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Großbritannien/London: Parade und Pressekonferenz beleuchten die Verfolgung

Am 21. Juli fand gegenüber der chinesischen Botschaft eine Pressekonferenz statt, an die sich dann eine Parade durch das Zentrum von London anschloss, um auf die acht Jahre andauernde brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die kommunistische Partei Chinas (KPCh) hinzuweisen.

Peter Jauhal, der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins im Vereinigten Königreich, führte in seiner Ansprache aus: "Diese vergangenen acht Jahre haben eine erbarmungslose, grausame und unvorstellbare Kampagne zur Auslöschung von Falun Gong-Praktizierenden gezeigt. Doch sind Falun Gong-Praktizierende acht Jahre in ihrem Glauben standhaft, barmherzig in ihrer Antwort geblieben und fühlten sich verpflichtet, die Wahrheit dieser sinnlosen Verfolgung aufzudecken."

„Die Menschen empfinden Abscheu und Ekel und lehnen sich dagegen auf, was sie hinter der Maske der KPCh gesehen haben und Millionen haben sich von ihr abgewandt. Die friedliche Demontage der KPCh wird Wirklichkeit. Zu Beginn der Verfolgung waren viele Menschen von den Lügen der KPCh getäuscht worden. Inzwischen sind acht Jahre vergangen und immer mehr Menschen erfuhren die Tatsachen über Falun Gong und erkennen die bösartige Natur der KPCh.“

„Wir blicken nach vorn auf den Tag, an dem alle Falun Gong-Praktizierenden ihren Glauben ohne Angst vor Verunglimpfung, Folter und Tod ausüben können. Wir blicken auch nach vorn auf den Tag, wenn eine zivilisierte Welt es nicht länger hinnimmt, dass unschuldige Menschen, die den Prinzipien von "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht" folgen, durch Verfolgung schikaniert und manipuliert werden.

Protest und Pressekonferenz gegenüber der chinesischen Botschaft enthüllt und verurteilt die Menschenrechtsvergehen der KPCh

In ihrer Ansprache erinnerte Annie Yang an die Folter, der sie wegen des Praktizierens von Falun Gong in einem chinesischen Arbeitslager ausgesetzt war: „Am 01. März 2005 durchsuchten 7 bis 8 Polizisten ohne rechtliche Vorgehensweise meine Wohnung. Mein Computer, Drucker und meine Falun Gong Bücher wurden konfisziert. Ohne ein legales Verfahren verurteilten sie mich zu Zwangsarbeitslager. In dem Lager folterten sie mich durch Entzug von Schlaf, Nahrung und Wasser.

In dem sehr heißen Sommer mit Temperaturen bis 40°C wurde mir das Duschen oder Waschen meiner Kleidung untersagt; sogar die Benutzung der Toilette war sehr eingeschränkt. Sie zwangen mich, ohne Unterbrechung 20 Stunden lang auf einem Brett zu sitzen, ohne dabei nur einen Muskel zu bewegen. Mein Gesäß begann zu eitern. Ich wurde auch psychisch gefoltert und gezwungen, wieder und wieder Falun Gong verleumdende Gehirnwäschepropaganda anzuschauen. Nach 18 Monaten waren meine Haare völlig weiß geworden. Bei meiner Freilassung war mein ganzer Körper geschwollen und ich konnte kaum gehen.“

Die Falun Gong-Praktizierende Fr. Fengling Zhou berichtete ebenfalls über ihre Erfahrungen unter dem chinesischen Regime: „China unter der kommunistischen Partei gleicht einem riesigen Gefängnis. Weil ich es ablehnte, meinen Glauben aufzugeben, als ich noch in China war, wurde ich jeden Tag überwacht. Es war mir nicht erlaubt mit anderen Praktizierenden zu sprechen. Dauernd war ich in Gefahr, in ein Gehirnwäschezentrum oder in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen zu werden. Ich war gezwungen, meine Familie zu verlassen und lebte zwei Jahre wohnungslos. Als ich am Chinesischen Neujahr für einige Tage nach Hause kam, wurde ich von Polizisten in der Wohnung festgenommen und einen Monat lang illegal eingesperrt.“

„Wenn Menschen einmal die Wahrheit im Leben erkannt haben, werden sie angesichts von physischer oder geistiger Folter ihren Glauben nicht aufgeben. Die friedlichen Prinzipien von ´Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht` besagen, dass Praktizierende auf die KPCh Kampagne gegen die Falun Gong-Praktizierenden nicht mit Gewalt antworten. Wir treten für die Wahrheit ein und sagen allen Menschen, warum wir an die Kraft der Wahrheit glauben und überzeugt sind, dass Gerechtigkeit die Oberhand gewinnen wird.

„Wenn Sie sich an einer glücklichen Familie erfreuen können, vergessen Sie bitte jene nicht, die wegen der Verfolgung durch die KPCh ihre Familien verloren haben und wohnungslos geworden sind. Wenn Sie selbst in Freiheit leben, vergessen Sie bitte in China jene nicht, die für ihren Glauben und für ihr Recht auf Glaubensfreiheit eintreten. Freiheit ist kostbar und Menschen, die in Freiheit leben, sollten jenen helfen, die sich für sie einsetzen. Ich hoffe, Sie erfahren die Wahrheit über Falun Gong und die Verfolgung und helfen mit, die Verfolgung zu beenden.“

Andere Worte zur Unterstützung der Pressekonferenz, einschließlich jener von Ratsmitglied Brian Coleman und John Dee der Europäischen Freunde von Falun Gong, welcher sagte: „Wir wissen ganz sicher, dass Tausende gegen ihren Willen festgehalten und in Gefängnissen und Arbeitslagern in ganz China gefoltert werden und das Leben von Freunden und Verwandten der Praktizierenden genauso unerträglich schwer gemacht wird.“

„In einer Zeit, in welcher der Blickpunkt der Welt fest auf China fixiert ist, ermahnen wir China, seine Verfolgung von Falun Gong umgehend zu beenden, seinen „blutigen Raub“ menschlicher Organe aufzugeben und die Gewissensgefangenen, die gegen ihren Willen inhaftiert sind, freizulassen.“

Im Anschluss an die Pressekonferenz gab es eine Parade durch das Zentrum von London. Die Parade zeigte viele Banner, spielte Musik, in goldenen Anzügen gekleidete Hüfttrommler und viele weibliche Praktizierende in weißer Kleidung, in China die Farbe der Trauer. In Gedenken an die vielen Toten, trugen die Frauen die mit Blumen geschmückten Fotos der durch die Verfolgung zu Tode gekommenen Praktizierenden in den Händen. Den hinteren Teil der Parade bildete ein Umzugswagen, Plakate und Banner, auf denen die grausamen Foltermethoden dargestellt wurden und sie informierten über den Organraub an inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden. Die Parade zog von der chinesischen Botschaft über die geschäftige Regent Street zum Trafalgar Square im Herzen Londons.

Parade durch das Zentrum von London: Weiß gekleidete Frauen erinnern an zu Tode verfolgte Praktizierende; Nachstellung des Organraubs

Bei der Parade wurden mehrere Tausend Faltblätter verteilt. Eine ältere Dame kam später die Straße zurück und bat um einen weiteren Flyer. Sie wischte sich mit einem Tüchlein ihre Tränen ab und sagte, sie sei von der Parade sehr bewegt gewesen. Sie meinte: „Warum unternehmen unsere Regierungen eigentlich nichts dagegen?“ Doch rasch fügte sie hinzu: „ …Weil sie sich nur um Geld kümmern“. Und unter Tränen sagte sie, wie schlimm das für die Menschen in China sei.

Am Trafalgar Square zeigten Praktizierende in goldenen Übungsanzügen vor einer riesigen Zuschauermenge die Falun Gong Übungen. Während der Vorführung der zweiten Übung blickte ein junger Mann aus Kuwait gebannt auf die Praktizierenden, lächelte und sagte: „Das ist verblüffend!“ Als einige Teenager nach ihrem Eindruck befragt wurden, sagte ein junges Mädchen aus Spanien, die zu Besuch in London war: „Ich verabscheue die Folter [von Falun Gong-Praktizierenden], ich finde das sehr grausam.“

Drei Stunden dauerte die Veranstaltung auf dem Trafalgar Square, in denen Banner gezeigt, Flyer verteilt, Ansprachen gehalten und Plakate gezeigt wurden, die über die Verfolgung aufklärten. Ein Zuschauer aus Kroatien sagte: „In erster Linie würde ich Falun Gong unterstützen, weil es friedlich ist, im Gegensatz zu der chinesischen Regierung. Ich hoffe, dies wird in China einen friedlichen Übergang vom Kommunismus in eine freie Marktwirtschaft ermöglichen, denn ein besseres Leben für das chinesische Volk würde ein besseres Leben für uns alle bedeuten.“

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