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Kanada: Falun Gong-Praktizierende protestieren gegen Russlands unsinnige Ausweisung von UN- Flüchtlingen

Am Mittag des 15. Mai 2007 protestierten Falun Gong-Praktizierende aus Ottawa vor der russischen Botschaft in Kanada hinsichtlich Russlands Kooperation mit der Verfolgungspolitik der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Ausweisung des UN-Flüchtlings und Falun Gong-Praktizierenden Professor Gao Chunman.

Der Konsul für Kultur der Botschaft, Valerly Chumakoe, nahm den Protestbrief des kanadischen Falun Dafa-Vereins entgegen.

Bei einem Interview drückte Chumakoe ganz klar aus, dass er in China über die Verfolgung von Falun Gong erfahren hätte und die Forderung der Protestierenden verstehen würde. Chumakoe versicherte, dass er den Protestbrief sowie den Bericht über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden in China und die anderen Informationsmaterialien dem Botschafter überreichen werde.

Der Sprecher des kanadischen Falun Dafa-Vereins, Zhou Limin, berichtete dem Reporter: „Die russischen Behörden wiesen am 13. Mai, dem ‘Welt Falun Dafa Tag’, einen Falun Gong-Praktizierenden und UN-Flüchtling aus. Dies ist bereits das zweite Mal, dass die russischen Behörden Falun Gong-Praktizierende ausgewiesen haben. Wir sind hier, um an die russische Regierung zu appellieren, Jiangs Gruppe nicht zu folgen und sich nicht an der Verfolgung zu beteiligen. Noch mehr hoffen wir, dass Russland auf seinen internationalen Ruf achtet, und für die Zukunft seiner Nation die richtige Entscheidung trifft.“

Die Praktizierenden hofften, dass Russland, ein Land, das sich vom Kommunismus distanziert hat, in diesem historischen Augenblick, wo die Beseitigung der KPCh kurz bevorsteht, die richtige Entscheidung treffen möge.

Der Falun Dafa-Verein drückt in dem Protestbrief sein Bedauern aus über die Kooperation der russischen Regierung mit der KPCh und die Ausweisung von Praktizierenden nach China, wo die Verfolgung von Falun Gong stattfindet. In dem Brief wird die russische Regierung aufgefordert, damit aufzuhören, Falun Gong-Flüchtlinge nach China auszuweisen und ihre Sicherheit in Russland zu garantieren. Dies, betont der Verein, würde Russland ermöglichen, seinen internationalen Ruf aufrecht zu erhalten.

Russland unterschrieb 1951 das UN-Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen. Die Ausweisung von Professor Gao bricht die Artikel 32-34 dieses Abkommens.

Artikel 32 ‘Ausweisung’:

1. Die vertragsschließenden Staaten werden einen Flüchtling, der sich rechtmäßig in ihrem Gebiet befindet, nur aus Gründen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung ausweisen.

Artikel 33 ‘Verbot der Ausweisung und Zurückweisung’:

1. Keiner der vertragsschließenden Staaten wird einen Flüchtling auf irgendeine Weise über die Grenzen von Gebieten ausweisen oder zurückweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht sein würde.

Hier der Link zu dem UN-Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen von 1951:

http://de.wikisource.org/wiki/Genfer_Flüchtlingskonvention (Deutsch)
http://www.ohchr.org/english/law/refugees.htm (Englisch)

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