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Frankreich: Angestellter des französischen Unternehmens PCM in Peking verhaftet

Paris – 13. März 2007. Er sollte an einer Versammlung für Manager des französischen Unternehmens PCM am 14. März in Anger, Frankreich, teilnehmen. Doch Ma Jian, verantwortlicher Manager für das Pekinger Büro von PCM, das Ölpumpen verkauft, wurde am 28. Februar in Peking an seiner Arbeitsstelle verhaftet.

Die Zeugen, die während der Verhaftung anwesend waren, sagen, dass sie sechs Polizeibeamte in Zivil ankommen sahen, die nach Ma Jian fragten. Nach einer hitzigen Diskussion mit den Angestellten blieben die Polizeibeamten allein mit Ma Jian in seinem Büro. Dann verschwand er und bis heute weiß niemand, wo er sich befindet. Die Sekretärin erinnerte sich, dass es zu Handgreiflichkeiten kam, und dass die Beamten Herrn Ma Jian abführten und ihm sein Buch über Falun Gong wegnahmen. Sie durchsuchten das ganze Büro und als sie gingen, blieben nur noch seine Schuhe zurück. Die Telefonleitung war von der Anschlussdose abgerissen.

Die Ehefrau von Herrn Ma Jian, die zurzeit in Montreal, Kanada, lebt, appellierte an den französischen Falun Gong-Verein, an das Unternehmen PCM und an jede Institution oder Person, die in der Lage ist, ihm zu helfen, weil sein Leben in großer Gefahr ist. „Im gegenwärtigen Kontext des Organraubes und wegen der weit verbreiteten Folter in China sterben tagtäglich Falun Gong-Praktizierende“, rief der Vorsitzende des Falun Gong-Vereins, Alain Tong, in Erinnerung. „Wir sind sehr um die Sicherheit von Herrn Ma Jian besorgt.“

Sobald man von der Verhaftung erfuhr, ergriff das Unternehmen PCM die notwendigen Maßnahmen mit der französischen Botschaft in China, um seinen Angestellten frei zu bekommen. Herr Ma Jian gilt als ehrlich, aufrichtig und kompetent und wird von seinen Vorgesetzten sowohl für seine Menschlichkeit als auch für seine Professionalität gelobt. Seine Entführung hat alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Pekinger Büro von PCM zum Stillstand gebracht.

Dem Unternehmen wurde mitgeteilt, dass die chinesische Polizei 30 Tage Zeit hätte, um zu anworten, es aber unter Umständen noch weitere drei Monate dauern könnte. Nachdem Rücksprache mit seinen Anwälten, entschied das Unternehmen keine weiteren rechtlichen Schritte einzuleiten, weil das Opfer in diesem Fall keine Rechte besitzt.

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