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Song Pingshun, ehemaliger Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit von Tianjin und Verfolger von Falun Gong, begeht Selbstmord

Am 5. Juni 2007 erschoss sich Song Pingshun in seinem Büro. Song war der Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit der Stadt Tianjin, Sekretär des Politik- und Rechtsausschusses von Tianjin, der Leiter des „Büro 610“ von Tianjin, und der Vorsitzende des Politischen Komitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) von Tianjin. Er beging Selbstmord, nachdem er für die Annahme von Bestechungsgeldern von über 100 Millionen Yuan angeklagt worden war.

Song Pingshun war der Leiter einer berüchtigten Bande im Gebiet Hexi, Stadt Tianjin. Im Juli 1945 geboren stammte er aus Shenze in der Provinz Hebei. Er wurde stellvertretender Bürgermeister der Stadt Tianjin, Sekretär des Politik- und Rechtsausschuss von Tianjin, Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit der Stadt Tianjin und im Mai 1993 Leiter des Hauptquartiers der bewaffneten Polizei in Tianjin. Von Mai 1998 bis April 2002 war Song stellvertretender Sekretär und ständiges Mitglied des siebten KPCh-Komitees von Tianjin. Später wurde er Sekretär des Politik- und Rechtsausschusses von Tianjin und im Januar 2003 Vorsitzender des Politischen Komitees von Tianjin.

Nachdem die KPCh im Juli 1999 angefangen hatte, Falun Gong zu verfolgen, arbeitete Song Pingshun bei der Unterdrückung von Falun Gong eng mit Zhang Lichang, dem vorhergehenden Sekretär des Stadtkomitees von Tianjin, und mit Li Baojin, dem vorhergehenden Amtsrichter von Tianjin und stellvertretenden Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit von Tianjin, zusammen. Am 17. April 2007 befahlen Song Pingshun (Sekretär des Politik- und Rechtsausschusses von Tianjin) und Zhang Lichang (Sekretär des Stadtkomitees Shunhe) einen Überfall und verhafteten 45 Falun Gong-Praktizierende. Die Praktizierenden waren zur Tianjin Hochschule gegangen, um dort über wichtige Tatsachen hinsichtlich Falun Gong aufzuklären und über falsche Auffassungen zu diskutieren, die durch die Verleumdung, die He Zuoxiu in der Hochschulzeitung veröffentlicht hatte, verursacht worden waren. Die rechtswidrigen Verhaftungen erfolgten, weil über 10.000 Praktizierende ihr verfassungsmäßiges Recht ausübten und am 25. April 2007 zum Petitionsbüro nach Peking gegangen waren, um über die Hintergründe von Falun Gong aufzuklären und um die Freilassung der 45 Praktizierenden zu erbitten. Später wurde dieser Vorfall das „25. April Ereignis“ genannt. Das friedliche Verhalten der 10.000 Falun Gong-Praktizierenden imponierte der Völkergemeinschaft, beunruhigte jedoch die KPCh.

Anfang 2001 hielt das Stadtkomitee von Tianjin eine Versammlung ab und machte Pläne, um Falun Gong zu unterdrücken. Die Versammlung wurde veranstaltet von Song Pingshun, der das Dokument Nr. 2 weiterreichte und erklärte, dass es von der Zentralregierung der KPCh stamme und die Entscheidung darlege, Falun Gong zu verbieten und zu unterdrücken.

Am 27. März 2001 hielt Song Pingshun während einer Versammlung in Tianjin eine lange Rede, um die staatlichen Organisationen und Einzelpersonen zu „ehren“, die bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden viel „geleistet“ hätten. In anderen Worten, Song benutzte psychologische und finanzielle Belohnungen, um die Menschen zu motivieren, Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen. (Während dieses Treffens wurden ungefähr 800 Lehrer und Studenten des Tianjin Gymnasiums, Polizisten des Büros für öffentliche Sicherheit und Beamte der bewaffneten Polizei geehrt.)

Am 26. April 2001 veröffentlichte er einen Artikel im Legal System Daily (oder Fa Zhi Ri Bao in chinesischem Pinyin), in dem er die Wichtigkeit der Unterdrückung von Falun Gong und der „Umerziehung“ (Praktizierende dazu bringen, Falun Gong zu entsagen) von Falun Gong-Praktizierenden betonte.

Am 23. März 2001 und am 23. Oktober 2002 besuchte Song Pingshun viele kommunale Selbstverwaltungen und befahl ihnen, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierende zu verstärken. Er betonte auch die Wichtigkeit, dass Praktizierende Falun Gong entsagen.

Am 21. August 2001 besuchte er das Tianjin Wissenschafts- und Technologie Museum, um sich die große Hass-Propaganda Ausstellung über Falun Gong anzusehen, die entworfen worden war, um bei den Menschen den Hass gegen Falun Gong anzustacheln.

Am 23. April 2002 hielt Song Pingshun auf dem 13. Tianjin Stadtkongress eine Rede, um die Fortsetzung der massiven Verfolgung von Falun Gong in Tianjin zu fordern.

Am 11. September 2002 hielt das Tianjin Stadtkomitee eine Versammlung ab, wo Song die Notwendigkeit betonte, die Verfolgung von Falun Gong fortzusetzen.

Am 10. Mai 2003 betonte Song Pingshun während einer Versammlung mit KPCh-Kadern vom Politik- und Rechtssystem von Tianjin während der SARS Epidemie die Notwendigkeit, Falun Gong zu verfolgen.

Am 16. Januar 2004 überreichte er auf einem Arbeitstreffen des Rechts- und Verwaltungssystem von Tianjin Auszeichnungen an jene staatlichen Organisationen, Gefängnisse und Zwangsarbeitslager, die bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden „gute Leistungen“ erbracht hatten.

Am 20. Mai 2004 sponserte Song Pingshun eine große Ausstellung im Tianjin Wissenschafts- und Technologie Museum, mit der die Hass-Propaganda gegen Falun Gong verbreitet wurde. Am 16. und 17. Juli 2004 berichtete Tianjin Cable TV über diese Ausstellung und strahlte den Bericht zwei Tage lang aus. Der Fernsehbericht hatte eine schlechte Wirkung auf [den Ruf von] Falun Gong.

Song Pingshun war einer der Haupttäter bei der Verfolgung von Falun Gong in der Stadt Tianjin. Während er als Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit der Stadt Tianjin, Sekretär des Politik- und Rechtsausschusses von Tianjin und Leiter des „Büro 610“ von Tianjin tätig war, wurden in Tianjin Zehntausende Falun Gong-Praktizierende gesetzwidrig inhaftiert und zu Zwangsarbeit und Gefängnisstrafen verurteilt.

Niemand kann dem Urteil des Himmels entkommen. Die Gruppe von Tätern, die in Tianjin aktiv Falun Gong-Praktizierende verfolgt hat, zerfällt. Ein Täter nach dem anderen erleidet karmische Vergeltung. Chang Lichang, der ehemalige Sekretär des Stadtausschusses von Tianjin, wurde im März 2007 in ein Büro außerhalb von Tianjin versetzt. Li Baojin, der ehemalige Amtsrichter von Tianjin und stellvertretender Leiter des Büros für öffentliche Sicherheit von Tianjin stand im Juli 2006 für eine Untersuchung wegen Korruption vor dem chinesischen Strafkomitee.

Im Hinblick auf die Hauptfakten bezüglich Song Pingshuns Verfolgung von Falun Gong beziehen Sie sich bitte auf folgende Dokumente: (1) Zusätzliche Verfolgungsnachrichten aus China – 3. September 2004 Betr.: Kriminelle Tatsachen über die politischen Verbrecher Zhang Lichang und Song Pingshun aus Tianjin; (2) „Der Untersuchungsbericht über die wichtigsten Beamten von Tianjin, die an der Verfolgung von Falun Gong teilgenommen haben“ veröffentlicht von der CIPFG (Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong).

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