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USA/New York: Protestaktion vor dem Russischen Konsulat fordert von Russland die Einhaltung der internationalen Gesetze

Am 14. Mai 2007 gingen Dutzende von Falun Gong-Praktizierenden zum Russischen Konsulat in New York, um dagegen zu protestieren, dass die russische Regierung die KPCh bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden unterstützt. Die Praktizierenden übergaben ein Schreiben, in dem die russische Regierung aufgefordert wurde, sich von der Beeinflussung durch den Kommunismus zu lösen, die internationalen Gesetze zu respektieren und Falun Gong-Praktizierende in Russland zu schützen.

Der Falun Gong-Praktizierende Herr Gao Chunman

Gao Chunman wurde entführt und nach China deportiert.

Das Falun Dafa-Informationszentrum berichtete vom Fall des 73-jährigen Falun Gong-Praktizierenden Herrn Gao Chunman, Professor an der Tsinghua Universität und Flüchtling der Vereinten Nationen. Herrn Gaos Frau, eine russische Staatsbürgerin, sagte, dass am 13. Mai gegen 11:30 Uhr mehrere Beamte des föderativen Einwanderungsbüros von Russland mit der Lüge, Herrn Gaos Haus mieten zu wollen, den Raum betraten. Ohne, dass sie irgendwelche rechtlichen Dokumente vorzeigten, unterbrachen sie die Telefonleitung und entführten Herrn Gao. Sie wies darauf hin, dass der gesamte Vorgang ähnlich vor sich ging wie bei Ma Hui, einer Praktizierenden, die kürzlich vom russischen Regime entfuhrt und nach China deportiert worden war.

Die Verfolgung vertuschen

Die Minghui-Webseite berichtete, dass Herr Gao Chunman am 14. Mai, dem Tag der Deportation, zum Haus seines Sohnes in Peking ging. Er traf bei seiner Ankunft am Flughafen in Peking mit keinerlei chinesischen Regierungsbeamten zusammen.

Die russische Polizei versucht nun mehr Informationen über chinesische Falun Gong-Praktizierende, die in Russland leben, zu sammeln. Herr Gao Chunman ist der Meinung, dass es möglicherweise ein Abkommen zwischen Russland und dem chinesischen Regime gibt – das russische Regime entführt und deportiert chinesische Falun Gong-Praktizierende und täuscht die westliche Gesellschaft. Um die seit acht Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong zu vertuschen, verhaftet das chinesische Regime die Praktizierenden nicht öffentlich.

Da immer mehr Verfolgungsfälle aufgedeckt werden, versucht die KPCh die Verfolgung auf hinterhältige Weise aufrecht zu erhalten. Laut Falun Gong-Praktizierenden in China passiert es zur Zeit oft, dass die chinesische Polizei Praktizierende entführt und heimlich einsperrt.

Die Praktizierenden hoffen, dass die westliche Gesellschaft der Tatsache Beachtung schenkt, dass das russische Regime die KPCh bei der Verfolgung von Falun Gong unterstützt

Der Protest vor dem russischen Konsulat zog eine Menge Aufmerksamkeit auf sich. Viele Menschen kamen und fragten, was los sei. Der Amerikaner Lemaitre erklärte, dass das Verhalten der russischen Regierung einfach zu abscheulich sei.

Lidiya Talaizadeh, eine amerikanische Bürgerin russischer Herkunft, überbrachte dem russischen Konsulat ein Schreiben. Der Beamte des Konsulats war davon überrascht und fragte, ob Herr Gao ein UN-Flüchtling sei. Lidiya berichtete ihm, dass Herr Gao im Jahr 2003 zu einem Flüchtling der Vereinten Nationen wurde. Sie erzählte dem Beamten auch, dass Ma Hui und ihre Tochter, die vor einigen Wochen nach China deportiert worden waren, auch UN-Flüchtlinge sind. Somit verstoßen die Aktionen der russischen Regierung gegen das internationale Gesetz zum Schutz von Flüchtlingen.

Frau Talaizadeh sagte, dass einige kleine Länder in der Lage sind, Flüchtlinge zu schützen und dass ein so großes Land wie Russland das internationale Recht respektieren und sich nicht dem Druck Chinas beugen sollte. Der Konsulatsbeamte versprach, alle Materialien an den Botschafter weiter zu reichen.

Frau Talaizadeh erklärte, dass die russische Regierung wissen solle, dass die KPCh am Zusammenbrechen sei. Sie sagte, dass sie hoffe, dass die russische Regierung die richtige Wahl treffen und nicht die KPCh unterstützen wird.

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