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Großbritannien: Gedenkparade zum 25. April deckt die Verfolgung auf

Trotz der Kämpfe von Regen und grauem Himmeln war Samstag, der 26. April 2008 wunderbar sonnig. Falun Gong-Praktizierende aus Großbritannien zogen in einer Parade durch die Innenstadt Londons, um dem 25. April zu gedenken. Während der Parade verteilten die Praktizierenden Flyer an Passanten und erzählten ihnen, was Falun Gong ist und warum die Kommunistische Partei Chinas solch eine friedliche Praktik verfolgt.

Der Umzug begann bei der chinesischen Botschaft und bewegte sich eine Stunde lang durch viele der touristischen Ziele in Londons Innenstadt. Die Parade wurde von Bannern geleitet, die Falun Gong vorstellten und auf denen zu lesen war „Falun Gong“ und „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“. Diesen Bannern folgte eine Gruppe von Praktizierenden, die die traditionelle chinesische Hüfttrommel spielten. Obwohl diese Trommeln nicht Teil der Falun Gong Übungen sind, sind sie wie Falun Gong und die Selbstkultivierung tief in der chinesischen Kultur verwurzelt. Viele Leute, die die Parade sahen, genossen die Darstellung, da die Trommelschläge von Londons hoher und großartiger Architektur widerhallten.

Ein anderer Abschnitt der Parade stellte die Verfolgung dar, die Falun Gong-Praktizierende in den vergangenen neun Jahren erlitten haben. Der 25. April ist ein Tag, den Falun Gong Praktizierende jedes Jahr gedenken. Vor neun Jahren, am 25. April 1999, um Gerechtigkeit für Falun Gong zu fordern, gingen 10.000 Praktizierende friedlich nach Peking und appellierten an die chinesische Regierung. Die ungerechte Verfolgung gegen Falun Gong fand bereits statt, und sie forderten die Regierung auf, die unfaire Behandlung von Praktizierenden durch jene zu stoppen, die hintergründige Motive hatten.

Banner in diesem Abschnitt der Parade zeigten, wie Falun Gong-Praktizierende in China gefoltert werden. In diesem Abschnitt gingen auch weiß gekleidete Praktizierende, die Bilder von Opfern der Verfolgung trugen. Durch die Hände der Kommunistischen Partei Chinas hatten sie ihr Leben gelassen, weil sie sich weigerten, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Die Bilder waren von Blumenkränzen eingerahmt.

Die Parade endete am Trafalgar Square. Die Praktizierenden reihten die Banner aneinander, damit die vielen Touristen sie sehen konnten. Dann begann eine Pressekonferenz. Zu den Sprechern zählten der Vorsitzende des Falun Dafa Vereins von Europa und Großbritannien, Peter Jauhal, der stellvertretende Vorsitzende der NGO „Freunde des Falun Gong“, John Dee, und Annie Yang, eine Falun Gong-Praktizierende, die in China inhaftiert und gefoltert worden war und nach England fliehen konnte. Annie sprach über die Menschenrechtsverletzungen, die sie in den Händen des kommunistischen Regimes in China erlitt. Die Zuhörer waren von ihren Leiden berührt.

Viele Leute nahmen Flyer mit und unterschrieben Petitionen und verlangten ein Ende der Menschenrechtsverletzungen gegen Falun Gong-Praktizierende. Nach den Reden demonstrierten die Praktizierenden die fünf Falun Gong Übungen und viele Menschen machten Bilder oder Videos mit ihren Kameras und Telefonen. Der Sonnenschein dauerte den ganzen Tag, und viele Leute bekamen die Chance, mehr über Falun Gong zu erfahren und forderten mit ihrer Stimme ein Ende der Verfolgung ein.

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