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Stadtbeamte der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) beschuldigen fälschlich Falun Gong für den Gewaltakt der Studenten in Guang´an

Am Abend des 10. November 2006 verbreiteten sich Gerüchte in der Stadt Guang´an, Provinz Sichuan. Die Stadtregierung war nicht in der Lage, eine gewaltvolle Revolte von Studenten und Bewohnern aufzulösen und beschuldigte deshalb in ihrem Bericht an die ranghöhere Instanz Falun Gong für diesen Vorfall. Am 11. November 2006 berichtete man, dass von vielen Polizeibeamten und Regierungsmitarbeitern Gerüchte in die Welt gesetzt worden seien, dass Falun Gong diesen Vorfall provoziert hätte. Eine Frau mittleren Alters berichtete diesem Reporter, dass ihr der Anführer der Polizeibrigade der Stadt Guang´an persönlich erzählt hätte, dass Falun Gong für diesen Vorfall verantwortlich gemacht werde.

Dieser ganze Vorfall begann damit, dass ein vierjähriger Junge in der Stadt Guang´an versehentlich einen chemischen Kunstdünger zu sich genommen hatte und von seinem Großvater in das Volkskrankenhaus Nr. 2 der Stadt Guang´an gebracht wurde. Dem Jungen hätte der Magen ausgepumpt werden müssen und man informierte den Großvater, dass dies 800 Yuan kosten würde. Da der Großvater nur 100 Yuan bei sich hatte, weigerte sich das Krankenhaus, den Eingriff durchzuführen, obwohl der alte Mann den Ärzten versichert hatte, dass er mehr Geld holen würde.

Daraufhin starb der Junge während einer Infusion.

Später forderte die Mutter des Jungen von diesem Krankenhaus 30.000 Yuan Schadenersatz, doch das Krankenhaus stimmte nur einer „moralischen Schadensersatzleistung“ von 500 Yuan zu.

Am 10. November 2006 ging die Mutter zum Rathaus, um gegen diese Entscheidung Berufung einzulegen, wurde jedoch vom Sicherheitspersonal zusammengeschlagen. Einige Studenten von der Freundschaft Hochschule wurden Zeuge dieses Vorfalles und versuchten den Schlägern Einhalt zu gebieten.

In einem darauf folgenden Aufruhr mit den Regierungsbeamten schlug man auch auf die Studenten ein.

Am Abend des 10. November 2006 bemühte sich die Stadtregierung weder eine Erklärung abzugeben noch die Studenten zu entschädigen. Die verärgerten Studenten stürmten in das Volkskrankenhaus Nr. 2 der Stadt Guang´an und zerstörten einige Einrichtungsgegenstände wie Türen und Fenster. Im Gegenzug beauftragte die Stadtregierung die bewaffnete Polizei, die Studenten mit Gewalt zu unterdrücken.

Die Reaktion der Regierung stieß bei den Menschen aus der Umgebung auf eine gewaltsame Resonanz. Bei diesem Konflikt wurden drei Polizeiautos in Brand gesetzt, mehr als drei Personen, darunter auch Studenten, zu Tode geprügelt, mehrere Dutzend Menschen verletzt und mehr als einhundert, auch Zuschauer, verhaftet. Der Vorfall geriet außer Kontrolle. Eine immer größer werdende Anzahl an verärgerten Menschen mischte sich in die Revolte ein und umstellte das Krankenhaus.

Regierungsbeamte höherer Ränge mussten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt werden. Die örtliche Regierung der Stadt Guang´an konnte die Situation nicht mehr unter Kontrolle bringen und fälschte ihren Bericht an ihre Vorgesetzten, indem sie behauptete, Falun Gong-Anhänger würden hinter diesen Störungen stehen.

Als nächstes kam ein Sonderuntersuchungsteam von der Provinzregierung in die Stadt Guang´an. Am 11. November bestellte man eine Verstärkung der bewaffneten Polizisten, um mit den Protestierenden zu verhandeln. Die eingeschlagenen Türen und Fenster wurden rasch wieder repariert. Das örtliche Fernsehen berichtete fälschlich, dass es keinen Konflikt gegeben hätte, niemand verletzt worden sei, niemand gestorben sei, nicht ein einziger Student vermisst werde, und dass alle Studenten ruhig in ihren Klassenräumen säßen. In den Berichten stand auch, dass der vierjährige Junge deshalb gestorben sei, weil er zu spät in das Krankenhaus gebracht worden wäre und das Krankenhaus sein Bestmögliches versucht hätte, um den Jungen zu retten. Nachdem die Bewohner der Umgebung diesen Bericht gesehen hatten, wurden sie sehr ärgerlich darüber, dass die Regierung so offen und schamlos Lügen verbreitete.

Die Menschen erkannten, wie betrügerisch die Regierung war, als sie von den Gerüchten hörten, dass Falun Gong vermutlich hinter den Störungen stehe. Es gibt mehrere offensichtliche Gründe für die Regierung, Falun Gong zu beschuldigen: 1. Die Stadtbeamten könnten sich damit der Verantwortung entziehen. 2. Es bietet eine Entschuldigung für ihre eigene gewaltsame Unterdrückung der Beschwerden der Menschen. 3. Ihre Regierungsvorsteher würden diese Erklärung akzeptieren. 4. Die Stadtregierung würde nicht für den Tod von Falun Dafa-Praktizierenden verantwortlich gemacht werden, einer offiziell sanktionierten Verfahrensweise.

Durch diesen Vorfall erkannten die Menschen die betrügerische, kriminelle und boshafte Natur der chinesischen kommunistischen Regierung und bemerkten, dass sie auf Lügen und Gewalt setzt, um ihre Kontrolle aufrechtzuerhalten.

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