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Australien: Chinesische Liberale Kulturbewegung organisiert „Im Namen der Humanität – Woche für mehr Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong“

Während des APEC Gipfels in Australien vom 2. bis 9. September initiierte die Chinesische Liberale Kulturbewegung „Im Namen der Humanität – Woche für mehr Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong“, um weltweit die Aufmerksamkeit auf das Leiden der Falun Gong-Praktizierenden zu lenken und den Völkermord an den Praktizierenden durch das chinesische kommunistische Regime zu stoppen.

Seminar: „Der Mut von Wang Zhiwen“

Fei Liangyong, Yuan Hongbin und Wang Gongbiao entfalten ein Transparent, bevor sie die City Hall in Sydney betreten, um einen offenen Brief abzugeben

Fei Liangyong, Yuan Hongbin und Wang Gongbiao übergeben dem kanadischen Konsulat in Sydney einen offenen Brief

Herr Fei Liangyong, Mitglied des Koordinationskomitees der Chinesischen Liberalen Kulturbewegung und Vorsitzender des Verbandes für ein demokratisches China

Am 2. September, dem ersten Tag des APEC Gipfels, hielt die Chinesische Liberale Kulturbewegung eine Pressekonferenz ab, um die „Woche für mehr Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong“ im Stadtzentrum von Sydney zu starten. Die Pressekonferenz zog viele Hauptmedien an. Die Australien Broadcasting Corporation und The Australian interviewten Wang Xiaodan und Chen Muhan. Frau Wang lebt in den Vereinigten Staaten. Ihr Vater, Wang Zhiwen, wurde wegen seines Glaubens an Falun Gong vom chinesischen kommunistischen Regime zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Frau Chen ist eine Bürgerin von Sydney, ihre Mutter Zeng Aihua wird im Shanghai Frauengefängnis ohne rechtliche Grundlage festgehalten.

Das Seminar „Der Mut von Wang Zhiwen“

Nach der Pressekonferenz wurde das Seminar „Der Mut von Wang Zhiwen“ abgehalten, beinahe 200 Menschen nahmen daran teil. Der internationale Radiosender Sound of Hope übertrug das Seminar live.

Wang Xiaodan erzählte über die Situation ihres Vaters Wang Zhiwen. Sie sagte: „Mein Vater ist überall als ein guter Mensch bekannt. Als ich hörte, dass mein Vater zu einer solch langen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, verlor ich für einige Zeit mein Sehvermögen. In den vergangenen acht Jahren habe ich meinen Vater nicht gesehen, sondern nur einige Briefe von ihm erhalten. Es dauerte mehrere Jahre, bis ich die Trauer überwunden hatte und begann, die Öffentlichkeit von der Geschichte meines Vaters zu unterrichten.“

Fei Liangyong, ein Mitglied des Koordinationskomitees der Chinesischen Liberalen Kulturbewegung und Vorsitzender des Verbandes für ein demokratisches China, hielt eine Rede zu dem Thema: „Spiritueller Glaube und die Renaissance der chinesischen Moral“. Er sagte, dass der Machtmissbrauch der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die Hauptursache für den Zerfall der Moral in China sei. Ihre Philosophie des Atheismus sei die grundlegende Ursache dieses Zerfalls. Im Gegensatz dazu biete „Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht“ den grundlegenden Antrieb für den Anstieg der Moral; der Wiederaufbau der Moral erfordere spirituellen Glauben.

Weitere Mitglieder des Koordinationskomitees der Chinesischen Liberalen Kulturbewegung, einschließlich Zhong Weiguang, Yuan Tieming, Feng Haiguang und Jia Kuo, hielten bei dem Seminar ebenfalls Reden.

Die Chinesische Liberale Kulturbewegung übergibt den Leitern der APEC einen offenen Brief

Als Teil der „Im Namen der Humanität – Woche für mehr Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong“ übergab die Chinesischen Liberalen Kulturbewegung am 5. September den Leitern der APEC persönlich sowie per Post und Fax einen offenen Brief. In dem offenen Brief forderten sie die Leiter der APEC eindringlich auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das chinesische kommunistische Regime zu drängen, den Völkermord an Falun Gong zu beenden.

Am Morgen des 5. September übergaben Professor Yuan Hongbin, Fei Liangyong und Wang Gongbiao den Brief an das amerikanische, kanadische und neuseeländische Konsulat in Sydney. Die Angestellten in diesen Konsulaten versprachen alle, den Brief an ihre Regierungsspitze weiterzuleiten.

Yuan Hongbin sagte: „Wir wollen eine Sache betonen: Die Schlüsselfrage ist nicht, ob Sie mit dem Glauben von Falun Gong übereinstimmen, denn Falun Gong zwingt niemanden, seinen Glauben anzunehmen. Der Schlüssel ist, dass Menschen im 21. Jahrhundert den angewandten staatlichen Terrorismus des chinesischen kommunistischen Regimes nicht tolerieren dürfen, um eine Kultivierungsgruppe zu verfolgen, deren Glaube auf ‘Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht’ beruht.“

Fei Liangrong erzählte den Medien: „Seit der Verfolgung von Falun Gong, die im Juli 1999 begann, sind mehr als 3.000 Falun Gong-Praktizierende gestorben, und es gibt noch viele Praktizierende in Gefängnissen, die allen möglichen Folterungen unterworfen sind. Sie haben keine Menschenrechte. Wir haben über diese Frage bereits mit vielen Führern anderer Länder geredet. Aber die Verfolgung in China dauert immer noch an. Dieser offene Brief soll den Leitern der APEC helfen, ihre Aufmerksamkeit auf die Notlage der Falun Gong-Praktizierenden zu richten, die Verbrechen des chinesischen kommunistischen Regimes an Tageslicht zu bringen und alle Kräfte zu vereinigen, um die Verfolgung zu beenden.“

Professor Yuan Hongbin gab an: „Wir haben heute zum Ziel, alle Regierungen, die Menschenrechte respektieren, eindringlich aufzufordern, dem chinesischen kommunistischen Regime eine zwingende Mitteilung zu übermitteln: Die Verfolgung von Falun Gong ist eine Schande für die Menschheit. Um die menschliche Ehre zu bewahren, müssen wir wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Verfolgung von Falun Gong zu beenden.“

Wie verlautet hat die Chinesische Liberale Kulturbewegungen mehr als 1.200 Mitglieder, die Mehrheit davon befindet sich in China. „Im Namen der Humanität – Woche für mehr Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong“ bekam auch Unterstützung von den Mitgliedern in China. Professor Yuan sagte, dass dies das erste Mal sei, dass chinesische Intellektuelle ihre Sorgen über die Verfolgung von Falun Gong in Form einer gesellschaftlichen Bewegung ausgedrückt hätten.

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