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CIPFG: Offener Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong in China
Kontaktperson in Deutschland: Volker Dietz
Adresse: Offenbacher Landstrasse 46, 63456 Hanau
Tel./Fax: 06181-65551, www.cipfg.de, E-Mail: info@cipfg.de

24. August 2007

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
anlässlich Ihrer bevorstehenden Reise nach China am 26. August 2007 erlauben wir uns, Sie über den globalen Fackellauf für Menschenrechte zu informieren und bitten Sie um Ihre Hilfe zur sofortigen Beendigung der Verfolgung von Falun Gong.

Die internationale Menschenrechtsorganisation CIPFG (Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China), bestehend aus über 300 Politikern, Ärzten, Anwälten, Journalisten und ehemaligen Olympia-Teilnehmern sowie Menschenrechtsaktivisten aus unterschiedlichen Ländern, entzündete am 9. August in Athen die Fackel für Menschenrechte, ein Jahr vor dem Beginn der Olympischen Spiele 2008 in Peking. Angesichts der acht Jahre andauernden gravierenden Verfolgung von Falun Gong und des Organraubes an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas rufen wir zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf.

Die Fackel für Menschenrechte wurde am 18. August auf dem Olympiaplatz in Berlin empfangen und zahlreiche deutsche Medien berichten positiv darüber. Der globale Fackellauf erweckt die Welt, denn Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Olympischen Spiele dürfen keinesfalls zusammen existieren und eine Tragödie wie sie in der Vergangenheit geschehen ist, als Hitler die Olympischen Spiele für seine nationalsozialistische Propaganda missbrauchte, darf sich in Peking keinesfalls wiederholen. Weltweit werden immer mehr Stimmen laut, die den Boykott der Olympischen Spiele in Peking fordern.

Die Welt vergisst nicht, wie mutig die Menschen in der DDR um ihre Freiheit kämpften und welch kostbare Errungenschaft der Fall der Berliner Mauer ist. Heute steht das größte Volk auf der Erde auch nach 57 Jahren immer noch unter dem diktatorischen Regime der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und muss unbeschreibliches Leid ertragen. Wir, die Menschen im Westen, dürfen den Geschehnissen in diesem Land nicht tatenlos zusehen: dem Organraub an zahlreichen unschuldigen Menschen, eine Ausprägung des Bösen, die es auf diesem Planeten noch nicht gegeben hat. Zu jeder Zeit befinden sich unsere Mitmenschen in China in Gefahr: ihre Lebern, Nieren, Herzen werden ihnen geraubt, um sie teuer zu verkaufen.

Das kommunistische Regime Chinas will die westlichen Regierungen mit ihren wirtschaftlichen Beziehungen wortlos machen. Die Olympischen Spiele dienen ihm als Show, um seine Gräueltaten im Verborgenen fortzuführen. Es hat seine Versprechen nicht eingehalten, die Menschenrechtssituation zu verbessern. Seit der Vergabe der Olympischen Spiele an Peking hat sich die dort herrschende verheerende Menschenrechtssituation nicht verbessert, im Gegenteil, sie ist sogar noch schlimmer geworden.

Unmittelbar nachdem China als Austragungsort für die Olympiade 2008 gewählt worden war,
verkündete der chinesische Vize-Premierminister, dass der Erfolg der Bewerbung um die
Olympiade beweise, dass die Verfolgung von Falun Gong richtig sei. Das chinesische Ministerium für öffentliche Sicherheit erteilte in diesem Jahr eine geheime Anweisung, die 43 Kategorien enthält und die entsprechende Chinesen und Ausländer von der Olympiade 2008 in China ausschließt. Dazu gehören u.a. Falun Gong-Praktizierende, Reporter und Gläubige. Damit versösst die KPCh eindeutig gegen den Geist der Olympischen Spiele.

Der Fackellauf wird am 25. August in München stattfinden.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, bitte helfen Sie, die Flamme der Menschenrechte bei den
Olympischen Spielen am Leben zu erhalten! Bitte übergeben Sie den offenen Brief der CIPFG
bei Ihrem Besuch dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und dem Premierminister Wen
Jiabao.

Vielen Dank!
CIPFG-Mitglieder in Deutschland
i.V. Volker Dietz

Anlage:
Der offene Brief der CIPFG an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao und den Premierminister
Wen Jiabao (http://www.cipfg.de/front_content.php?idcat=87&idart=198)

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