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The Times (Grßbritannien): Kindersklavenarbeit enthüllt Beteiligung von KP-Beamten

Ein Bericht der Times

„Mehr als 1.000 Kinder können entführt und als Sklavenarbeiter in einem brutalen Menschenhändlerring verkauft worden sein, der China entsetzt und empört hat.“

„Die Kinder, manche erst acht Jahre jung, arbeiteten täglich sechzehn Stunden mit dürftigen Essensrationen in Ziegeleien. Sie wurden von wilden Hunden und Schlägern bewacht, die ihre Gefangenen willkürlich schlagen.“

„Viele wurden von den Straßen der Städte in der Region entführt und an Fabriken und Minen für gerade einmal 400 Yuan (£ 27) verkauft. Der sich entfaltende Skandal, die darin verwickelten fahrlässigen Exekutivorgane und sogar geheime Absprachen zwischen Regierungsbeamten und Sklavenherren kamen diese Woche ans Tageslicht.“

„Kleine Kinder von acht Jahren sind neben anderen Arbeitern gezwungen worden, bis zu zwanzig Stunden am Tag Ziegel zu schleppen, ohne Bezahlung, mit wenig mehr als einem gedämpften Brot und Wasser und hausend in schmutzigen Zuständen in Hütten, die nachts verriegelt und von Hunden und Schlägern bewacht werden. Viele der Geretteten zeigten grauenhafte Verletzungen von Verbrennungen und Prügel.“
„Seit Bekanntwerden des Skandals vergangenen Monat, nachdem eine Gruppe von 400 Eltern einen Brief im Internet veröffentlichte, der die Behörden um Hilfe bat und ein Fernsehjournalist einen enthüllenden Bericht brachte, sind mehrere hundert Arbeiter befreit und Dutzende Kinder gefunden worden.“

Die Times schrieb weiter: „Jedoch gibt es Befürchtungen, dass inmitten des anfänglichen öffentlichen Aufruhrs manche der Ziegeleibesitzer ihre Arbeiter an andere Ort gebracht haben, um sie vor den Polizeirazzien zu verstecken.“

„Letztes Wochenende gaben Chinas Zensoren einen Befehl heraus, mit den schlechten Nachrichten nachzulassen. Zeitungen sind aufgefordert worden, nur staatlich genehmigte Berichte zu bringen. Sie legten der Arbeit des Henan Fernsehjournalisten Fu Zhenzhong einen Riegel vor. Dieser hatte sich des Anliegens und Internetappells der 400 Familien angenommen und hatte verdeckt im Geheimen eine Ziegelei in Shanxi gefilmt und verzweifelte Eltern begleitet, die ihre vermissten Söhne suchten.“

Mit Fotos auf der Titelseite brachte die International Herald Tribune einen ähnlichen Bericht. Darin heißt es: „Der Aufruhr im Internet über diesen Skandal wallt erneut auf. Fotos sind erschienen, auf denen die Disziplinarbeamten der Kommunistischen Partei aus der Region, in dem sich der Skandal ereignet hat, zu sehen sind, wie sie während ihrer Dienstzeit Karten spielen.“

Die Fotos, geschossen am Dienstag im Hongtong Bezirk, scheinen die Eindrücke von Korruption und Gleichgültigkeit unter den örtlichen Behörden zu bestätigen, inmitten der Behauptungen, dass die Sklavenarbeit von offizieller Seite geschützt wird.

„Untersuchungen sind im Wesentlichen von Eltern durchgeführt worden, die die Berge des südlichen Shanxi nach ihren vermissten Söhnen absuchten. Eine Gruppe, die behauptet 400 Väter zu vertreten, veröffentlichte online einen offenen Brief, in dem es heißt, dass 1.000 Kinder festgehalten und Beamte angeklagt würden, ihre Suche zu ignorieren oder zu behindern.“

„Wang Dongji, ein Sekretär der Kommunistischen Partei in einem Dorf in Shanxi, wurde überprüft, nachdem herauskam, dass sein Sohn Besitzer einer Ziegelei war, in dem 32 Personen verhungert, geschlagen und täglich zu über 14 Stunden Arbeit gezwungen worden waren.“

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