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Ein Brief nach Hause – meine Schicksalsverbindung mit Dafa

Liebe Großmutter,

ich hoffe, es geht dir gut!

Ich begann mein Hochschulleben in einer fremden und neuen Stadt. Ich hatte vor meiner Abreise keine Gelegenheit mehr, mit dir ein ausführliches Gespräch zu führen, deshalb habe ich beschlossen, diesen Brief zu schreiben, um dich mein wahres “Ich” sehen zu lassen!

Nach der Scheidung meiner Eltern bekam ich eine neue Stiefmutter. Durch sie habe ich dich kennen gelernt. Du warst so nett, sodass ich dir vertraute und ich sehr an dir hing. Wir lebten zusammen, als ich in die 7. und 8. Klasse ging. Du lerntest das Fa, machtest die Übungen und sprachst jeden Tag mit den Menschen über Falun Gong. Du hast keines dieser Aktivitäten je versäumt aus Angst, verhaftet zu werden. Auch während der schwierigsten Zeit hast du nicht aufgehört, Flyer auszulegen und CDs zu verteilen. Dafür bewunderte ich dich und deinen Mut.

Nichts konnte dich aufhalten, diese Dinge zu tun. Unter deinem Einfluss und deiner Ermutigung praktizierte ich eine Weile mit dir. Obwohl die Meditation im Lotussitz sehr schmerzhaft war – wenn ich aber mein Herz in Zaum hielt und an nichts dachte, frei von ziellosen Gedanken war, fühlte ich mich sehr wohl. Bedauerlicherweise hielt ich es nicht durch, doch ich behielt einen Gedanken in mir – jene Zeilen, die du mich batest, in Erinnerung zu behalten: Falun Dafa ist gut!

Deshalb ist mein Leben sehr ausgeglichen. Freunde beneiden mich, weil ich an jener Mittelschule und Hochschule aufgenommen wurde, die ich mir wünschte.

Nachdem du ins Zwangsarbeitslager gebracht wurdest, hatte ich keinen Kontakt mehr mit Falun Dafa. Manchmal fühle ich einen erhellenden Moment, dann sage ich zu mir: “Falun Dafa ist gut.”

Ich habe mehrere gute Freunde an der Hochschule. Mengmeng und ich kommen aus derselben Stadt. Letzte Nacht bat ich sie, vorbeizukommen und mit mir zu plaudern. Wir saßen auf den Treppen und redeten und redeten. Sie erzählte mir von ihrer Familie. Ich erzählte ihr von meiner Familie und wie ich sie beneidete, eine vollständige Familie zu haben. Doch letzte Nacht erklärte sie mir: “Meine Mama praktiziert Falun Gong und ich mache das auch.”

Du kannst dir nicht vorstellen, wie emotional ich war. Für mehrere Momente konnte ich kein Wort herausbringen, dann weinte ich: “Wirklich? Ist das wahr?” Sie nickte ernsthaft. Ich erzählte ihr von dir und warum ich die Anmeldung für den Eintritt in die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) nicht einreichen und aus der kommunistischen Jungendliga austreten wollte. Auch sie war sehr angetan. Wir umarmten uns. In diesem Augenblick spürten wir, dass unsere Leben miteinander verbunden waren.

Sie erzählte mir viele Dinge über ihre Mutter und über ihr Praktizieren von Falun Gong. Ihre Mutter wurde ohne rechtliche Grundlage verhaftet, weil sie eine Praktizierende ist.

Ich erzähle dir all diese Dinge, damit du meine Schicksalsverbindung mit Dafa sehen kannst. Obwohl ich dich verlassen habe und in diese große neue Stadt weit weg gegangen bin, fand ich in so einer großen Schule eine Praktizierende in meiner Nähe!

Mengmeng und ich haben ausgemacht, dass wir von nun an gemeinsam praktizieren. Sie wird mich ihre Bücher lesen lassen. Wir werden uns daran erinnern, dass “Falun Dafa gut ist!” und unser Bestes tun, um den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht zu folgen. Wir werden auch den anderen von Falun Gong erzählen, wenn es die Bedingungen erlauben.

Vertrau mir!

Ich wünsche dir eine gute Gesundheit…

In Liebe,
Lanlan

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