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Eine Geschichte über den Taoisten Zhai Ganyou

Während der Mitte der Tang Dynastie gab es einen Taoisten namens Zhai Ganyou aus der Provinz Sichuan. Zhai begann schon als Kind mit der Kultivierung am Gelben Drachenberg. Im Alter von 41 Jahren begann Zhai, sich unter der Anleitung eines göttlichen Wesens zu kultivieren, sodass er große Fortschritte in seiner Kultivierung machte.

Eines Tages rief er auf einem Markt in Kuizhou laut: “Heute Nacht werden acht Männer hierher kommen. Seid wach!“ Niemand verstand, was er meinte. In dieser Nacht brannte ein großes Feuer einige hundert Haushalte nieder. Erst dann verstanden die Menschen, dass die „acht Männer“ sich auf das chinesische Symbol „Feuer“ bezog. Das chinesische Schriftzeichen für "Feuer" besteht aus den zwei Zeichen: acht und Mann.

Eines Nachts bewunderte Zhai Ganyou mit einigen Dutzenden seiner Jünger den Mond. Ein Jünger fragte: „Ich frage mich, was auf dem Mond ist?“ Zhai Ganyou antwortete lächelnd: „Du kannst einen Blick darauf werfen, wenn du der Richtung folgst, in die mein Finger zeigt.“ Zhai zeigte zum Mond und mehrere Jünger sahen goldene Paläste im Mond. Nach einem Moment verschwand die Vision.

In der Tianbao Ära (742 – 756 A. D.) während der Regierungszeit des Kaisers Xuanzong der Tang Dynastie, ließ der Kaiser Zhai Ganyou in die Hauptstadt kommen und behandelte ihn mit großer Gastfreundschaft. Alle Taoisten im königlichen Palast wurden neidisch. Sie erzählten Kaiser Xuanzong: „Zhai Ganyou ist ein unbedeutender Taoist aus der entlegenen Provinz Sichuan. Bitte behandle ihn nicht all zu gut.“ Zhai Ganyou lächelte und legte sein Kopftuch auf den Tisch des Kaisers.

Zu den königlichen Taoisten sagte er: „Wenn jemand dieses Kopftuch aufheben kann, werde ich mich vor ihm verbeugen und sein Jünger werden. Wenn niemand dieses Kopftuch aufheben kann, müsst ihr mich Lehrer nennen.“ Der Kaiser befahl allen königlichen Taoisten, es zu versuchen. Aber niemand konnte das Kopftuch aufheben. Nur Zhai Ganyou konnte es mit unglaublicher Leichtigkeit aufheben. Kaiser Xuanzong war sehr erfreut und gab ihm den ehrenvollen Titel „Der Taoist, der das Universum erreicht.“ Bald kehrte Zhai Ganyou wieder nach Sichuan zurück und führte seine Kultivierungspraxis weiter.

Bevor ich mit meiner eigenen Kultivierung begann, war ich von den übernatürlichen Fähigkeiten der alten chinesischen Taoisten eingeschüchtert. Seitdem ich Falun Gong praktiziere, habe ich eine andere Sichtweise. Zhai Ganyou wusste im voraus von dem Feuer, aber er konnte die Menschen nicht direkt warnen, denn niemand darf Geheimnisse des Himmels preisgeben. Aber die heutigen Falun Gong-Praktizierenden dürfen das höchste Himmelsgeheimnis offenbaren, dass der Himmel dabei ist, die chinesische kommunistische Partei (KPCh) aufzulösen, um jeden einzelnen Chinesen vor dieser tödlichen Katastrophe zu bewahren.

Wer, außer den Falun Gong-Praktizierenden, die sich nach dem großen Gesetz des Universums kultivieren, hätte den Mut dazu? Lao Zi sagte: „Ihr könnt das Dao [das ich lehre] Dao nennen, aber es ist kein gewöhnliches Dao.“ Lao Zi (Laotse) hatte so recht.

Artikel auf Chinesisch:
http://www.zhengjian.org/zj/articles/2006/1/6/35240.html

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