Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

USA/New York: Chinesische Mafia spornt dazu an, Falun Gong in New York und andernorts zu attackieren

Gewalt und Vandalismus legen nahe, dass kommunistische Behörden die Erdbebensituation in Sichuan für politische Ziele auszunutzen
Falun Dafa Informationszentrum

NEW YORK – Das Falun Dafa Informationszentrum berichtete am Mittwoch, dass sich seit Samstag, 17. Mai täglich ein aus mehreren hundert Personen bestehender Mob in Flushing, New York versammelte, um Falun Gong-Praktizierende anzugreifen, während zur gleichen Zeit in China Millionen Menschen trauern.

Dieser und an den selben Tagen andernorts auftretende ähnliche Vorfälle, begleitet von aggressiver Berichterstattung durch staatlich gelenkte Medien in China, regen dazu an, dass die Pekinger Behörden diese Ereignisse, nach den Erdbeben, als Mittel zur Kanalisierung von Emotionen gegen politische Angriffsziele instrumentalisieren.

Mehrere Falun Gong-Praktizierende, darunter amerikanische und kanadische Staatsbürger, bis zu einem Alter von 70 Jahren, sind von pro-kommunistischen Horden tätlich angegriffen und bestürmt worden, andere erhielten Morddrohungen. Mindestens zwei Personen wurden von der Polizei in Queens verhaftet; Anklagen der Volksverhetzung sind angeblich in der Schwebe. Andere Falun Gong-Praktizierende sind von den versammelten Massen mit Flaschen, Eiern und Steinen beworfen und bespuckt worden. (Details über die Vorfälle sind beigefügt.)

Die Vorfälle dieser vier Tage, die in ähnlicher Form auch in Japan und Los Angeles und möglicherweise auch andernorts geschahen, scheinen von chinesischen Behörden koordiniert zu sein und sind der Gipfel einer in den letzten Monaten eskalierenden Aggression gegen Falun Gong und anderen Gruppen. Im Vorfeld der Olympischen Spiele haben chinesische Kommunisten gestützte Studentengruppen vor allem Tibetaktivisten schikaniert und bedroht und sind in Südkorea gewaltsam vorgegangen, wo Menschenrechtsaktivisten von einer pro-kommunistischen Chinesenschar geschlagen wurden.

„Jede Woche sehen wir Aktionen wachsender Streitlust wie diese und Falun Gong ist dabei zu einem Hauptziel geworden“, sagte Erping Zhang, Sprecher des Falun Dafa Informationszentrums heute. „Es ist einfach grotesk, amerikanische Bürger zu sehen – und insbesondere Amerikaner, die versuchen, Werte wie Freiheit zu bewahren, die unserem Land lieb und teuer sind – in ihrem eigenen Hinterhof von einem Mob bedroht, beschimpft und angegriffen werden, der von einer ausländischen Diktatur gelenkt wird.“

Vieles deutet darauf hin, dass die Zusammenrottungen und Angriffe in Flushing von Peking geplant und organisiert wurden. Es ist bekannt, dass viele chinesische Studentenorganisationen und Vereinigungen mit kommunistischen Behörden in Peking in Verbindung stehen und von ihnen mobilisiert werden.

“Ich habe dein Gesicht genau gesehen… und ich werde dich umbringen.“ – Angreifer bedroht die Falun Gong-Praktizierende Judy Chen

Die brodelnden Menschenpulks kamen und gingen anscheinend wie gerufen; Zeugen berichten, die operierenden Gruppen schienen in Schichten zu kommen, wenn einige Gruppen gingen, kamen andere hinzu, als wäre es geplant. Die Mitglieder der pro-kommunistischen Meute waren mit gleich aussehenden roten Flaggen bestückt. Einige Personen traten als Rädelsführer auf und leiteten die Gruppen zu Gesängen und direkten Aktionen an und feuerten die Mitglieder an. Andere hatten professionelle Kameras und schienen Informationen über Falun Gong-Teilnehmer und Unterstützer zu sammeln. Ein Augenzeuge berichtete, dass viele – vielleicht Dutzende – von Mobmitgliedern identische iPhones hatten, die in den gleichen grünen, durchsichtigen, wasserdichten Hüllen steckten.

Wie gemeldet, waren auch chinesische Journalisten aus China zu den Vorfällen am Wochenende geschickt worden; und dies zu einer Zeit, in die Aufmerksamkeit der Nation auf die Tragödie in der Provinz Sichuan gerichtet ist. Eine Frau bei den Geschehnissen in Flushing identifizierte sich selbst als eine vom Fernsehen in Changchun entsandte Reporterin, einem staatlich gelenkten Medium in Nordostchina. Eine zweite Person, ein Mann, gab sich als Journalist aus Peking zu erkennen, der beauftragt wurde, Fotos zu schießen.

Von der staatlich gelenkten Presse Chinas wurden die Massenzusammenkünfte aggressiv dargestellt, mit starkem politischem Einschlag. Die Szene wurde als spontane Reaktion patriotischer Chinesen gegenüber Falun Gong dargestellt, die laut einer VRC Zeitung, Global Times (Huanqiu Shibao), Falun Gongs angebliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Erdbeben „nicht hinnehmen konnten“ und „nicht gegen die Katastrophe ankämpfen… und nicht einen Cent spenden.“

„Es gleicht einem großen, betrügerischen Öffentlichkeits wirksamen Trick“ sagte Erping Zhang vom Informationszentrum. „Peking scheint entschlossen zu sein die Erdbebentragödie und sein emotionales Nachbeben zu nutzen, um Falun Gong zu stigmatisieren und zu attackieren. Sie versuchen Falun Gong in einen politischen Sammelpunkt umzuwandeln. Es ist eine schamlose Art, die Aufmerksamkeit von sehr realen Problemen innerhalb Chinas in dieser Zeit, abzulenken.“

Signifikanterweise scheint es ähnliche Vorgehen in anderen Regionen der Welt zu geben. Am Samstag, den 16. Mai, griffen Festlandchinesen eine weitere „Partei-Austritts-Stelle“ (siehe Anhang) an, dieses Mal in Tokio, Japan – etwa 12.000 Kilometer entfernt. In Japan, wie auch in New York, wurden Ausstellungstafeln umgetreten oder zerstört und einzelne Personen angegriffen.

In beiden Fällen war der Stand bis zu diesem Wochenende störungsfrei geblieben.

Polizisten in Flushing nehmen den 33 Jahre alten Wen Q. Li fest, beschuldigt des Angriffs mehrerer Falun Gong-Praktizierender

In Los Angeles wurden friedliche Falun Gong Demonstranten am 20. Mai vor der chinesischen Botschaft von Festland-Chinesen auf die gleiche Weise angesprochen. Die Täter rissen Banner herunter und zerstörten Informationsmaterialien.

„Dies ist ganz klar ein zentral geplantes und technisiertes Schema und es gibt keinerlei Zweifel daran, wer hinter der Szene steckt. Es handelt sich hier um die gleiche Diktatur, die Mengen wütender Chinesen geformt hat, um andersdenkende Stimmen zu übertönen, wohin auch immer die Olympische Fackel geht, oder wer auch immer versucht, sich über Tibet oder Falun Gong auszusprechen“, sagte Zhang.

Mindestens eine bekannte chinesische Quelle in dieser Angelegenheit behauptet, dass Zhou Yongkang, Sekretär des Politik- und Rechtskomitees der Kommunistischen Partei hinter diesen pro-kommunistischen Gruppen im Ausland steht.

Das Falun Dafa Informationszentrum ist äußerst besorgt über die eskalierende Systematik der Bedrohung, Einschüchterung und Gewalt. Es ist wichtig, die Festlandchinesen über ihr Recht zu informieren, die Partei-Austritts-Stelle in Flushing ohne Zwang und Bedrohung besuchen zu können. Wenn die kommunistischen Herrscher Chinas fürchten, was solche Informationen enthüllen, sollten sie ihre politischen Verfolgungen drosseln und internationale Normen einhalten, damit sie weniger zu verbergen haben, anstatt zu versuchen, solche Fakten zurückzuhalten.

Das Informationszentrum ruft auch alle Abgeordnete und entsprechenden Staatsbehörden auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die Opfer dieser beleidigenden Taktik zu schützen; die Vorfälle in Flushing und anderenorts zu untersuchen; und aktive Maßnahmen zu ergreifen, auch rechtliche, um sicherzustellen, dass sie nicht wieder vorkommen.

Oben erwähnte Opfer der Angriffe stehen für Medieninterviews zur Verfügung. Im Anschluss folgen weitere Einzelheiten über die Vorfälle. Ein kurzes Video über den Vorfall (in Chinesisch) finden Sie hier.

Einzelheiten über die Vorfälle in Flushing, New York, vom 17. bis 20. Mai 2008

Die Vorfälle in Flushing nahmen ihren Anfang am Samstag, 17. Mai, als sich 40 Personen vor der Zweigstelle der Öffentlichen Bücherei von Queens Borough in Flushing versammelten, um die Nichtanerkennung der chinesischen kommunistischen Herrschaft von Landsleuten daheim in China zu feiern. Etwa 37 Millionen haben dort Informationen zufolge die Kommunistische Partei in den vergangenen Jahren verlassen, wobei jede neu dazugekommene Million als Meilenstein betrachtet wird. Unter den Versammelten waren Leiter von lokalen chinesischen Organisationen, Demokratie- und Menschenrechtsaktivisten und Falun Gong-Übende.

Ähnliche Treffen haben schon in den vergangenen vier Jahren stattgefunden, ohne jeden Zwischenfall und eine kleine Gruppe hatte an der gleichen Stelle einen Stand unterhalten, um den Austritt aus der Partei für Auslandschinesen zu erleichtern. Von dem Stand wird berichtet, in den vergangenen Monaten täglich besetzt gewesen zu sein, ohne dass es je Zwischenfälle gegeben hat. Ähnliche „Partei-Austritts-Stellen“ sind auch in dicht besiedelten chinesischen Regionen anderenorts außerhalb von China eingerichtet worden.

Die Gruppe, die sich am 17. Mai gegen 12 Uhr vor der Bibliothek versammelte, fand sich selbst von Pulks ethnischer Chinesen bedrängt, die sich gegenüber auf der anderen Straßenseite zusammenrotteten. Sie wurden auf über 300 geschätzt. Zeugen beschreiben die Gruppe als vor Wut kochend und fast ausschließlich auf Falun Gong fokussiert. Falun Gong und seinen Begründer beschimpfende Gesänge – einschließlich „Tod für Falun Gong!“ und nicht nur bei dem Vorfall, wurden von der Gruppe laut geschmettert. Es wurde eine Glasflasche geschleudert, zusammen mit verschiedenen Getränkepackungen aus Plastik. Auf der einen Seite zeigte die versammelte Masse rote Flaggen, die anscheinend verteilt worden sind.

Ein anwesender Falun Gong-Praktizierender, mit Familiennamen Wu, 70 Jahre alt, wurde tätlich angegriffen, nachdem er versuchte eine Informationsbroschüre zu verteilen. Nach Schlägen hörte Wu den Angreifer in sein Mobiltelefon sagen: „Ruft mehr Leute zusammen, $90 für jede Person!“

Pulks von Festlandchinesen versammelten sich auch wieder am 18., 19. und 20. Mai vor der Bibliothek. Am 18. Mai war der Partei-Austritts-Stand von der Gruppe körperlich umringt und eine Anzahl von Informationsmaterialien wurde von der Masse zerstört und weggenommen. Polizisten lösten die Menge auf, um sie dann, wie gerufen, am 19. Mai wieder zurückkommen zu sehen, als der Stand um 10 Uhr erneut öffnete. Diesmal kam die Gruppe mit Steinen und Eiern bestückt, wovon letztere regelmäßig geworfen wurden und spuckte in einigen Fällen auf Personen, die am Stand waren oder ihn unterstützten.

Eine 48 Jahre alte Falun Gong-Praktizierende, Judy Chen, aus Flushing, wurde am Montag von einer Chinesin aus der pro-kommunistischen Meute angegriffen. Chen hatte versucht, von der Stelle, an der regulär Personal der Partei-Austritts-Station ist, ein Bild von der sie beschimpfenden und verfluchenden Frau zu machen, jedoch wurde ihre Kamera entrissen und zerstört. Der Angreiferin gelang es, Chen ins Gesicht zu schlagen und sie zu kratzen (Foto). Chen berichtet, ihr wurde gesagt „Ich habe mir dein Gesicht gut angesehen… ich werde dich umbringen“. Chen ist eingebürgert und hat zwei Söhne, die beide im Militärdienst stehen und augenblicklich im Irak Dienst tun.

Am Dienstag, 20. Mai gab es wieder Gewalttätigkeiten, diesmal mit mehr Wucht und Häufigkeit; Zeugen berichten, dass mindestens vier Angriffe stattfanden. Über 400 Festlandchinesen waren zusammengekommen und entrissen und zerstörten erneut Informationsmaterial. Einer der angegriffenen war Zenon Dolnyckyj, aus Flushing, 30 Jahre alt, der Falun Gong praktiziert. Ein zweiter ist auch Falun Gong-Praktizierender, Wenzhong Yu, 53 Jahre alt. Yu wurde auf dem Platz von den ethnischen Chinesen heftig verprügelt und musste wegen Platzwunden am Ohr ein Krankenhaus aufsuchen (Foto 1/Foto 2).

Polizisten aus Queens verhafteten zwei Männer im Zusammenhang mit den Angriffen vom Dienstag, Guang Chen, 46 und Wen Q. Li, 33. Beide sehen sich einer Anklage wegen Hassverbrechen gegenüber. Es wird angenommen, dass die als Falun Gong-Praktizierende identifizierten Opfer, Motiv für das Verbrechen waren.

Für weitere Informationen in dieser Angelegenheit…

“Pekings offensichtliche Hand am US Olympischen Fackellauf”

http://www.stratfor.com/weekly/terrorism_weekly_april_16

„Studentenorganisationen oder Regierungsfront?“

http://faluninfo.net/displayAnArticle.asp?ID=9498

„Chinesisches Regime sucht nach Studenten-Spionen um Agenda in Kanada zu puschen“

http://en.epochtimes.com/news/7-7-19/57787.html

„Beben beendet die Kritik an Chinas Menschenrechtsaufzeichnung“

http://online.wsj.com/article/SB121121202564703765.html?mod=googlenews_wsj

# # #

Nachrichten – 21. Mai 2008
Falun Dafa Informationszentrum, http://www.falungong.de/artikel/pressemitteilungen/1212059427.html

Hintergrund

Im Jahre 1999 gegründet, ist das Falun Dafa Informationszentrum eine in New York ansässige Organisation, welche die Rechtsverletzungen der Praktizierenden von Falun Gong (oder Falun Dafa) dokumentiert, die in der Volksrepublik von China stattfinden. Im Juli 1999 hat Chinas autokratische Kommunistische Partei eine ungesetzliche Kampagne von Verhaftungen, Gewalttätigkeiten und Propaganda in der Absicht der „Auslöschung“ der unpolitischen Praktik eingeleitet; es wird vermutet, dass gewisse Führer den Einfluss der 100 Millionen Ausübenden der Praktik fürchteten. Die Kampagne hat seitdem an Gewalt und Umfang zugenommen, mit Millionen Inhaftierter oder in Zwangsarbeitslager Eingewiesener. Das Zentrum hat Details von über 3.000 Toten und über 63.000 Folterfällen in Gewahrsam (Berichte/Quellen) verifiziert. Falun Dafa ist eine traditionelle buddhistische „Qigong“ Praktik mit Wurzeln im chinesischen Erbe der Kultivierung von Geist/Körper für Gesundheit und spirituelles Wachstum.

Kontaktieren Sie für weitere Informationen das Falun Dafa Informationszentrum –
Kontakte: Gail Rachlin 917-757-9780, Levi Browde 646-415-0998, Erping Zhang 646-533-6147 oder Joel Chipkar 416-709-8678. Email: contact@faluninfo.de, Website: http://faluninfo.de/

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv