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Geschichten aus dem alten China: Ein rechtschaffener Arzt

Diese Geschichte entstammt einer historischen Beschreibung der Chinesischen Medizin. Im alten China gab es einen Arzt, der sowohl mit außergewöhnlich guten medizinischen Fähigkeiten als auch mit einer edlen moralischen Einstellung gesegnet war. Er rettete zahlreichen Patienten mit schweren Erkrankungen das Leben und genoss hohes Ansehen bei der Bevölkerung. Einmal kam ein Mann aus einer anderen Stadt zu ihm und bat ihn, einem lebensgefährlich erkrankten Familienangehörigen zu helfen. Ohne ein Wort zu sagen, war der Arzt sofort bereit, mitzugehen. Im selben Augenblick jedoch wurde ihm die Nachricht überbracht, dass eine Gruppe Banditen seinen Sohn entführt hatte und Lösegeld verlangte.

Der Arzt befand sich in einem wirklichen Dilemma. Er hatte zu entscheiden, entweder einen Fremden zu retten oder ein Lösegeld für das Leben des Sohnes zu bezahlen. Er grübelte einen Augenblick und entschied, dass es seine Pflicht war, die Person zu retten. Daher ging er los, um den Patienten zu behandeln, der seinetwegen gerettet wurde. Als er zurückkam, körperlich und geistig erschöpft, war er ganz verblüfft, seinen Sohn spielend anzutreffen, als ob nichts geschehen wäre. Er fragte, was passiert sei. Er erfuhr, dass die Banditen zu ihm nach Hause gekommen waren um nachzusehen, nachdem sie die Lösegeldsumme nicht erhalten hatten. Als sie herausfanden, dass der Arzt weggegangen war, um einen schwerkranken Patienten zu behandeln, ließen sie seinen Sohn frei.

Dies ist ein Beispiel für hohes moralisches Verhalten. Der Arzt hatte würdevoll und selbstlos gehandelt. Im alten China wurden nicht nur medizinische Fähigkeiten geschätzt, sondern auch hohe moralische Werte und ein hohes Verhaltensniveau gefordert. Verbrechen müssen natürlich verurteilt und abgelehnt werden.

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