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Kanada/Toronto: CIPFG veröffentlicht Informationen über Arbeitslager in der Nähe von Olympischen Wettkampfstätten in Peking

Am 1. August 2008 hielt die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (CIPFG) vor dem chinesischen Konsulat in Toronto eine Pressekonferenz ab. Sie veröffentlichte Informationen über Arbeitslager, die sich nur wenige Kilometer von Olympischen Wettkampfstätten entfernt befinden. Während der Pressekonferenz erzählten Falun Gong-Praktizierende von ihrem Leid, das sie durch die Verfolgung in China erlebt hatten.

Falun Gong-Praktizierende protestieren vor dem chinesischen Konsulat gegen die Verfolgung durch die KPCh Paul York und seine Freundin unterstützen die Bemühungen der Praktizierenden

Arbeitslager in der Nähe von Olympischen Wettkampfstätten

Gina von der CIPFG hielt eine Rede im Namen des Vorsitzenden Clive Ansley: „Viele von uns haben von den chinesischen Gulags gehört. Aber herauszufinden, dass unschuldige Menschen in diesen höllischen Arbeitslagern leiden, die sich so nah an Olympischen Wettkampfstätten befinden, das ist entsetzlich.“

Die CIPFG stellt die Informationen über Arbeitslager zur Verfügung, um ausländischen Journalisten zu helfen, die Medienblockade der CIPFG zu durchbrechen und über die Menschenrechtsverletzungen der KPCh zu berichten, die die KPCh zu verheimlichen versucht.

Die Informationen listen die berüchtigten Arbeitslager auf, in denen Falun Gong-Praktizierende brutaler Folter ausgesetzt sind.

Falun Gong-Praktizierenden werden gewaltsam Medikamente für Geisteskranke verabreicht

Die Praktizierende Wang Zhi aus Shenyang, China, wurde zweimal in Zwangsarbeitslager eingesperrt. Das erste Mal war am 31. März 2000 im Masanjia Arbeitslager. Das zweite Mal war am 26. Februar 2003 im Tiantanhe Frauenarbeitslager, Daxing, Peking.

Frau Wang wurde gezwungen, Arbeit zu verrichten und Videos anzusehen, die Falun Gong verleumden und wurde des Schlafes beraubt.

„Besonders bei der zweiten Inhaftierung im Arbeitslager wurde meine Wirbelsäule verletzt“, sagte Frau Wine. „Später wurde ich sehr dünn. Die Lagerwärter sagten, ich hätte ein psychisches Problem und sperrten mich in Einzelhaft. Mir wurde nicht erlaubt, den Raum zu verlassen.“

„Die Lagerwärter zwangen mich, zwei Medikamente einzunehmen. Als Ergebnis wurde ich sehr schläfrig und mein ganzer Körper zitterte. Daraufhin konnte ich nicht laufen. Später stellte sich heraus, dass diese beiden Medikamente bei geisteskranken Patienten angewendet werden,“ sagte sie.

Aufruf zur Beendigung der Verfolgung

Paul York und seine Freundin kamen vorbei, um die Bemühungen der Falun Gong-Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen.

Paul sagte: „Wir unterstützen die Falun Gong-Praktizierenden. Die Verfolgung der KPCh verletzt die Menschenrechte. Wir wissen, dass Falun Gong in China verfolgt wird. Diese Praktizierenden protestieren jeden Tag vor dem chinesischen Konsulat. Ich sehe sie immer, wenn ich vorbeigehe.“

„Jeder hat das Recht, gegen Menschenrechtsverletzungen zu protestieren. Wir haben die Freiheit in Kanada, unsere Meinung zu sagen,“ sagte Paul.

Der Vorsitzende des kanadischen Falun Dafa-Vereins, Zhang Zhaojin, sagte in seiner Rede, dass die KPCh die Verfolgung unter dem Vorwand der Ausrichtung der Olympischen Spiele verstärke. Seit Ende letzten Jahres bis zum 30. Juni seien 8.037 Praktizierende gesetzwidrig verhaftet und eingesperrt worden.

Herr Zhang sagte: „Hunderttausende von Falun Gong-Praktizierende wurden in Gefängnissen, Gehirnwäschezentren und psychiatrischen Anstalten illegal inhaftiert, schon bevor die Verfolgung der KPCh eskalierte. Dies ist die schlimmste Menschenrechtskatastrophe auf der Welt.“

„Wir verurteilen aufs Schärfste die intensivierte Verfolgung des chinesischen Volkes durch die KPCh unter dem Vorwand der Olympischen Spiele. Wir rufen die Menschen dazu auf, zu helfen, dass diese neun Jahre lange brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China beendet wird,“ sagte Herr Zhang.

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