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Deutschland: Tausende Besucher des 18. Africa Festivals in Würzburg erfuhren von der Verfolgung gegen Falun Gong

Das weit über die Stadtgrenzen Würzburgs bekannte Africa Festival dauerte diesmal vom 25. bis 28. Mai und wurde trotz des schlechten Wetters von etwa 90.000 Gästen besucht. Grund für diese enorme Besucheranzahl dürfte auch die bekannte Miriam Makeba, alias "Mama Africa" gewesen sein, die offiziell ihr letztes Konzert in Deutschland gab.

Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann meinte in ihrer Eröffnungsrede zum 18. Africa Festival in Würzburg scherzhaft, dass "die ersten Fremden in Würzburg, Missionare aus Irland, umgebracht wurden. Seitdem haben wir gelernt, mit unseren Gästen besser umzugehen. Die Würzburger seien heute weltoffen und neugierig auf andere Kulturen". Dies wurde durch die enorme Anzahl von Musikern, Künstlern und fast 30 Botschaftern, die aus ganz Afrika angereist waren, bestätigt.

Anlässlich dieses völkerverbindenden Ereignisses konnten wir am Samstag und am Sonntag Tausende Besucher des Africa Festivals über die Verfolgung von Falun Gong in China ausführlich informieren. Wir verteilten Informationsbroschüren und sammelten zahlreiche Unterschriften für einen Appell an Frau Merkel, dass sich unsere Bundesregierung verstärkt für die Menschenrechte in China und das Ende der Verfolgung von Falun Gong einsetzen soll.

Fast alle Menschen haben auf die Tatsache, dass Falun Gong-Praktizierende in China schon seit Juli 1999 nicht nur verfolgt, gefoltert und ermordet werden, sondern sogar auch eigens für den Organhandel getötet und die geraubten Organe profitbringend an ahnungslose Transplantationsempfänger verkauft werden, äußerst bestürzt, mitfühlend und hilfsbereit reagiert. Viele ältere Bürger reagierten auf diese unmenschlichen Zustände im Reich der Mitte deprimiert, ratlos, und meinten, dass die Menschen heutzutage nur noch ans Geld denken, und es nur deshalb zu solchen Tragödien kommen kann. Andere konnten absolut nicht verstehen, wie es denn zu solch einer unmenschlichen Entwicklung überhaupt kommen konnte. China habe doch schon etliche Jahre sehr intensive wirtschaftliche und politische Beziehungen zu Europa und wirke eigentlich sehr modern und westlich. Einige Menschen, insbesondere aus den neuen Bundesländern, waren wiederum überhaupt nicht überrascht und meinten noch, dass Folter und Mord in kommunistischen Ländern schließlich nichts Neues sei.

Der Großteil aller interessierteren Deutschen vertrat die Meinung, dass sich unsere Volks- und Wirtschaftsvertreter allgemein zu wenig für die Menschenrechte in China engagieren. Diese äußerten übereinstimmend den Wunsch, dass wir Deutschen uns in Anbetracht der derzeitigen Situation mehr um die Menschenrechte in China bemühen sollten, da der Kommunismus in China nur eine Frage der Zeit sei und deshalb den Menschen umso mehr geholfen werden sollte.

Auffallend viele Menschen haben sich von uns mit den Worten "viel Glück" verabschiedet!

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