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Meldung des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR): Chinesische Asylantin und ihre 8-jährige Tochter gewaltsam aus Russland deportiert

Laut verlässlichen Informationen, die das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) erhalten hat, wurden eine chinesische Asylantin und ihre acht Jahre alte Tochter vergangenen Mittwoch (28. März) von russischen Behörden aus ihrer Wohnung in St. Petersburg fortgebracht und zur Abschiebung nach China in ein Flugzeug gesetzt, das seine Route über Novosibirsk nahm. Die Frau und ihre Tochter hatten entsprechend des russischen Flüchtlingsgesetzes einen Asylantrag gestellt. Ihre Berufung gegen eine erste negative Entscheidung sollte gestern Nachmittag im Bezirksgericht Dzerzhinky in St. Petersburg Gegenstand der Verhandlung sein. Beide waren beim UNHCR als international schutzbedürftige Personen registriert worden.

Das UNHCR zeigt sich besorgt über ihre gewaltsame Deportation, die die geltenden internationalen Verpflichtungen der Russischen Föderation und das Flüchtlingsrecht derselben verletzen – beide untersagen die Rückkehr von Asylsuchenden in ihr Herkunftsland, bevor eine endgültige Entscheidung über ihr Asylgesuch getroffen worden ist. Die Russische Föderation ist ein Unterzeichner der Flüchtlingskonvention von 1951.

Das UNHCR geht den rechtlichen Ansprüchen der Asylsuchenden und der Aufklärung der Angelegenheit seitens der russischen Behörden nach.

Quelle: Media Relations & Public Information, UNHCR, Genf

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