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Ich bearbeitete häusliche Schwierigkeiten und Sorgen mit Nach-Innen-Schauen

In den zehn Jahren meiner Kultivierung bin ich durch viele Kümmernisse gegangen und dabei viele Male unter den Standard einer Kultivierenden gefallen. Ich möchte meine Erfahrungen mitteilen, wie ich meine häuslichen Kümmernisse bzw. Sorgen, bearbeitete.

Mein Mann war die größte Hürde auf meinem Kultivierungsweg. Er war ein sehr nervöser, reizbarer, dominierender Mensch. Von Anfang an befanden wir uns aufgrund unserer Unverträglichkeit häufig in Konflikten und wir ließen uns beinahe scheiden. Nachdem ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, lernte ich viele Prinzipien von Dafa und erkannte die wahre Bedeutung des Lebens. Ich verstand auch, dass alles auf einer vorherbestimmten Schicksalsverbindung beruht. Daher fing ich an, mein Leben unter Beachtung der Fa-Prinzipien zu leben und mein Familienleben wurde harmonisch.

Als dann die KPCh (Kommunistische Partei Chinas) am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Gong startete, hatte ich erst ein knappes Jahr praktiziert. Wegen des Einflusses der KPCh auf die Menschen und der Angst, die viele Menschen durch die, von ihr in Umlauf gebrachten Bewegungen erlebten, war die erste Reaktion vieler, sich selbst zu schützen. Mein Mann war darin keine Ausnahme. Mit dem sich verstärkenden Druck seitens der KPCh, erhöhte er wegen Falun Gong den Druck auf mich.

Wenn KPCh-Agenten vorbeikamen, schlug er auf mich ein und gab mir Fußtritte, wenn ich mich weigerte, die "Garantieerklärung" zu unterschreiben, dass ich Falun Gong aufgeben würde. Er schlug mich auf diese Weise drei oder vier Mal. Bevor ich Falun Gong praktizierte, hat er mich nie geschlagen, ganz gleich wie aufgebracht er auch war.

Allmählich erkannte er, dass es nicht wirkte, mich zu schlagen. Ganz gleich wie heftig wir früher auch miteinander stritten, er entschuldigte sich nie oder mäßigte seine Worte. Doch nun wandte er andere Methoden an, wie bitterlich zu weinen und mich mit gütigen Worten zu überschütten. Schließlich machte ich Zugeständnisse, bereute später meine Entscheidung und erkannte, dass ich diesen Pass nicht überwunden hatte. Gerade wie der Lehrer sagte:

„Wenn du den ersten Pass nicht überwunden hast, wird es dir beim zweiten Pass sehr schwer fallen, dich zu beherrschen. (Zhuan Falun, Lektion 6, Beim Praktizieren Dämonen herbeiführen).

Danach beobachtete er mich aufmerksam und untersagte mir, das Fa zu lernen oder Mitpraktizierende zu kontaktieren. Lange Zeit war ich entmutigt. Ich dachte, ich wäre nicht qualifiziert, eine Schülerin des Lehrers zu sein und ich wäre der Barmherzigkeit des Lehrers nicht würdig.

Später begann ich unter behutsamen Hinweisen des Lehrers und mit Unterstützung von Mitpraktizierenden, das Fa heimlich zu lernen. Ich traute mich nicht, meinem Mann das zu sagen. Einmal kam er dahinter, dass ich das Fa lernte und er schnappte das Buch und riss es auseinander. Ich weinte heftig und argumentierte mit ihm. Er sagte, immer wenn er sah, dass ich Dafa Bücher lese, fühlte er sich eigenartig und es trieb ihn beinahe in den Wahnsinn. Ich beruhigte mich und erkannte, dass es böse Faktoren hinter ihm gab, die ihn kontrollierten.

Und so sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um die „schwarzen Hände“ und „morschen Gespenster“ hinter ihm aufzulösen. Ich schaute auch nach innen, um mir meiner Eigensinne bewusst zu werden, denn wenn jemand so wütend wird, dass er ein Dafa Buch vor dir zerreißt, müssen Eigensinne vorhanden sein. Auf diese Weise entdeckte ich viele Eigensinne, wie Hass, Neid, Eifersucht, Konkurrenzdenken und Trachten nach Komfort.

Später wurde mir bewusst, dass es nicht genügt, einfach Pässe bei der Kultivierung zu überwinden, es ist unser feierliches Gelöbnis, Lebewesen zu erretten. Also verstärkte ich meine aufrichtigen Gedanken, um die bösen Faktoren der alten Mächte in meiner Dimension zu beseitigen. Gleichzeitig kommunizierte ich von da an besser mit meinem Mann und erklärte ihm die Wahrheit über Dafa.

Allmählich veränderte er sich. Ich schloss mich auch ganz offen der Fa-Lerngruppe an, anstatt mich zum Lernen heimlich mit Praktizierenden zu treffen. Wenn ich manchmal ausging, um Infomaterial zur Erklärung der wahren Umstände über Falun Gong zu verteilen und spät nach Hause kam, sagte er nichts mehr. Ich konnte die drei Dinge (Lernen des Fa [Lehre des Falun Dafa], Aussenden aufrichtiger Gedanken und den Menschen der Welt die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung erklären) ohne Probleme seinerseits, tun.

Manchmal half er mir, Freunden und Verwandten die Wahrheit über Dafa zu erklären und legte ihnen nahe, aus der KPCh auszutreten. Er selbst trat aus der Jugendliga unter seinem wirklichen Namen aus und schrieb eine Austrittserklärung. Ein weiteres Leben war gerettet und ich fühlte mich für ihn im Grunde meines Herzens glücklich

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