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USA/New York: Populäre Kunst und Kultur überboten: Tai Chi-Meister und Designer Chou Hung-Ju spricht über Divine Performing Arts (Teil 1)

Der berühmte Designer und Tai Chi-Meister Chou Hung-ju

Am Abend des 9. Februar 2008 gab Divine Performing Arts seine letzte Vorstellung von Chinese New Year Splendor in der Radio City Music Hall in New York. In der Serie von 15 Aufführungen lockte Chinese New Year Splendor viele Künstler an, die die Show hoch lobten und empfahlen. Hung-Ju Chou, ein führender Designer in New York, war einer von ihnen.

Chou Hung-ju ist auch Tai Chi-Meister, ein Schüler von Lui Kwok-chuen, dem „Ersten Schwert auf Erden”. Chou Hung-ju ist ein zurückhaltender Mensch, der selten an gesellschaftlichen Ereignissen teilnimmt oder Reden hält. Obwohl er zuvor schon ein wenig über Divine Performing Arts Bescheid wusste, stellte er fest, dass es viele Überraschungen gab, als er New Year Splendor ansah. Nach der Show gab er gerne ein Interview, um seine Eindrücke von der Abendvorstellung wiederzugeben.

Divine Performing Arts gibt ein orthodoxes Beispiel für menschlich kulturelle Kunst

Chou Hung-ju erklärte, dass er zuallererst von Divine Performing Arts bewegt wurde, weil sie die gegenwärtige Populärkunst und Popkultur überbiete und ein orthodoxes Beispiel für eine menschlich kulturelle Kunst gebe.

Er berichtete: „Ich kam vor vielen Jahren nach New York. Meine Frau und ich, wir arbeiten beide als Raumgestalter. Viele Finanzunternehmen und Theater, darunter auch Radio City, sind unsere Kunden und wir sind mit den verschiedenen Populärkünsten in New York vertraut. Es gibt zurzeit in der Populärkunst einen sehr schlechten Trend, so dass sie abrutscht und entartet. Alle jagen einem neuen Durchbruch der Sinnesstimulation hinterher. Eine Zeit lang gab es auf allen Werbungen in den Straßen Nacktheit. Das Gleiche gab es bei der darstellenden Kunst, fast alle widmeten sich diesem Thema. Dieser Trend fing in den 80er Jahren an, als MTV erschien. Die Sinne der Menschen wurden durchtränkt, so als ob sie bis zum Punkt der Erschöpfung bombardiert wurden. Es scheint, dass es neuere, überraschendere Stimulationen gibt, die die wachsenden sinnlichen Begierden der Menschen befriedigen. Dieser Trend hält immer noch an.“

Chou Hung-ju meint, dass Divine Performing Arts wie ein klarer Strom sei, der in eine vollkommen andere Richtung als die gängige Kultur fließe. Sie versuchen die Menschen aufzuklären, ewig gültige Werte zu finden, und helfen den Menschen, ihren Ursprung zu finden. Nach den begeisterten Reaktionen des Publikums bei diesen fünfzehn Shows in der Radio City Music Hall, der „Kunsthauptstadt der Welt – New York“ zu urteilen, gibt es keinen Zweifel, dass Divine Performing Arts erfolgreich war.

„Alles, was sich weit verbreitet und anhaltenden Prüfungen standhielt, muss das Beste als Grundlage habe“

Chou Hung-ju glaubt, dass alles Mögliche weite Akzeptanz finden könne, auch wenn viele Dinge nicht allgemein zutreffend seien, so etwa die Ausbreitung einiger Religionen, die keine tiefen und reichhaltigen Wurzeln oder keine gute Kultur als Grundlage haben. Doch um anhaltenden Prüfungen standzuhalten, muss eine Grundlage vorhanden sein, die tief ist und sehr gut.

Er sagte: „Ich treffe immer Festland-Chinesen, die etwas über [einen spirituellen Glauben] sagen, was auf der Linie der kommunistischen Partei liegt. Ich werde diese jetzt fragen, wo daran etwas falsch ist? Eigentlich denkt man, dass es nicht gut oder nicht existierend ist, doch es existiert, es ist nur so, dass man es nicht gesehen oder seine Tugend nicht erkannt hat. Dies ist mein großer Eindruck von heute.“

Divine Performing Arts übertrifft Rasse, Religion und Glaube

Vor ein paar Monaten las Chou Hung-ju einen Artikel in The Economist, in dem diskutiert wurde, wie religiöse Gruppen in den 70er Jahren wegen der Angriffe durch die technologische Entwicklung und die Trends der gängigen Kultur rasch schrumpften. Die Menschen dachten, dass religiöse und spirituelle Dinge in der Vergangenheit begraben würden. Doch weniger als dreißig Jahre später haben Religion und Spiritualität nicht nur überlebt, sondern kommen sogar weltweit zurück. Er meinte dazu: „Besonders auf dem Festland China geschieht unter der Hochdruck-Tyrannei des kommunistischen Regimes der Aufschwung von Glaube und spirituellem Streben schneller, als die Experten es sich vorstellten. Dies ist ein anderes Verständnis, das Divine Performing Arts in mir aufrührte.“

Chou Hung-ju sah an diesem Abend, dass sich sowohl östliche als westliche Menschen über die Botschaft von Divine Performing Arts freuten, trotzdem sie verschiedene religiöse Grundlagen haben. „Anfangs dachte ich, dass ist vielleicht, weil die Menschen in New York aufgeschlossener sind. In einer relativ in sich geschlossenen Gesellschaft würden die Menschen möglicherweise sofort abgrenzen, [indem sie sagen,] ‚du hast diese Religion und wir haben jene Religion’. Doch wenn man die gemeinsamen Werte herauszieht, findet man, dass es nicht viel Unterschied gibt.“, so Chou Hung-ju.

Chou Hung-ju glaubt, dass diese Vorstellung von Divine Performing Arts die traditionelle chinesische Kultur mittels der darstellenden Kunst wieder aufleben lasse und dass sie der Menschheit ewig gültige Werte zurückbringen werde, welche die verschiedenen Religionen und verschiedenen Glauben übertreffen und so allen Menschen die Möglichkeit gegeben werde, diese Werte mit einer ungezwungenen offenen Haltung zu akzeptieren. Chou Hung-ju ist der Meinung, dass Divine Performing Arts die Rückkehr der allgemeinen Tugenden ankündige.

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