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Geschichten aus dem alten China: Der Kaiser Taizong unterhält sich mit seinen hochrangigen Beamten

Wu Jing, ein Historiker der Tang Dynastie, berichtete in „Diagnose von Aufstieg und Verfall“, Kapitel 34, vom “Podium des Zhenguan“ über die Ansichten Kaiser Tang Taizongs und seiner hochrangigen Beamten über den Aufstieg und den Fall vergangener Dynastien.

Im ersten Jahr von Zhenguan (die Herrschaft Zhenguans bezieht sich auf die Verwaltung Kaiser Taizongs aus der Tang Dynastie, der von 627 bis 648 n. Chr. regierte) fragte der Kaiser Taizong seine hohen Beamten: „Kaiser Zhou Wuwang gründete sein Königreich, nachdem er den Kaiser Shang Zhou besiegt hatte und beendete die chaotische Herrschaft der Shang Dynastie. Qin Shihuang verschlang die sechs Königreiche, als die Zhuo Dynastie schwach wurde. Die Art, wie sich die beiden Kaiser das Land aneigneten und auf den Thron stiegen, ist sehr ähnlich. Wie kommt es aber, dass die Menschen die beiden Kaiser so verschieden beurteilen?“

Ein hoher Beamter namens Xiao Yu meinte, dass es an den verschiedenen Anschauungen der Menschen liege. Aber Kaiser Taizong fand das nicht zutreffend. Er meinte: “Nachdem die Zhou Dynastie die Shang Dynastie abgelöst hatte, unternahm der Kaiser Zhou Wuwang große Anstrengungen, um Rechtschaffenheit und Wohlwollen zu fördern. Als jedoch Qin Shihuang sein Ziel erreicht hatte, wendete er nur Gewalt an. Sie bestiegen den Thron des Landes nicht nur auf verschiedene Weise, sondern sie behandelten auch das Volk verschieden. So kam es, dass sein Thron fiel.“

Im zweiten Jahr von Zhenguan erzählte Kaiser Taizong einem seiner hohen Beamten, Wang Gui, „14 Jahre nach Sui Wendis Thronbesteigung brach eine Hungersnot aus, und das Volk wurde arm. Der Kornsilo der Regierung war voller Korn, aber die Regierung behielt das Korn, statt den Menschen in den betroffenen Gegenden zu helfen. Deshalb flohen die Menschen aus den betroffenen Dürregegenden, um anderswo Nahrung zu finden.

Kaiser Sui Wendi schätzte sein Volk nicht, er sorgte sich nur um sein Getreide. In den späteren Jahren war das angesammelte Getreide ausreichend, um das Volk seines Landes 50 oder gar 60 Jahre lang zu versorgen. Der Besitzer, Kaiser Sui Yangdi, der sich auf diesen seinen Reichtum verließ, war tyrannisch und verschwenderisch. Daher kam es, dass seine Herrschaft zu Fall gebracht wurde. Menschen, die ein Land regieren, müssen in Nöten ihr Getreide unter dem Volk verteilen, statt ihre Silos zu füllen.

Unsere Vorväter sagten: “Wenn das Volk friert und hungrig ist, wie kann dann der Kaiser ausreichend ernährt und bekleidet sein? Wenn das Getreide im Silo ausreicht, um das Volk in einem mageren Jahr am Leben zu erhalten, warum will man dann das Getreide aufbewahren? Nur, wenn die Kaiser weise und fähig sind, kann eine Dynastie bestehen bleiben. Wenn sie unwürdig sind, kann das Lagern des Getreides zur Verschwendung führen und eine Regierung zu Fall bringen.“

Im fünften Jahr von Zhenguan sagte Kaiser Taizong seinen hohen Beamten: „Es ist des Himmels Wille, gute Menschen mit Segen zu belohnen und Böse mit Vergeltung zu strafen. Das folgt den Menschen wie ein Schatten. Wenn etwas geschieht, muss es eine entsprechende Folge geben. Als eine Rebellion ausbrach, war Lord Qimin gezwungen, zu Sui zu fliehen. Kaiser Sui versorgte ihn mit Korn und Kleidung und sandte Truppen aus, um die Rebellion niederzuschlagen.

Als Qimins Land wieder stark und blühend wurde, hätte sein Nachwuchs Suis Großzügigkeit erwidern sollen. Stattdessen begann sein Nachfolger, Lord Shibi, eine Militäraktion gegen Sui und kreiste den Kaiser Sui Yangde am Yanmen Pass ein. Als die Sui Dynastie in ein Durcheinander geriet, griffen sie Sui an, drangen tief in sein Territorium ein und töteten die Nachkommen seines Wohltäters. Jetzt ist ihr Land besiegt und überwältigt, ist das nicht die Vergeltung für ihre Undankbarkeit?“ Alle seine Beamten stimmten mit der Ansicht ihres Kaisers überein.

Im neunten Jahr von Zhenguan erzählte Kaiser Taizong seinem Premierminister, Wei Zheng: “Ich habe die Geschichten der Nördlichen Zhou und Qi Dynastien gelesen. Die schlechte Tat eines despotischen Herrschers scheint immer auf die gleiche Art zu enden.

Der Kaiser des Nördlichen Qi, Gao Wei war verschwenderisch. Als sein nationales Vermögen fast verbraucht war, forderte er vom Steuerbüro höhere Steuern zu fordern. Mir gefällt es oftmals, einen Vergleich anzustellen: Was er machte war, als ob er sein eigenes Fleisch verzerre. Ein Mensch würde tot sein, ehe er sein eigenes Fleisch ganz aufgegessen hätte. Wenn ein Herrscher immer wieder die Steuern erhöht und die normalen Bürger aussaugt, dann wird das Land zusammenbrechen. Der Kaiser von Qi machte genau das. Wie kann man aber die beiden Kaiser vergleichen? Welcher von ihnen war besser?“

Wei Zheng antwortete: “Auch wenn beide ihr Land verloren haben, so gibt es doch einen Unterschied: Gao Wei, der Kaiser von Nord-Qi, war so schwach, dass er seinen hohen Beamten erlaubte,
statt seiner zu regieren. Da sein Land keine richtige politische Ordnung besaß, ging es zugrunde. Der Kaiser vom Nördlichen Zhou hingegen war brutal und gewalttätig. Er regierte sein Land nach seinem Willen. Er war dafür verantwortlich, dass sein eigenes Land zerstört wurde. So gesehen war Gao Wei der Minderwertigere.“

Der Aufstieg und Fall von Dynastien ist in Chinas Geschichte ungezählige Male geschehen und hat viele Erfahrungen und Lehren hinterlassen. Um ein Land neu erstehen zu lassen, muss man Rechtschaffenheit und Wohlwollen walten lassen. Das bringt Himmlischen Schutz ein. Dann wird das Land lange bestehen. Gewalt und Korruption hingegen bringt einem Land nur Zerstörung. Die chinesische kommunistische Partei betrügt nicht nur das Volk, sondern setzt auch Gewalt und rücksichtslose Mittel ein, um seine Bürger zu unterdrücken.

Das gilt besonders für Falun Gong-Praktizierenden, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben. Die kommunistische Partei Chinas versucht, Falun Gong-Praktizierende körperlich und seelisch zu vernichten. Sie lässt Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden entnehmen. Die Organe werden teuer weiterverkauft. Ihre Taten sind unverzeihlich und werden ihre Vergeltung erhalten. Ihre Tage sind gezählt, die Zeit ist nicht mehr weit, dass sich die kommunistische Partei Chinas ganz und gar auflösen wird.

Wenn der gegenwärtige Führer der KPCh, Hu Jintao, auch nicht persönlich in die Verfolgung verwickelt ist, wenn er weiter schwach bleibt und nicht mutig genug ist, einen neuen Weg einzuschlagen, wird es ihm nicht anders ergehen als dem Kaiser des Nördlichen Zhou. Ob die Lehren aus der Geschichte die Menschen nicht warnen?

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