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Schwedisches Parlament hält Seminar über Menschenrechte in China

Am 16. Juni 2008 hielt das Schwedische Parlament ein Seminar über Chinas Menschenrechte in Stockholm ab. Laut den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Zweck des Seminars, in der schwedischen Gesellschaft Bewusstsein für die Menschenrechtsverletzungen durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu schaffen. Ziel ist es, angemessene Maßnahmen ergreifen zu können, um die KPCh zu zwingen, Meinungs- und Glaubensfreiheit zu respektieren und umgehend die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden und Menschenrechtsaktivisten im Vorfeld der Olympischen Spiele zu beenden.

Der Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Goran Lindblad, und ein Mitglied des schwedischen Parlaments, Lennart Sacredeus, hatten zu dem Treffen eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter von etwa fünfzig Organisationen nahmen an dem Seminar teil, darunter die Schwedische Menschenrechtsorganisation, die Tibet Vereinigung, die Christliche Untergrundkirche, der Freie Schriftsteller Verband, Falun Gong und Vertreter von Verbänden der Mongolei und Xinjiang.

Der Direktor der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, Herr Manyan Ng, bezog sich in seinem Beitrag auf aktuelle Vorfälle in New York und Warschau, wo die KPCh aus Angst vor den Millionen, die aus ihr und ihren angegliederten Organisationen ausgetreten sind, Hass schürte und Angriffe auf Falun Gong Praktizierende in New York und Warschau organisierte.

Ein Falun Gong Praktizierender, Kong Bin, berichtete von seinen Erfahrungen, wie er fünf Mal wegen seines Glaubens in China verhaftet wurde und eineinhalb Jahre in einem Arbeitslager Gehirnwäsche über sich ergehen lassen musste. Ihm war auch gedroht worden, an einen Ort geschickt zu werden, von dem er nicht mehr wiederkehren würde, würde er seinen Glauben nicht aufgeben. Später erkannte er, dass dieser Ort, mit dem ihm gedroht wurde, sich auf den Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden bezog.

Laut den Seminarveranstaltern hat die Regierung der KPCh mit dem schnellen Näherrücken der Olympischen Spiele nicht nur die Menschenrechtssituation nicht verbessert, wie sie versprochen hatte; sie hat im Gegenteil die Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden, Tibetern, Menschenrechtsaktivisten und anderen religiösen Gruppen im Namen der Olympischen Spiele intensiviert.

Der Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und Parlamentsmitglied Schwedens, Goran Lindblad, sagte bei einem Interview: „Die Geschehnisse im kommunistischen China und die Repressionen des kommunistischen Regimes gegen das eigene Volk werden wir weiterhin ans Tageslicht bringen und diskutieren. Ein Seminar wie dieses ist daher sehr wichtig.“

Lindblad sagte auch, dass demokratische Länder genug davon haben, wie die KPCh im Ausland durch Infiltration versucht die westliche Kritik zu stoppen. Er sagte: „Sie [die KPCh] nutzt die Konfuzius Institute in Universitäten als Spionage- und Propagandazentren, um westliche Studierende und Regierungen zu beeinflussen. Einerseits spielen sie ein hartes Spiel, indem sie Demonstrationen planen. Andererseits haben sie diese weichen Strategien. Aber sie haben nie Erfolg!“

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