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Vizepräsident des Europäischen Parlaments spricht auf einer Konferenz in Bangkok

Am 10. September 2007 sprach Edward McMillan-Scott, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, in einem Forum mit dem Titel: „Demokratie heute und morgen und die Menschenrechtssituation in Asien“. Das Forum fand an der Chulalongkorn Universität in Bangkok, Thailand, statt. Herr McMillan-Scott hob hervor, dass der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden ein schwerwiegendes Verbrechen sei.

Edward McMillan-Scott, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, sagte auf dem Forum, dass der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei.

Das Forum „Demokratie heute und morgen und die Menschenrechtssituation in Asien“ fand in der Chulalongkorn Universität in Bangkok, Thailand, statt.

Am Abend des 10. September 2007 besuchte Herr McMillan-Scott das Forum und traf sich mit Mitgliedern der Demokratiebewegung, Falun Gong-Praktizierenden und Medienvertretern aus Thailand. Herr McMillan-Scott verurteilte die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).

In seiner Rede sagte er, dass er nach Hongkong, Taiwan und Thailand gereist sei, um die Demokratie in Asien zu betrachten. Als er im Mai 2006 nach Peking kam, wurde er über ein schreckliches medizinisches Phänomen informiert – Menschen einer spirituellen Gruppe werden gezielt lebende Organe entnommen. Er erfuhr den Namen dieser spirituellen Gruppe, es handelte sich um Falun Gong.

Herr McMillan-Scott erklärte, dass er Zeuge dieser Verfolgung geworden sei. Er traf sich im Geheimen mit zwei Praktizierenden, Niu Jinnping und Cao Dong. Herr Niu befand sich in Haft, weil er Falun Gong praktizierte. Herr McMillan-Scott hatte vier Monate zuvor die Ehefrau von Herrn Niu getroffen. Um die Ehefrau von Herrn Niu dazu zu zwingen, Falun Gong aufzugeben, schlugen die Beamten sie auf brutale Weise und verletzten sie von Kopf bis Fuß. Herr Cao war vier Jahre lang im Gefängnis und wurde für das Praktizieren von Falun Gong gefoltert. Den Aussagen von Cao Dong zu Folge verschwand ein Freund von ihm eines Tages und als er ihn das nächste Mal sah, hatte er eine große Öffnung in seinem Körper und war tot. Augenscheinlich waren ihm seine Organe entnommen worden. David Kilgour und David Matas aus Kanada, die von der Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong in China, CIPFG) eingeladen worden waren, führten eine unabhängige Untersuchung bezüglich des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch und trugen eine große Anzahl von Beweisen zusammen.

Herr McMillan-Scott sagte, dass man normalerweise ca. 30-40 Wochen auf eine Lebertransplantation warten müsse. In China dauere es allerdings nur zwei Wochen. Über 40.000 Organe ohne eindeutige Spenderquelle seien in Militärkrankenhäusern in China transplantiert worden. Er hält dies für eine äußerst ernsthafte Anschuldigung gegenüber den Pekinger Behörden. Herr McMillan-Scott hat viele Praktizierenden getroffen und hält sie für sehr gute Menschen. Er denkt, dass ihre Organe besonders gut geeignet seien, da die Praktizierenden weder rauchen noch Alkohol trinken. Seitdem die KPCh im Jahr 1999 mit der Verfolgung begann, wurden von verschiedenen Haftanstalten über 3000 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden bestätigt.

An dem Forum nahmen einige Medien teil, unter ihnen waren die 9th TV Station aus Thailand, die Bangkok Post und der Japanese National. Während des Forums traf sich McMillan-Scott mit Falun Gong-Praktizierenden, die aus China geflüchtet waren und hörte sich ihre persönlichen Erfahrungen mit brutalen Folterungen an. Die Gespräche zeichnete er als Beweisstücke auf.

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