kontrollieren.“

5. Kanada muss gegen die Verfolgung von Falun Gong protestieren

Am 3. April 2006, bei kaltem Wind und Regen, versammelten sich alle Kreise in Ottawa und hielten eine Kundgebung ab, um die Falun Gong-Praktizierenden zu unterstützen.

Bruce Stanton, Mitglied des kanadischen Parlaments, erläuterte: „Über die Aufdeckung dieser Nachrichten war ich schockiert. Wir können nicht glauben, dass sich solche Ereignisse wie der Holocaust während des zweiten Weltkrieges, das noch so klar in unserem Gedächtnis ist, auf dieser Welt wiederholen.“

Bruce Stanton ist der Meinung, dass die kanadische Regierung eine stärkere Position bezüglich der Menschenrechts-Frage einnehmen und die Verfolgung in Chinas geheimen Konzentrationslagern als „untragbar“ bezeichnen sollte.

Bruce Stanton, konservatives Parteimitglied des Parlaments, hält eine Rede

Borys Wrzesnewskyj, ein Mitglied des Parlaments, besuchte ebenfalls diese Veranstaltung und äußerte: „Sobald bewiesen ist, dass die KPC die Organe spiritueller Menschen und Dissidenten entnimmt, ist dies die schrecklichste Situation, denn dann leben 1,3 Milliarden Menschen in einer Umgebung des Terrors.“ Herr Wrzesnewskyj betonte, dass die Kanadier nicht nur das Geld sehen dürfen, aber darüber hinaus den Preis vergessen, der für diesen Verdienst bezahlt werden muss.

Parlamentsmitglied Borys Wrzesnewskyj begrüßt die Praktizierenden und schüttelt ihnen die Hände

Die Abgeordnete aus Bloc Quebecois, Maria Mourani, versicherte, ihr Bestes zu geben und den Premierminister dringend zu bitten, eine Untersuchung durchzuführen. Am gleichen Tag verlas ihr Stellvertreter in ihrem Namen einen Brief, der ihre Unterstützung ausdrückte. In dem Brief stand: „Durch Ihre Anstrengungen haben wir erfahren, dass die KPC Falun Gong-Praktizierende ermordet, um mit ihren Organen Gewinne zu machen. Es ist untragbar, dass eine Regierung erlaubt, Menschen zu foltern.“

Maria Mourani versprach: „Ich werde mein Bestes versuchen, um Premierminister Harper zu ermahnen, in den Vereinten Nationen eine gemeinsame Untersuchung dieser Sache durchzuführen.“

Der Abgeordnete Peter Julian sagte, Kanada sollte Druck ausüben, um sicherzustellen, dass die Völkergemeinschaft eine unabhängige Untersuchung durchführt. Er ergänzte, dass Kanada aufstehen und seine Stimme erheben sollte, besonders in der Handelspolitik. Des Weiteren sollte Kanada gegenüber den Menschen, die Menschenrechte mit Füßen treten, seine Position klar darlegen und sich eindeutig gegen die Verfolgung von Falun Gong aussprechen, weil solche Gräueltaten nicht länger geschehen dürfen.

Eric Walton, der Sprecher für die Grüne Partei Kanadas verlas am 29. März eine Mitteilung: „Es gibt im Moment genügend Beweise, um eine gründliche Untersuchung dieser Sache zu fordern. Die Regierungen von Japan, Kanada und Amerika sollten sich in dieser Untersuchung verbünden, weil Bürger dieser Länder in den Organhandel mit China involviert sind.

6. UN-Organisationen: „Es ist unsere Verantwortung, solche schrecklichen Gräueltaten zu stoppen.“

Am 3. und 4. April 2006 hielten Menschen aus Europa, Taiwan, Nordamerika und Ozeanien, Abgeordnete aus der Schweiz und Delegierte von internationalen NGOs in Genf eine Versammlung ab und verurteilten die Verbrechen in den Konzentrationslagern der KPC, in denen Falun Gong-Praktizierenden Organe entnommen und anschließend ihre Körper verbrannt werden, um die Beweise zu vernichten.

Dr. Charles Grave von der internationalen Organisation des Glaubens gab an:

„Die internationale Organisation des Glaubens unterstützt Falun Gong und ist über die Organentnahmen an menschlichen Körpern in den Konzentrationslagern der KPC schockiert. Wir hoffen, dass das Ereignis weltweit bekannt gemacht wird und auf der Tagesordnung der ersten Menschenrechtskonferenz der UNO steht und behandelt wird.“

Dr. Charles Grave von der internationalen Organisation des Glaubens

Herr Nowak, Ermittler für Folterungen der Vereinten Nationen, erklärte: „Ich bin gegenwärtig mitten in Untersuchungen und werde so schnell wie möglich diese Anschuldigungen… Wenn ich zu dem Schluss komme, dass dies ernste und wohlbegründete Anschuldigungen sind, dann werde ich es offiziell bei der chinesischen Regierung einreichen.“ http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2006/3/31/71419.html

Herr Oscar Freysinger, ein Kongressabgeordneter aus Berne in der Schweiz, gab an: „Der Kommunismus hat große Verbrechen gegen die Menschheit begangen. Wenn westliche Länder ihre Augen schließen, leisten sie Beihilfe. Das rote Reich und seine Untergebenen sind immer bereit für Angriffe. Deshalb sind die Menschen der Welt alle in besonderer Sorge über die Bedrohungen und das ist auch der Grund, warum die Menschen der Welt lieber mehr über Geld und Theorien nachdenken als auf ihre Handlungen zu schauen. Die Schwäche der westlichen Länder zeigt sich dadurch, dass sie dieses Ereignis vertuschen und sämtliche Veröffentlichungen von Anmerkungen über die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ vermeiden wollen, damit sie die Informationen über diese grausame Tragödie des Völkermordes unterdrücken können.“

7. Internationale Nicht-Regierungsorganisation: „Wir stehen auf Ihrer Seite.“

Sylvia G. Iriondo, die Vorsitzende von „M.A.R. Por Kuba“, eine internationale NGO der UN (die Abteilung in Kuba) erläuterte: „Wir verurteilen diese äußerst grausamen Ereignisse im Sujiatun Konzentrationslager im Nordosten Chinas. Laut Informationen von mehreren Zeugen und Medienberichten, starben dort bereits 4.000 Falun Gong-Praktizierende an den Folgen der Verfolgung. Bei lebendigem Leib wurden den Falun Gong-Praktizierenden die Organe entnommen und dann ihre Körper verbrannt. Jedes Mal wenn wir erfahren, dass jene, die um Rede- und Glaubensfreiheit bitten, wie im internationalen Menschenrechtsabkommen zugesagt wird, verfolgt werden, empfinden wir äußersten Schmerz. Wir bitten die Völkergemeinschaft dringend, sich gemeinsam für ein Ende dieser Verbrechen gegen die Menschheit einzusetzen und etwas zu unternehmen, um die 2.000 Falun Gong-Praktizierenden zu retten, die noch immer in dem Konzentrationslager eingesperrt sind. Eine freie und zivilisierte Welt darf hierzu nicht schweigen und in Bezug auf diese schrecklichen Ereignisse vollkommen gleichgültig bleiben.“

Herr Rene Wadlow, ein Delegierter der Cosmopolite-Organisation der UN erklärte: „Ich stimme den Werten „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ zu. Wir haben schon oft auf die Gefahr und Bedrohung, die Arbeits- und Konzentrationslager in China mit sich bringen, hingewiesen. Die Tatsachen über die Verfolgung, die gerade enthüllt wurden, sind sehr ernst. Ich denke es ist notwendig, die UN dieses Ereignis untersuchen zu lassen. …“

8. Hongkongs politische Kreise appellieren an das Gewissen

Am 17. April 2006 wurde in Hongkong eine Kundgebung sowie eine Parade mit dem Titel „Aufruf an das Gewissen – Stoppt das Morden“ veranstaltet. Menschen aus allen Kreisen verurteilten die Gräueltaten der KPC, die Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Gleichzeitig unterstützten sie das Vorhaben der Falun Gong-Praktizierenden weltweit und appellierten an die Völkergemeinschaft, damit eine umfassende und unabhängige Untersuchung in den Zwangsarbeitslagern und anderen ähnlichen Einrichtungen der KPC durchgeführt wird.

Situ Hua, der politische Führer vom Bündnis Hongkong, weist in seiner Rede darauf hin, dass Organentnahmen nur mit vorheriger Zustimmung des Spenders durchgeführt werden sollten. Das, was in Chinas Konzentrationslagern wie in Sujiatun geschehen ist, ist untragbar und erinnert an die Konzentrationslager der Nazis aus dem zweiten Weltkrieg. Wenn die Menschen mit Gewissen, auch jetzt nach der letzten Enthüllung von 36 ähnlichen Konzentrationslagern, diese Gräueltaten nicht beenden, dann werden immer wieder ähnliche Ereignisse vorkommen. Er forderte die beteiligten KPC-Beamten auf, diese Gräueltaten sofort zu stoppen. Er wies auch darauf hin, dass es eine internationale Untersuchungsgruppe geben sollte, der Einsicht in die Ereignisse gewährt wird. Des Weiteren sollten die involvierten Beamten zur Rechenschaft gezogen sowie ähnliche Gräueltaten aufgedeckt werden. Er sagte: „Das Sujiatun-Ereignis ist eine riesige Schande. Als Chinese bin ich darüber beschämt. Ich muss den Aufruf an das Gewissen und die Beendigung des Tötens unterstützen.“

Situ Hua vom Bündnis Hongkong hält bei einer Kundgebung eine Rede, um die Gräueltaten der KPC zu verurteilen

He Junren, Mitglied des Legislative Council Hongkongs gab an, als er das erste Mal von diesem Sujiatun Konzentrationslager hörte, wagte er nicht, es zu glauben. Die Beamten der KPC sind dazu verpflichtet, alle verdächtigen Orte zu öffnen und den Menschen zu erlauben, diese anzuschauen. Dies gilt sowohl für das Sujiatun Konzentrationslager als auch für alle Zwangsarbeitslager in China. Er forderte einer vertrauenswürdigen Organisationen zu erlauben, nach China einzureisen, um eine umfassende, gründliche und offene Untersuchung in den Zwangsarbeitslagern durchzuführen und Zeugenaussagen der Opfer sowie deren Familienmitglieder einzuholen.

He Junren drückte Skepsis aus, gegen den eiligen Erlass des Gesetzes zur „Regelung der Organtransplantationen“ der KPC, das erst zum 1. Juli 2006 in Kraft treten soll. „Bedeutet das, dass in der Zwischenzeit eine große Anzahl von Menschen abgeschlachtet werden können?“ Er appellierte an die KPC „alle gewaltsamen und unmenschlichen Verbrechen sofort zu beenden“.

9. Taiwans gesetzgebendes Komitee unterschreibt eine Resolution, um die Organentnahmen der KPC an Lebenden zu verurteilen

54 Mitglieder des Komitees unterzeichnen gemeinsam die Resolution „Verurteilung der Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch das chinesisches kommunistische Regime“.

Die Mitglieder des Komitees, Lai Ching-Te, Tien Chiou-Chin und Huang Chao-hui unterstützten eine einstweilige Resolution, um die ernsthaften Menschenrechtsübertretungen des chinesischen kommunistischen Regimes zu verurteilen, die sofortige Beendigung der Unmenschlichkeit zu fordern und die internationale Menschenrechtsorganisation sowie die Weltgesundheitsorganisation zu ermahnen, Menschen zu beauftragen, die Konzentrationslager, Gefängnisse, Zwangsarbeitslager sowie die medizinischen Institutionen zu untersuchen.

Am 18. April sprach Lai Ching-te auf der Pressekonferenz vor dem Regierungsgebäude von Yuan über „Die Verurteilung der Organentnahmen von lebenden Falun Gong-Praktizierenden der KPC und ermahnte die Vereinten Nationen, das bösartige Verbrechen zu untersuchen.“

B. Aufruf von Fachleuten und Gelehrten

1. USA und China-Wirtschaftsexperte: Geschäfte mit China zu betreiben bedeutet Geschäfte mit Todeslagern zu machen

Ethan Gutmann, Autor von „Verlust des Neuen China: Eine Geschichte vom amerikanischen Handel, Begierde und Verrat“

2. Vereinigung für Organtransplantationen von Kanada: Organtransplantationen sollten Leben retten und nicht töten

Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung für Organtransplantationen von Kanada, Dick Winter, gab an: „Das alles ist kaum zu glauben. Kanada spielt nicht die wichtigste Rolle auf der globalen politischen Plattform, aber wir sollten das chinesische kommunistische Regime wenigstens wissen lassen, dass wir Rechtschaffenheit aufrechterhalten. Mein Herz ist bei jenen Falun Gong-Praktizierenden, die gestorben sind und bei denen, die für den Organhandel ausgenutzt werden.“

3. Koreanische Spezialisten für Organtransplantationen: Chinas Organtransplantationen zerstören die menschliche Moral

Am 8. April 2006, während der Frühjahrs-Konferenz der Vereinigung für Organtransplantationen von Korea, diskutierten koreanische Spezialisten Chinas Situation bezüglich Organtransplantationen sowie das neue Gesetz.

Direktor der Vereinigung für Organtransplantationen von Korea

4. Taiwans Gesundheitsministerium verabschiedet eine Resolution: Falls sich ein Arzt in irgendeiner Form an Organtransplantationen in China beteiligt, verstößt er gegen das Gesetz

Am 12. April verabschiedete das medizinische Ethik-Komitee des Gesundheitsministeriums von Taiwan eine Resolution, die besagt, dass ein Arzt gegen das Gesetz verstößt, falls er sich in irgendeiner Form an Organtransplantationen in China beteiligt. Die Mitglieder des „Komitees zur Verurteilung medizinischer Straftaten“ werden jene Personen entsprechend der Situation bestrafen. In ernsthaften Fällen werden die Lizenz und das Diplom des Arztes eingezogen.

5. Ein bekannter kanadischer Rechtsanwalt für Menschenrechte: Das internationale Justizwesen muss ein Gesetz erlassen, um die Verbrechen gegen die Menschheit zu beenden

In der Kundgebung am 3. April 2006 sagte der angesehene Menschenrechtsanwalt Herr David Matas, dass diese Gräueltaten eine neue Tragödie seien. Auch wenn die Nachrichten über Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden erst kürzlich bekannt wurden, ist es nichts Neues, dass die KPC Menschen wegen ihrer Organe tötet. Wenn man im Internet recherchiert, wird man feststellen, dass im Verlauf der vergangenen Jahre viele ähnliche Fälle auftraten.

Kanadas angesehener Menschenrechtsanwalt, Herr David Matas

6. Der bekannte chinesische Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng trat der „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China“ bei

Kanadas angesehener Menschenrechtsanwalt, Herr David Matas

7. Der angesehene Menschenrechtsanwalt Guo Guoding: Aufgrund von Fakten und einer logischen Analyse kann ich versichern, dass das Sujiatun-Ereignis wahr ist

Der Rechtsanwalt Gao Zhisheng macht in seiner Heimatstadt Shanbei, in Nordwest-China, einen Hungerstreik.

8. Herr Lin Mu, der Sekretär des ehemaligen KPC-Führers Hu Yaobang, ruft die Völkergemeinschaft auf, eine gründliche Untersuchung des Sujiatun-Ereignisses durchzuführen

Rechtsanwalt Guo Guoding

C. Zusammenfassung

Nach der Enthüllung der Gräueltaten im Sujiatun Konzentrationslager log die KPC und zerstörte die Beweise. Nachdem sie drei Wochen lang geschwiegen und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen hatte, bestritt ein Sprecher des Außenministeriums der KPC die Existenz des Sujiatun Konzentrationslagers. Laut einer sofortigen Untersuchung und den Nachrichten aus China, fingen große Krankenhäuser und Organtransplantationszentren an, Überstunden zu machen, um in großem Umfang Organtransplantationen durchzuführen. Die Krankenhäuser gaben an, dass es vor Ende April eine große Anzahl von Organspendern gäbe und die Wartezeit nur einige Tage betrage. Einige der Krankenhäuser gaben zu, dass die Organe von Falun Gong-Praktizierenden stammen. Dies beweist, dass die KPC plant, Augenzeugen und Opfer der Konzentrationslager zu beseitigen. Es ereignet sich gerade ein Holocaust.

Es ist sieben Jahre her, seit die KPC die brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden initiierte. Die KPC übt Staatsterrorismus gegen die Praktizierenden aus, mit der Politik „zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“ und „der Tod von Falun Gong-Praktizierenden durch Misshandlungen ist bedeutungslos und wird als Selbstmord gewertet; die Körper werden direkt eingeäschert, ohne die Personen zu identifizieren“. Dieser Völkermord fordert das Gewissen jeder Person und aller Regierungen heraus. Es prüft auch die Völkergemeinschaft und ob sie ihr Versprechen „Nie wieder“, das sie vor 60 Jahren gab, verwirklichen kann, als sie dem Holocaust der Juden durch die Nazis gegenüberstand.

Es ist an der Zeit für uns, aufzustehen und zu helfen, den Völkermord und die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden zu beenden.

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