Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Geschichten aus dem alten China: Konfuzius: Der Weg, ein Ehrenmann zu werden, liegt im Verständnis für Tugend

Konfuzius, auch Qiu genannt oder Zhong Ni, war ein Bürger des Königreichs Lu (der heutige Kreis Qufu in der Provinz Shandong). Er war ein großer Pädagoge, Staatsmann und Denker. Er begründete den Konfuzianismus zur Pflege und zum Umgang mit weltlichen Angelegenheiten und bereicherte das Leben der Menschen. Er betrachtete es als seine Mission, Moral und wohltätige, mildtätige Staatsführung zu fördern und er blieb in seinen erklärten Bestrebungen der vielen Drangsale gegenüber unbeugsam. Sein Streben nach Wahrheit und einem idealen und gesunden Charakter, seine Aufrichtigkeit, Güte, Bescheidenheit und Schicklichkeit und seine Loyalität dem Land gegenüber und Sorge um das Volk, berührte seine Schüler und die späteren Generationen. Im Folgenden nun einige Geschichten, wie Konfuzius seine Schüler anleitete, Ehrenmänner zu werden.

Ein Ehrenmann schätzt Tugend wie Jade

Einmal fragte Zi Gong, Konfuzius um Rat: „Lehrer, darf ich mir die Freiheit nehmen, zu fragen, warum ein Ehrenmann Jade als wertvoller betrachtet, als kostbare Steine? Kommt das daher, weil Jade seltener ist?“

Konfuzius antwortete: „Jade ist kostbar, nicht weil sie seltener ist, sondern weil die Qualität von Jade mit der Tugend eines Ehrenmannes korrespondiert. Sie korrespondiert mit Tugenden wie Güte, Weisheit, Aufrichtigkeit, Schicklichkeit, Loyalität und Vertrauenswürdigkeit und sie korrespondiert auch mit dem Wesen von Himmel und Erde. Jade ist weich und sanft, genau wie die Güte eines Ehrenmannes. Jade hat eine feine Konsistenz, ist aber solide, wie die Weisheit eines Ehrenmannes, beim sorgfältigen, akribischen und gewissenhaften Umgang mit Dingen.

Obwohl Jade Ecken und Kanten hat, ist sie nicht scharf und wird andere nicht verletzen, ähnlich dem Gerechtigkeitssinn und der Aufrichtigkeit eines Ehrenmannes. Wird Jade umgehängt, symbolisiert dies die höfliche Beherrschung und Klugheit eines Ehrenmannes. Wird sie angestoßen, erklingt ein klarer und energischer Klang, verwandt der Natur von Musik. Obwohl Jade schön ist, sind Makel auch sichtbar, verdeckt sie dennoch nicht ihre Vorzüge. Genau wie die Loyalität eines Ehrenmannes, ist sie ohne Voreingenommenheit und ohne das Bedürfnis zu verschleiern. Außerdem kann die Farbe der Jade aus allen Blickwinkeln gesehen werden. Wie die Vertrauenswürdigkeit eines Ehrenmannes, sein Verhalten ist übereinstimmend mit seinen Worten. Selbst in einem dunklen Raum bleibt er vertrauenswürdig und wird andere nicht hereinlegen und betrügen.

Jade ist kristallähnlich, glänzend und durchscheinend wie ein weißer Regenbogen, wie die weißen Wolken am Himmel, welche den Himmel harmonisieren und mit den himmlischen Prinzipien korrespondieren. Der Geist der Jade kann in der Landschaft gesehen werden, wie: ´Wenn Jade in einem tiefen Teich liegt, macht sie den Fluss zauberhaft. Wenn Jade im Berg ruht, wird das Gras üppiger.` Wo immer sie sich befindet, übt sie einen Effekt aus, genau wie das edle Benehmen eines Ehrenmannes, Myriaden von Dingen harmonisieren und einem ganzen Gebiet von Nutzen sein kann. Nirgendwo würden Menschen Jade nicht wertschätzen und das kommt daher, weil Menschen die Tugend eines Ehrenmannes respektieren und bewundern. Die edlen Tugenden sind die Manifestation der himmlischen Prinzipien.“

Ein Ehrenmann versteht die Prinzipien

Zi Lu wandte sich, um Rat, einmal an Konfuzius: “Lehrer, haben Ehrenmänner auch ihre Sorgen?” Konfuzius antwortete: „Nein, ein Ehrenmann kultiviert sich selbst und versteht die Tugend. Im Laufe seiner Studien, wird er sich auf das Dao konzentrieren und oft gewisse Prinzipien auf dieser Ebene erkennen. Wenn er persönlich die Lehrsätze der Heiligen und Weisen bestätigt, gewinnt er ein tieferes Verständnis der Prinzipien und wendet sie wohlwollend und fähig in seinem Leben an, da er sie als passend ansieht. Daher ist ein Ehrenmann einer, der die wirkliche Bedeutung des Lebens versteht und sich lebenslangen Glückes erfreut. Er wird keine persönlichen Interessen in seinen Gedanken verfolgen.

Die Sorgen eines Ehrenmannes sind nicht die Sorgen um persönlichen Ruhm und Gewinn, sondern Sorgen um die ganze Welt. Was sie sich aufbürden, ist die Verantwortung und die Sorgen um andere, sind eine Manifestation von Selbstlosigkeit und uneigennütziger Fachgebiete. Solche, die nicht auf die Kultivierung der Moral achten, sind nicht so. Sie machen sich Sorgen, wenn sie nicht die beabsichtigten persönlichen Vorteile bekommen. Wenn sie sie bekommen haben, machen sie sich Sorgen, sie könnten sie wieder verlieren. Sie sorgen sich um Gewinn und Verlust von Allem; daher leben sie in ständiger Sorge und Angst und haben keinen Tag, an dem sie sich wohlfühlen und glücklich sind.“

Die traditionelle Kultur hat immer die Moralität betont. Nur wenn Menschen die Moral in Ehren halten, können sie ihre ideologische Ebene erhöhen. Ehrenmänner werden den himmlischen Prinzipien folgen und die Lehren der Heiligen und Weisen beachten, um sich selbst anzuleiten. Ehrenmänner werden immer Moral bewahren und sich nicht in die dunklen Machenschaften der Gesellschaft verstricken. Ehrenmänner können andere aufgrund ihrer großmütigen geistigen Toleranz akzeptieren, sie können die gütigen Gedanken im Geist der Menschen erwecken und sie berühren Menschen überall mit einem reinen und barmherzigen Herzen.

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv

Weitere Artikel zu diesem Thema