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Australien: Sich der Verfolgung widersetzen, Frau Dai Zhizhen und ihre Tochter gewinnen in Melbourne den Preis für Menschlichkeit

Der Bund für Altruismus mit Hauptsitz in Melbourne, Australien, übergab den „Turtle Award“, den Preis für Menschlichkeit des Jahres 2006 am Abend des 3. Mai 2007 an Frau Dai Zhizhen und ihre Tochter Chen Fadu. Mit dem Preis wird der Mut von Frau Dai auf ihren Reisen in 45 Länder rund um die Welt in den letzten Jahren gelobt, bei denen sie und ihre Tochter um Hilfe für Praktizierende und deren Kinder, die verfolgt werden, aufriefen. Frau Dai Zhizhen war die erste Chinesin, die diesen Preis seit seiner Begründung gewonnen hat.

Frau Dai Zhizhen und ihre Tochter Chen Fadu

Frau Dai mit Kirsty Marshall, Parlamentsabgeordnete der Provinz Victoria (Mitte), und einer Falun Gong-Praktizierenden aus Melbourne

Shane Holst, Gründer des Australischen Altruismusbundes ruft bei dem Festessen die Menschen auf, Frau Dai mit allen Mitteln zu helfen und ihre Geschichte vielen Menschen zu erzählen

Fast 200 Menschen nahmen an der Feier der Preisverleihung und dem Festessen im Leonda By the Yarra, ein bekanntes Restaurant an den Ufern des Flusses Yarra in Melbourne, teil. Es gab zwei Gewinner des Preises für die Menschlichkeit und sechs gewannen den „Turtle Award“. Der Name geht auf das Wesen der Schildkröten zurück, den Hals auszustrecken, um mehr Menschen zu raten aufzustehen und zu öffentlichem Wohlergehen zu plädieren. Shane Holst sagte: „Wir plädieren für Fürsorge, Barmherzigkeit und Mut.“

Frau Dai gewann den „Turtle Award“ in der Kategorie „Glauben“. Ihr Mann wurde 2001 von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu Tode gefoltert, weil er Falun Gong praktizierte. Damals war ihre Tochter gerade geboren. Frau Dai hatte sechs Minuten lang die Gelegenheit einer Ansprache, während andere Gewinner nur die üblichen 2 Minuten bekamen. Frau Dai sagte: „Es gibt viele Familien und viele, viele Kinder, die dasselbe erlitten haben wie meine Tochter. Sie haben aber alle keine Gelegenheit, darüber zu sprechen. Ich nahm meine Tochter und reiste um die Welt. Ich hatte beschlossen, die ganze Welt über den Tod meines Mannes aufgrund der Verfolgung durch die KPCh erfahren zu lassen.“

Viele waren von den Worten von Frau Dai bewegt, insbesondere Bruce Carney, der nächste Gewinner. Er sagte: „Ich habe nicht viel zu sagen, besonders nach der Rede von Frau Dai. Ich kann nur sagen, dass ich nicht weiß, warum ich hier bin. Jedenfalls bedanke ich mich für den Preis.“

Der Gastgeber selbst veränderte seinen gewöhnlich heiteren und humorvollen Charakter und wirkte traurig.

Shane Holst bemerkte seine Gefühle und sagte: „Er ist so besorgt, weil er von Frau Dais Geschichte so bewegt ist. Er meint, dass seine gute Laune von vorher nicht angemessen ist.“

Eine unabhängige Juristin der Stiftung, Susan Barton, war tief bewegt von Frau Dais Leistungen. Sie sagte: „Man muss sich wundern, was sie als Frau alles getan hat. Sie ist rund um die ganze Welt gereist, nachdem sie so Schweres durchgemacht hatte. Sie ist ein Vorbild für die Frauen der Welt.“

Frau Dai deutete an, dass sie nicht allein den Preis erhalten sollte. Sie glaubt, dass es ein Preis für Falun Gong sein sollte, weil Falun Gong die Grundsätze Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht befürwortet. Falun Gong-Praktizierende folgen diesen Grundsätzen, um sich zu selbstlosen, altruistischen Menschen zu verbessern. In den vergangenen acht Jahren der Verfolgung haben sie ihr Bestes getan, um der Welt die Tatsachen klar zu machen, damit die Menschen die Lügen der KPCh erkennen. Dieser Preis zeigt außerdem, dass immer mehr Menschen in der Welt das vernünftige Verhalten der Falun Gong-Praktizierenden beim Widerstand gegen die Verfolgung verstehen. Frau Dai brachte ihre Wertschätzung für all diejenigen zum Ausdruck, die Falun Gong-Praktizierenden helfen und sie unterstützen.

Am Schluss des Festessens erinnerte der Gastgeber die Menschen daran, Frau Dai auf jede Weise zu helfen und mehr Menschen von ihrer Geschichte zu erzählen.

Der australische Bund für Altruismus ist eine gemeinnützige Wohltätigkeits-Organisation. Seine Wunschvorstellung ist ein ethisch, geistig und psychologisch gesundes Australien. Er möchte die negative Vorstellung umkehren, die Unehrenhaftigkeit, Habgier, Manipulation, Exklusivität, Ausgrenzung, Opportunismus und Selbstsüchtigkeit manifestiert. Ziel ist ebenfalls, als Katalysator für eine positive Entwicklung in der australischen Gesellschaft zu dienen.

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