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Polen: Mitglied des Parlaments drängt das Außenministerium auf Untersuchung der Belästigungen an einer Falun Gong Praktizierenden

Die Angriffe einer Befürworterin der Kommunistischen Partei Chinas auf die Falun Gong Praktizierende Zhang Qian, als diese die Zeitung Epoch Times in Warschau verteilte, hat zu starken Reaktionen in polnischen Regierungskreisen geführt. Am Mittag des 12. Juni 2008 gab Andrzej Czuma, Abgeordneter und Mitglied der Regierungspartei PO, in seinem Büro im Polnischen Parlament eine Pressekonferenz über den Vorfall. Die Pressekonferenz wurde auch von Pawel Poncyliusz, Abgeordneter der PiS und früherer stellvertretender Wirtschaftsminister, unterstützt. PO und PiS sind die zwei größten politischen Parteien in Polen.

Die Falun Gong Praktizierende Zhang Qian spricht bei der Pressekonferenz

Andrzej Czuma, Abgeordneter der PO-Partei, bei der Pressekonferenz

Bei der Pressekonferenz berichtete Zhang Qian von ihren beiden Begegnungen mit Befürwortern der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), als sie am 7. Juni 2008 die Zeitung Epoch Times beim GD Handelszentrum in den Vororten von Warschau verteilte. Sie wurde mit Schimpfwörtern belästigt, körperlich angegriffen, und sie erhielt sogar Todesdrohungen; die Zeitungen wurden zerrissen. Laut Aussage von Mitgliedern der lokalen chinesischen Gemeinschaft arbeiten die Täter für die Chinesische Botschaft. Frau Zhang sagte: „Ich habe während meiner freiwilligen Arbeit für die Zeitung Epoch Times in den vergangenen zwei Jahren die Achtung der lokalen Chinesen gewonnen. Jedoch kommt es den Leuten durch die Angriffe gegen mich so vor, als lebten sie unter der Herrschaft der KPCh. Dies ist eine Herausforderung der Freiheit und Demokratie von Polen.“

Herr Andrzej Czuma wies feierlich darauf hin, dass Falun Gong in Polen Freiheit genießen sollte, weil Polen ein Land ist, in dem Menschenrechte und Bürgerrechte geachtet werden. Er sagte: „Wir fordern, dass weit reichende Untersuchungen über diese Vorfälle durchgeführt und jene Missetäter zur Verantwortung gezogen werden. Es scheint, dass die Kommunistische Partei Chinas wahrscheinlich die Angriffe auf die chinesischen Falun Gong Praktizierenden rund um die Welt gestartet hat. Wir haben Wege, um mit den Angreifern zu verfahren, wenn durch die Untersuchungen herausgefunden werden sollte, dass sie für die diplomatischen Kanäle der Kommunistischen Partei Chinas gearbeitet haben.“

Herr Pawel Poncyliusz, Abgeordneter der PiS und ehemaliger erster stellvertretender Wirtschaftsminister von Polen, konnte an der Pressekonferenz nicht persönlich teilnehmen. Aber er und Herr Andrzej Czuma richteten einen gemeinsamen Appell an das polnische Außenministerium, um den Vorfall zu untersuchen und eine allgemeine Untersuchung über den Hintergrund des Vorfalls durchzuführen.

Hanna Foltyn-Kubicka, die polnische Abgeordnete des Europäischen Parlaments, schickte aus Brüssel eine telegraphische Nachricht nach Warschau zur Unterstützung des Appells an das Außenministerium. Sie schrieb auch einen Brief an den chinesischen Botschafter bei der Europäischen Union. Darin verurteilte sie aufs Äußerste die Angriffe der KPCh gegen Falun Gong Praktizierende sowohl in den USA wie auch in Polen und forderte von der KPCh die Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Sie appellierte an die Europäische Union, eine Untersuchung durchzuführen und die Angreifer zur Verantwortung zu ziehen.
Die polnische Polizei hat bereits eine Akte zur Untersuchung über diesen Vorfall angelegt.

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