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Australien/Sydney: Praktizierende protestieren vor dem chinesischen Konsulat gegen die erneuten Gräueltaten der KPCh

Am 20. März 2008 veranstalteten Falun Gong-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat eine Kundgebung, um gegen die groß angelegten Verhaftungen von Falun Gong-Praktizierenden zu protestieren, die die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in ganz China als „Vorbereitung“ auf die Olympischen Spiele durchführt. Diese neue Verfolgungsrunde ließ die Zahl der Todesfälle ansteigen.

Falun Gong-Praktizierende hielten Transparente in englischer und chinesischer Sprache hoch, um die Gräueltaten der KPCh zu verurteilen. Sie riefen außerdem die Öffentlichkeit dazu auf, die bösartige Natur der KPCh zu erkennen und sich dafür auszusprechen, dass die KPCh die Verhaftungen von Falun Gong-Praktizierenden stoppt. Außerdem forderten sie, dass die KPCh alle eingesperrten Praktizierenden freilässt. Sie betonten das Thema des Fackellaufs für Menschenrechte: Die Olympischen Spiele und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können nicht nebeneinander existieren.

Falun Gong-Praktizierende protestieren in Australien vor der chinesischen Botschaft gegen die Gräueltaten der KPCh und rufen zu einer Beendigung der KPCh-Verfolgung von Falun Gong auf

Seit Ende des letzten Jahres bis zum 11. März 2008 wurden mehr als 1.878 Falun Gong-Praktizierende in 29 Provinzen, Städten und autonomen Regionen festgenommen. John Deller, der Sprecher für den Falun Dafa-Verein von New South Wales, wies darauf hin, dass die Menschenrechtslage in China zusammen mit dem Herannahen der Olympischen Spiele in das Blickfeld der Welt gerückt sei. Er sagte, dass die KPCh ihren brutalen Gräueltaten nicht ins Auge sehen könne und es auch nicht wolle, sondern lieber die Beweise der Verfolgung von Falun Gong auslösche und Zeugen davon abhalte, Kontakt zu ausländischen Reportern aufzunehmen.

Herr Deller rief die Australier und Premierminister Kevin Rudd, der im April China besuchen wird, dazu auf, ein Augenmerk auf die Verfolgung zu richten und mitzuhelfen, dass sie gestoppt wird.

Frau Key aus Sydney, Sprecherin für Falun Gong, berichtete, dass die KPCh verzweifelt versuche, das zu verstecken, was in China unter ihrer Herrschaft, passiert. Sie habe Angst, dass die Menschen während der Teilnahme der Olympischen Spiele von der tatsächlichen grauenvollen Lage erfahren, besonders von der Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden.

Frau Key rief die internationale Gemeinschaft mit Nachdruck zur Wachsamkeit auf. Außerdem appellierte sie an die Menschen, sich über die Fakten der Verfolgung von Falun Gong zu informieren und mitzuhelfen, die fast neun Jahre andauernde brutale Verfolgung in China zu stoppen. Sie wies auch darauf hin, dass die jüngsten Morde an Tibetern die bösartige Natur der KPCh deutlich machten.

Frau Key forderte außerdem Premierminister Rudd dazu auf, die Angelegenheit der Verfolgung von Falun Gong bei seinem Besuch in China im nächsten Monat zur Sprache zu bringen und sich dafür einzusetzen, dass die Verfolgung endet. „Dis ist die wirkungsvollste Art, mitzuhelfen, dass die KPCh das Töten unschuldiger Menschen stoppt.“

Zhang Cuiying aus Sydney, Falun Gong-Praktizierende und sehr bekannte Künstlerin, sagte in ihrer Rede: „Das KPCh-Regime versprach, die Menschenrechte zu verbessern, als es den Zuschlag für die Ausrichtung der Olympischen Spiele bekam. Es hat sich gezeigt, dass das Versprechen der KPCh eine Lüge ist. Die Menschenrechtslage in China hat sich nicht verbessert, im Gegenteil, die KPCh intensiviert die Verfolgung von Falun Gong und von Dissidenten mit der Ausrede, sich so auf die Olympischen Spiele ‚vorzubereiten’.“

Frau Zhang berichtete: „Mein Neffe Chen Zhongsheng war früher Polizist. Wegen des Praktizierens von Falun Gong wurde er in ein Zwangsarbeitslager gesteckt und erlitt brutale Folterungen. Er ist immer noch eingesperrt. Gefängniswärter zwangen ihn, sich auszuziehen und schlugen ihn. Sie entzogen ihm den Schlaf und ließen ihn nicht zur Toilette gehen. Als er zu müde war, um seine Augen offen zu halten, schlugen ihn die Wärter, gossen kaltes Wasser über ihn und zwickten seine Brustwarzen. Er wurde bis an den Rand des Todes gefoltert und schließlich hatte er einen Nervenzusammenbruch und Halluzinationen. Er kann wegen seines geistigen Zustandes und eines schlimm verletzten Fußes weder stehen noch alleine gehen.“

Am Ende ihrer Rede wies Frau Zhang auf Folgendes hin: „Nächste Woche wird der australische Premierminister Rudd China besuchen. Ich hoffe, dass er vom Standpunkt der Gerechtigkeit und der Menschenrechte das chinesische Regime dazu auffordern wird, die Verfolgung von Falun Gong einzustellen und alle eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden, einschließlich meinen Neffen Chen Zhongsheng, freizulassen.“

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