CCTV* entlarvte selbst Einzelheiten der Organtransplantation

CCTV 10 (für Wissenschaft und Ausbildung) berichtete am 26. und 27. Mai 2006 jeweils von 20:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Sendung „In die Wissenschaft eintreten“ über Fälle von Organtransplantation.

Song Yongle, Herzpatient aus Peking und Ren Meifen, Lungenpatientin aus Nanjing, in der Provinz Jiangsu, konnten wegen ihrer chronischen Erkrankung jeder Zeit sterben; deshalb brauchten sie eine Organtransplantation. Ein geeignetes Organ wurde durch das krankenhauseigene Intranetz der Krankenhäuser im ganzen Festland Chinas gesucht. Nach dem Vergleich des Blutes wurde festgestellt, dass das Herz und die Lunge eines einzigen Organspenders aus Dalian, in der Provinz Liaoning, beiden Patienten gleichzeitig gespendet werden könnten. Im Februar 2005 wurde festgelegt, dass die Operation am 5. März 2005 im Krankenhaus Xinhua der Universität Dalian durchgeführt wird und Frau Ren dabei zwei Lungenteile erhalten würde.

Am 5. März, morgens um 7:00 Uhr, wurde damit begonnen, dem Organspender die Organe zu entnehmen. Der Ort der Operation wurde nicht erwähnt. Um 7:55 Uhr brachte man die entnommenen Organe in das Krankenhaus Xinhua, in dem Herz und Lunge voneinander getrennt wurden. Um 9:15 Uhr war die Trennung durchgeführt und die Organtransplantationen begannen. Bereits vor 11:00 Uhr war die Operation bei Herrn Song abgeschlossen und um 13:48 Uhr die Transplantation bei Frau Ren beendet. Beide sind ein Jahr nach der Operation immer noch gesund.

Die Sendung dauerte insgesamt eine Stunde und nur ganz zum Schluss sagte die Ansagerin: „Wir bedanken uns bei dem großzügigen Organspender.“ Persönliche Informationen über den Spender und die Art und Weise, wie dieser seine Organe gab, wurden dabei nicht erwähnt.

Analyse einiger merkwürdiger Stellen des ganzen Vorgangs:

1. Die Festlegung des Operationszeitpunktes war zu präzise und die Qualität des gespendeten Organs zu gut

Im Februar 2005 wurde für Herrn Song festgelegt, dass die Operation in Dalian durchgeführt werden würde. Gleichzeitig legte das oben genannte Krankenhaus den Termin sehr schnell auf den 5. März. In der Sendung wurde erwähnt, dass der Zeitraum zwischen dem Gehirntod und der Entnahme von Herz und Lunge des Organspenders nicht über sechs Minuten sein darf. Jedoch begann die Entnahme des Organs um 7:00 Uhr und endete um 7:55 Uhr; das heißt, dass der Organspender innerhalb dieser 55 Minuten am Leben bleiben musste.

In der Sendung wurde berichtet, dass das Herz, welches Herr Song bekam, nach der Organtransplantation ohne Hilfsmaßnahmen sofort pumpen konnte. Die beiden Lungenteile, die Frau Ren erhielt, konnten normal arbeiten, nachdem sie beschnitten wurden, da sie für diese Frau zu groß waren. Drei Tage später konnte Frau Ren bereits ohne Atmungsmaschine aktiv atmen. Die Zustände der beiden Patienten nach den Operationen sagen zwei Punkte aus:

a. Die Lungenteile waren groß, das heißt, dass der Organspender sehr wahrscheinlich männlich war; b. Die Reaktionen der Patienten nach der Operation zeigten, dass der Organspender sehr gesund war.

Normalerweise kann im Ausland der Zeitpunkt einer Herz/Lungen-Transplantation nicht festgelegt werden. Wie könnte man den genauen Todestag eines Organspenders so lange Zeit vorher schon festlegen, um ihm vor seinem Tod die Organe zu entnehmen? Die Annahme, dass der Organspender wegen eines Unfalls oder einer anderen plötzlichen Krankheit gestorben wäre, ist auch nicht möglich, da der Operations-Termin vom 5. März bereits im Februar festgelegt wurde und der Vergleich des Blutes zwischen dem Organspender und dem Patienten noch vor Februar lag (den genauen Zeitpunkt vergaß ich). Gibt es solch einen Zufall, dass der einzige Organspender genau „wie geplant“ sterben wird?

Die nicht erkrankten Organe eines chronischen Patienten sind wegen der lange andauernden medizinischen Behandlung normalerweise auch nicht mehr gesund. In der Regel funktionieren die nicht kranken Organe solcher Patienten aufgrund der Nebenwirkungen der Medizin sowie des schwachen Körpers mehr oder minder nicht gut, so dass sie nicht für eine Organtransplantation geeignet sind. Die Organe, die für die Organtransplantation benutzt werden, müssen in vielerlei Hinsicht ganz genau passen; deshalb sind selbst die Organe eines gesunden Menschen oftmals nicht für eine Organtransplantation geeignet, geschweige denn die eines bald sterbenden.

Das Krankenhaus konnte sehr früh den Operationszeitpunkt festlegen, der auch nicht verschoben wurde. Der Organspender lebte noch während der Operation und die Qualität der Organe war sogar sehr gut. Das alles zeigt, dass der Organspender bis zu dem Moment am Leben war, in dem die Organe entnommen wurden. Wenn der Organspender lebendig war, heißt das dann nicht, ihn zu töten? Die Informationen des Organspenders wurde bereits so frühzeitig dokumentiert; wie kann ein Mensch – der freiwillig seine Organe spenden würde – zulassen, dass sein gesunder Körper „wegen eines Termins“ geschlachtet wird? Wenn von dem Vergleich des Blutes gesprochen wurde, heißt es dann nicht, dass es nicht nur ein lebender Organspender gab, sondern mehrere, damit der Vergleich überhaupt stattfinden konnte.

2. Informationen über den Organspender wurden nicht angegeben

In der ganzen Sendung wurden die Informationen über den Organspender sowie der Vorgang der Spende überhaupt nicht erwähnt. Normalerweise müssen die gesunden Gefangenen, die hingerichtet werden und freiwillig ihre Organe spenden wollen, nach dem Befehl des Tötens betäubt werden, und erst danach werden die Organe schmerzlos entnommen. Es gibt auch Komapatienten, deren Organe noch gesund sind. Sie könnten einen Vertrag zur Organtransplantation unterzeichnen und deren Angehörigen wären vielleicht auch damit einverstanden (das ist sehr wichtig). Wenn es einer der obigen Fälle gewesen wäre, wären die Organspender wirklich gesund und man könnte den Zeitpunkt der Operation genau festlegen, aber dies ist wirklich extrem selten.** Wäre es trotzdem der Fall gewesen, hätte man die Informationen des Organspenders offen legen können, um ihn zu loben; es ist unlogisch, dies nicht zu erwähnen. Kein erfahrener Produzent würde das vernachlässigen, geschweige denn CCTV, das für „das Hervorrufen von Emotionen“ berühmt ist; es würde diese Information sicherlich nicht auslassen. Außerdem, wenn die Angehörigen des Organspenders es nicht offenbaren wollten, hätte die Sendung den Namen des Spenders nicht erwähnt, sondern nur den Vorgang der Spende, da es für diejenigen, die gerne Organe spenden wollen, eine notwendige Information wäre.

In der Sendung wurde diese Information jedoch absichtlich vermieden und nur noch betont, wie gewissenhaft der Arzt bei seiner Arbeit war und wie gefährlich die Operation generell ist, damit die Aufmerksamkeit der Zuschauer abgelenkt wurde. Diejenigen, die im Bereich des Fernsehens ein wenig Erfahrung haben, werden die Sendung für fragwürdig halten.

3. Es ist fragwürdig, wo die Organe entnommen wurden

Laut Informationen über das Krankenhaus Xinhua ist dieses Krankenhaus sicherlich in der Lage, Organe zu entnehmen. Außerdem hätte man Zeit gespart, wenn die Entnahme und das Einpflanzen der Organe an einem Ort stattgefunden hätten. Die Entnahme wurde aber nicht in dem gleichen Krankenhaus durchgeführt und dieser Ort wurde nicht erwähnt; lediglich die Uhrzeit. Um 7:55 Uhr wurden die Organe entnommen und um 9:15 konnte man beide voneinander trennen. Das heißt, dass die Organentnahme sehr wahrscheinlich innerhalb der Stadt Dalian stattgefunden hatte. Laut Informationen gibt es unter dem Platz der Befreiung in Dalian ein großes unterirdisches Gefängnis, wo politische Gefangene eingesperrt sind.

4. Geheimnis hinter dem Intranet für die Suche nach dem Organspender im ganzen Land

Die beiden Patienten fanden den Organspender durch den Vergleich des Blutes aus dem ganzen Land. Das heißt also, dass es überall im Festland Chinas Organquellen mit lebenden Menschen gibt, die jeder Zeit zur Verfügung gestellt werden können und durch das Intranet im medizinischen Bereich je nach Bedarf benutzt werden.

Die meisten Verwandten der Patienten fragten nicht ausführlich nach der Quelle des Organs, da sie in Eile waren, ihren Verwandten zu retten. Jedoch sind manche über die Quellen informiert worden, lassen aber dem Verbrechen freie Hand.

Nach der Entlarvung des Verbrechens der KP Chinas, Organe lebender Falun Gong-Praktizierender zu entnehmen und zu verkaufen, machte die KP eine solche Sendung, um die Menschen darüber irrezuführen, dass solche Organtransplantationen legal seien. Jedoch ist das alles umsonst, da ihre Taten wirklich so unverschämt sind, dass man ihre dummen Lügen durchschaut. Egal wie schön sie die Lüge auch verfasst, sie ist dabei, ihre eigenen Verbrechen selbst zu entlarven. So wie der chinesische Spruch sagt: „Mit einem Stein eigene Füße schlagen.“

* Zentrales chinesisches Fernsehen, der größte Fernsehkanal der Kommunistischen Partei Chinas

** Nach der chinesischen Tradition und Anschauung ist eine freiwillige Spende des Organs fast unmöglich, da die Chinesen unbedingt eine vollständige Leiche haben wollen.

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