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Deutschland/Berlin: Deutsche unterstützen Falun Gong

Die heutige Falun Gong Demonstration anlässlich des EU-China Menschenrechtsdialoges ist bei den Berlinern auf große Zustimmung gestoßen. „Ich hoffe dass FG etwas damit erreichen kann, ich unterstütze Falun Gong“, sagt Denise Eren. Der Anblick der Folterszenen und die Bilder der ermordeten Falun Gong Praktizierenden stimmen die Berlinerin, die nach eigenen Angaben vorher noch nichts von Falun Gong gehört hatte, traurig.

Edmond ist von der großen Unterstützung und Anteilnahme der Deutschen begeistert. Der Umzug werde von den Deutschen wirklich stark unterstützt, sagt der Tourist aus London. „Das wird Auswirkungen auf China haben, weil die Leute dort sehen, dass sich die Deutschen darum kümmern.“ Er habe gehört, dass Falun Gong eine friedliche oppositionelle Kraft in China sei. Die dortigen Praktizierenden würden vom chinesischen Regime sehr schlecht behandelt. Ein Grund für ihn um mit Falun Gong zu sympathisieren.

Oeltjebruns ist über die Anzahl an Falun Gong Praktizierenden beim Umzug erstaunt. Der Berliner hat von der Meditationsform im Fernsehen gehört und Kundgebungen auf dem Breitscheidplatz gesehen. Der Umzug werde das Bewusstsein der Deutschen für die Verfolgung der Meditationsbewegung in China durch das kommunistische Regime schärfen. „Die KP in China läßt sich von dem EU-China Menschenrechtsdialog nicht beeindrucken.“ Man könne im Vorfeld der Olympischen Spiele zwar auf Chinas Schattenseiten hinweisen, doch das werde das chinesische Regime nicht dauerhaft beeinflussen. „Womit man etwas erreichen kann, ist der Handel, indem man sich zurückhält chinesische Produkte zu kaufen.“

Alexander hat die Meditationsform letztes Jahr in München durch Zufall von einem Chinesen, der Asyl beantragte, kennengelernt. Er habe selbst einmal Falun Gong praktiziert und finde es sehr gut, sagt der Berliner. Die Verfolgung von Falun Gong in China sei nicht gerechtfertigt, vielmehr sei die Meditationsform eine tolle Sache. Er habe gehört, dass Falun Gong eine böse [verleumderisches Wort weggelassen] sei, weil die Leute in Massen auftreten, aber dem stimme er nicht zu. „Das sind einfache Entspannungsübungen, die jeder brauchen kann – ich möchte wieder mit Falun Gong anfangen.“

Helmut nimmt an dem Umzug teil, weil er sich gegen die Verbrechen des kommunistischen Regimes in Peking einsetzen möchte. „Es ist schlimm, wenn man erlebt, dass Menschen, die etwas Gutes tun, verfolgt und umgebracht werden“, sagt der Tübinger. Es ist ihm ein Anliegen, dass mehr Menschen auf die Verbrechen in China aufmerksam würden und die Bewegung unterstützten.

Eine 16 jährige Chinesin reiste extra für die Protestveranstaltung aus Wien an. „Ich will was machen, damit die mit der Verfolgung aufhören.“ Die Leute sollten endlich aufwachen und sehen was im Hintergrund in China wirklich ablaufe.

Nach einer Kundgebung mit Ansprachen von NGO Vertretern und Opfern der Verfolgung in China startete der vom deutschen Falun Dafa Verein organisierte Demonstrationszug kurz nach Mittag vom Breitscheidplatz. Rund zwei Stunden dauerten die sechs Kilometer auf dem Kurfürstendamm über den Wittenbergplatz zum Adenauer Platz. Ein breites Spektrum wurde gezeigt von Folterszenen an Falun Gong Praktizierenden in China, über eine Hüfttrommelgruppe hin zu den Übungen der Meditationsform. Unmittelbar nach der Demonstration folgte ein Umzug zum Austritt aus der Kommunistischen Partei. Laut Aussage der Berliner Polizei nahmen rund 250 Personen an dem Umzug teil.

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