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Griechenland: Menschenrechtsfackel zur Beendigung der Verfolgung entzündet

Am 09. August 2007 wurde abends auf dem Syntagma-Platz, gegenüber dem hellenischen Parlamentsgebäude in Athen, der Globale Fackellauf für Menschenrechte gestartet. Repräsentanten der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (CIPFG) unserer Delegationen in Europa, Asien, Nordamerika und Australien und andere Befürworter aus unterschiedlichen Organisationen beobachteten das große Ereignis an der Geburtsstätte der Olympischen Bewegung, ein Jahr vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Die Zeremonie startete eine einjährige Reise des „Globalen Menschenrechtsfackellaufs“.

Am Abend des 9. August 2007 wurde in Griechenland die „Fackel für Menschenrechte“ entzündet

Die CIPFG setzt sich zusammen aus mehr als 300 internationalen Regierungsvertretern, Vertretern von Menschenrechtsorganisationen, Juristen, Medizinern, ehemaligen Olympia-Teilnehmern und Menschenrechtsaktivisten aus China. Initiiert von der CIPFG wird der Globale Menschenrechtsfackellauf hundert Städte auf der ganzen Welt anlaufen. Damit wird beabsichtigt, die Internationale Gemeinschaft auf die brutalen Verletzungen der Menschenrechte und des Olympischen Geistes durch das kommunistische Regime Chinas zu fokussieren, um solche Verbrechen zu stoppen und die Olympischen Spiele nicht zu „Blutigen Olympischen Spielen“ werden zu lassen.

Heilige Fackel zur Beendigung der Verfolgung

Auf der Eröffnungszeremonie des Globalen Menschenrechtsfackellaufs hielten Repräsentanten aus verschiedenen Kontinenten Ansprachen, in denen sie die Verfolgung des Glaubens und die permanente Missachtung von Menschenrechten seitens der kommunistischen Partei Chinas (KPCh), verurteilten.
Führende Mitglieder der CIPFG und der Generalsekretär, der in der Schweiz beheimateten Interreligiösen Internationale, Dr. Charles Graves, hielt die erste Rede. Er stellte die ursprüngliche Absicht des Menschenrechtsfackellaufs vor und sagte, dass moderne zivilisierte Länder nicht die Fackel des religiösen Glaubens unterdrücken können und gleichzeitig die Fackel der Olympischen Spiele hochhalten.

Generalsekretär der Interreligiösen Internationale, Dr. Charles Graves, hielt eine Rede

Vor über drei Monaten hatte die CIPFG angekündigt, dass wenn die KPCh bis zum 08. August keine zufrieden stellende Antwort auf die drei Forderungen der CIPFG gebe, sie alle aufrichtigen Kräfte rund um die Welt bündeln werde, um die Olympischen Spiele 2008 in Peking zu boykottieren.
Die drei Forderungen schlossen ein:

1. Eine unmittelbare Beendigung der Verfolgung von Falun Gong und die Freilassung aller Praktizierenden, die aus Glaubensgründen eingesperrt sind.
2. Eine Beendigung der Verfolgung von Freunden, Unterstützern und Verteidigungsanwälten von Falun Gong Praktizierenden, einschließlich Gao Zhisheng und Li Hong.
3. Eine Abhaltung von Gesprächen mit der CIPFG, um Details zu erarbeiten für die Öffnung der Zwangsarbeitslager, Gefängnisse, Krankenhäuser und damit zusammenhängenden geheimen Einrichtungen, zur Inspektion durch unabhängige Untersucher der CIPFG.

Bis zum heutigen Tage hat die KPCh keine klare Antwort auf diese drei Forderungen gegeben; stattdessen lehnte sie es ab, Visa für CIPFG Mitglieder auszustellen, die in China einreisen wollten, um eine Untersuchung durchzuführen. Gleichzeitig hat die KPCh ihre Verfolgung von Falun Gong, anderen spirituellen Gruppierungen und Menschenrechtsverteidigern intensiviert. Die CIPFG hat dann ihr Versprechen eingehalten und am 09. August 2007 den „Globalen Fackellauf für Menschenrechte“ gestartet, um die Olympischen Spiele 2008, die in China unter der Herrschaft der KPCh abgehalten werden, zu boykottieren. Die „Olympischen Spiele und Verbrechen gegen die Menschheit in China“ können nicht nebeneinander existieren können.

In einer Erklärung aus Großbritannien sagte Baronesse Caroline Cox, Präsidentin der Europäischen Delegation der CIPFG, dass der Tag, an dem die Internationale Menschenrechtsfackellauf-Bewegung in Athen gestartet wird, der bedeutendste Tag in der menschlichen Geschichte sein wird. Sie hofft damit die Aufmerksamkeit der Welt auf die in China stattfindende Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden zu lenken. Durch den Aufruf zu einem Boykott der Pekinger Olympischen Spiele können wir der Verfolgung bald ein Ende setzen und den Olympischen Geist und die Menschenwürde bewahren.

Unterstützung durch Menschen in Athen

Am 08. und 09. August konnten Freiwillige in den Straßen von Athen gesehen werden, die Informationen über den Menschenrechtsfackellauf und die Fakten der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh verteilten.

Die Menschen in Griechenland waren schockiert über die Grausamkeiten bei der Verfolgung von Falun Gong. Sie unterstützten auch enthusiastisch den Globalen Menschenrechtsfackellauf. Manche Menschen nahmen Flyer und baten um weitere für ihre Freunde. Andere nahmen die Flyer und bekundeten den Freiwilligen Helfern ihren Zuspruch für diese Sache, während andere den Verteilenden auf die Schulter klopften und sagten: „Gut gemacht, Ihr seid ja hart am Arbeiten!“

Nachdem sie etwas über die Verbrechen der KPCh erfahren hatten, baten einige vorbeikommende Auslandschinesen die Freiwilligen, ihnen auf der Stelle beim Austritt aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen zu helfen. Die 27-jährige Li Li kommt aus der inneren Mongolei Chinas. Sie kam nach Athen, um nach dem Abschluss an einer Universität in China hier zu studieren. Nun arbeitet sie für den Entwurf von Werbung. Als sie das Logo des Menschenrechtsfackellaufs auf dem Flyer sah, ging sie zu einem Freiwilligen, um mit ihm zu sprechen.

Sie erzählte, sie habe die Information über den Menschenrechtsfackellauf vorige Nacht im Fernsehen gesehen. Sie erfuhr über die strikte Informationsblockade der KPCh als sie in der Inneren Mongolei war. Menschen, die in der Äußeren Mongolei leben, haben Zugang zu über 100 Kabelfernsehkanälen, doch sie konnten nur wenige von der KPCh erlaubte Kanäle empfangen. Als sie gefragt wurde, ob sie etwas über die 24 Millionen Austritte von Chinesen aus der KPCh und ihren angegliederten Organisationen wisse, bat Li Li bei dem Freiwilligen sofort um Hilfe, um selber aus den Jungen Pionieren und der Jugendliga auszutreten. Sie sagte, sie würde auch ihre Freunde und Verwandten in China über diese Neuigkeiten informieren.

Die Aktivitäten zum „Internationalen Fackellauf für Menschenrechte“, die zu einer Beendigung der Verfolgung durch die KPCh aufrufen, haben auch die Aufmerksamkeit vieler Medienausgaben in Nordamerika, Asien und Europa auf sich gezogen.

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