Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Dringender Hilferuf!: 73jähriger UN-Flüchtling in Russland von Abschiebung nach China bedroht

Hinter der rechtswidrigen Handlung wird das chinesische kommunistische Regime vermutet

Nachrichten – 14. Mai 2007 Falun Dafa Informationszentrum

NEW YORK/ BERLIN — Das Falun Dafa Informationszentrum hat erfahren, dass die russischen Behörden Herrn Gao Chunman, einen Falun Gong-Anhänger chinesischer Herkunft mit UN-Flüchtlingsstatus, festgenommen haben und ihm jetzt die Abschiebung nach China droht. Am Sonntag wurde der 73jährige Gao Chunman aus seiner Wohnung in St. Petersburg von Beamten der russischen Einwanderungsbehörde abgeholt, die sich unter falschem Vorwand Zugang zu der Wohnung verschafft und sein Telefon angezapft hatten.

Vermutlich handelten die russischen Behörden im Auftrag des chinesischen kommunistischen Regimes, wodurch die Sicherheit und das Wohlergehen von Herrn Gao in äußerster Gefahr ist; wenn Herr Gao nach China zurückgeführt wird, steht ihm Inhaftierung und Folter bevor.

Gao’s Ergreifung ist ein Verstoß gegen internationales Recht. Gao ist seit seiner Antragstellung im Jahr 2003 als rechtmäßiger Flüchtling vom Büro des UN-Flüchtlingshochkommissariats in Russland anerkannt. Sollte Russland Gao gewaltsam nach China deportieren, verletzt es damit sowohl das Ausweisungsverbot im Rahmen der Anti-Folter-Konvention als auch den Artikel 33 der Internationalen Flüchtlingskonvention, die beide von Russland ratifiziert wurden und denen es nach internationalem Recht verpflichtet ist.

Gao’s Frau, Mira Gao (eine russische Staatsbürgerin), berichtet, Beamte der russischen Bundeseinwanderungsstelle hätten sich als potentielle Mieter ausgegeben, die die Wohnung besichtigen wollten, und seien auf diese Weise gegen 11:30 Ortszeit in die Wohnung des Ehepaares eingedrungen sind. Die Beamten hätten weder rechtsgültige Dokumente oder einen gerichtlichen Entscheid bezüglich Herrn Gaos Fall vorgelegt und auch keine Gründe für seine Entführung genannt. Laut Aussagen von Gaos Ehefrau haben die Beamten darüber hinaus das Telefonkabel durchgeschnitten um mögliche Anrufe bei der Polizei oder anderswo zu verhindern.

Herr Gao, der infolge eines Schlaganfalls vor zwei Jahren halbseitig gelähmt ist, wurde gegen seinen Willen und unter dem Protest seiner Frau von der Polizei weggetragen. Quellen aus Russland berichten, dass Mitarbeiter des Roten Kreuzes und andere Personen sofort nach der Entführung begannen, seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen.Gegen 18.30 Uhr erfuhren sie durch die russische Polizei, dass Herr Gao nach Moskau gebracht wurde und dort in das erste Flugzeug nach Peking gesteckt werden sollte. Herr Gao befindet sich ernsthaft in Gefahr. Nur ein sofortiges Eingreifen kann die Sicherheit von Herrn Gao gewährleisten.

Ihm nahestehende Personen glauben, dass er von den Behörden der Kommunistischen Partei Chinas als “Schlüsselfigur” in Russland gebrandmarkt wurde, weil er zuvor als Professor an der chinesischen Elite-Universität Tsinghua gearbeitet hatte. Herr Gao lehrte an der Fakultät Chemie-Ingenieurwesen.

Die russischen Behörden haben erst im letzten Monat einen schlechten Präzedenzfall gesetzt und sich auf angeblichen Druck von chinesischen Delegierten zu ähnlichen rechtswidrigen Vorgehensweisen hinreißen lassen. Am 27. März brachen russische Behörden das internationale Gesetz und deportierten die Falun Gong-Praktizierenden Frau Ma Hui und ihre achtjährige Tochter – beide besaßen UN-Flüchtlingsstatus.

Das Falun Dafa Informationszentrum fordert alle entsprechenden internationalen Organisationen auf mitzuhelfen die sofortige Freilassung Gaos von den russischen Behörden zu sichern und verurteilt die vorsätzliche Handlung der russischen Behörden, die kommunistischen Machthaber Chinas zu beschwichtigen und ihre ungesetzlichen, schmutzigen Methoden zu unterstützen, aufs Schärfste.

Nachrichten – 14. Mai 2007
Falun Dafa Informationszentrum, www.faluninfo.net

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv