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Österreich: Die Falun Gong-Übungen erzeugen ein starkes Feld in Wiens Chinatown

Am Samstag, den 16. Juni 2007, veranstalteten einige Falun Gong-Praktizierende aus Österreich einen Informationstag in Wien. Dieser findet seit etwa einem halben Jahr einmal im Monat bei der U4-Station Kettenbrückengasse statt, wo sich Wiens inoffizielles Chinatown befindet. Viele ortsansässige Chinesen und auch Chinesen aus anderen Städten kommen dort am Samstag vorbei, wenn sie bei den nahegelegenen asiatischen Geschäften und beim größten Markt Wiens, dem Naschmarkt, einkaufen gehen. Bis jetzt wurde dort immer nur Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong verteilt, Unterschriften gegen die Folter und gegen den illegalen Organraub gesammelt und Chinesen über die Wichtigkeit des Austritts aus der Kommunistischen Partei Chinas aufgeklärt. An diesem Samstag war es jedoch anders. Es wurden diesmal auch die Falun Gong-Übungen vorgeführt.

Drei Falun Gong-Praktizierende begannen mit „Fa Zheng Nian“ (Anm.: Aussenden Aufrichtiger Gedanken) und machten anschließend alle fünf Falun Gong-Übungen. Der Unterschied zu den früheren Infotagen dort war groß, ein Praktizierender meinte, er könne ein sehr großes Energiefeld spüren, größer als normalerweise bei den Übungen. Durch die Übungen blieben auch viele Menschen stehen, sahen interessiert zu und nahmen sich dadurch auch Zeit, die dahinter aufgebauten Spruchbänder zu lesen.

Ein junger Mann kam an einer Praktizierenden vorbei, sie bot ihm einen Flyer an, er aber schüttelte den Kopf und wollte schon weiter gehen. Die Praktizierende fragte ihn höflich, ob er eigentlich wisse, um was es geht? Er blieb stehen und sagte „nein“. Sie begann ihn über die Verfolgung von Falun Gong durch das chinesische kommunistische Regime aufzuklären, und auch über die positive Wirkung der Übungen. Der junge Mann hörte aufmerksam zu. Anschließend meinte er, dass er noch nie etwas darüber gehört habe und dass er es sehr interessant fände. Er meinte weiter, dass er auch zu der Übungsgruppe in Wien kommen möchte. Nach diesem Erlebnis war der Praktizierenden klar geworden, dass sie nicht locker lassen darf und immer versuchen sollte, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, um die wahren Umstände über die Verfolgung noch besser erklären zu können.

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