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Mein Verständnisaustausch mit Praktizierenden in Peking über das Trachten nach Gemütlichkeit

Da ich Freunde und Verwandte in Peking habe, kann bin ich mit einigen Praktizierenden dort in Verbindung bleiben und wir tauschen unsere Kultivierungserfahrungen aus. Ich möchte mein Verständnis über das Heraustreten aus dem Eigensinn nach Gemütlichkeit mitteilen, wie ich es mit Pekinger Praktizierenden ausgetauscht habe.

Lasst mich bitte zuerst einige Kultivierungserfahrungen mitteilen. Die erste betrifft einen langjährigen Praktizierenden, der nach der Hochschule acht Jahre lang in Peking gearbeitet hat, seit er die Hochschule verließ. Während der ersten Jahre war er fleißig und konnte anderen Praktizierenden helfen, die Drei Dinge gut zu tun (Lernen des Fa [Lehren von Falun Dafa], Aussenden aufrichtiger Gedanken und den Menschen auf der Welt die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung erklären).

Allmählich stieg sein Gehalt auf über zehntausend Yuan im Monat und er konnte sich leicht einen komfortablen Lebensstil leisten. Er fing an, diesem Lebensstil nachzujagen, indem er eine eigene Firma gründete und auch ein Haus kaufte. Dies bedeutete aber, dass er immer weniger Zeit hatte, die Drei Dinge zu tun. Schließlich kreierte dieser Eigensinn Lücken in seiner Kultivierung und er wurde wegen des Praktizierens von Falun Gong illegal verhaftet und in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen. Obwohl sein Herz immer noch mit Dafa ist, war er nach seiner Entlassung nicht mehr so fleißig wie vorher. Er fokussierte seine Aufmerksamkeit auf das Geldverdienen und einen Wagen zu kaufen. Selten befasste er sich damit, die Drei Dinge zu tun.

Auch ein anderer langjähriger Praktizierender war eigensinnig auf Geldverdienen, nachdem er aus einem Zwangsarbeitslager entlassen wurde. Auch er fing ein Geschäft an, kaufte einen Wagen und heiratete. Als wir einmal gemeinsam das Fa lernten, beantwortete er dauernd Telefonanrufe. Ich konnte nicht mehr sehen, dass diese Person sehr fleißig war.

Ich traf auch einige andere Praktizierende in Peking, deren Kultivierungszustand ebenfalls nicht gut war. Sie haben starke Eigensinne der Angst und es fällt ihnen sehr schwer herauszutreten, um die Drei Dinge zu tun. Sie wollen einfach ein gemütliches Leben führen.

Peking ist die Heimstätte der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) und daher gibt es dort viele starke Einflüsse des Bösen. Die illegale Beobachtung und Verfolgung von Dafa-Jüngern ist dort am heftigsten und Dafa Jünger, besonders jene in Peking, begegnen großen Herausforderungen bei der Bestätigung des Fa und der Errettung von Lebewesen. Doch in einem solchen Umfeld gibt es auch viele Praktizierende, die heraustreten und die Wahrheit über die Verfolgung erklären.

Ich kenne einen Praktizierenden, der nach Peking zog, nachdem die Verfolgung angefangen hatte. Seine dreiköpfige Familie musste ihr Leben aus einem Einkommen von zweitausend Yuan im Monat bestreiten. Mit diesem Geld war er auch in der Lage, Wahrheitserklärungsmaterial herzustellen und es selbst zu verteilen. Ich hielt mich einige Tage in seiner Wohnung auf und jeden Abend lernte er das Fa bis gegen Mitternacht. Er sendete zu jeder Stunde aufrichtige Gedanken aus und stand morgens um 3:50 auf, um die Übungen zu machen.

Er sagte zu mir: “In diesem bösen Umfeld von Peking kann man nur fleißig bleiben, wenn man die Drei Dinge gut macht und den Eigensinn auf Gemütlichkeit ablegt und sich über die Herausforderungen erhebt. Ich war bei vielen Treffen zum Fa-Lernen und Erfahrungsaustausch mit Praktizierenden in Peking und wir alle erkannten, dass der Hauptgrund dafür, nicht fleißig zu sein, das Trachten nach Gemütlichkeit war. Wenn Gemütlichkeit die Praktizierenden erfasst, fürchten sie sich vor dem Ungemach der Verfolgung.

Wenn unser Fleiß nachlässt, werden wir, eingehüllt in die materialistischen Gemütlichkeiten der menschlichen Welt, angesichts des Überlebensdrucks und der persönlichen Interessen, von unserer Kultivierungsebene herunterfallen. Dann wird es sehr hart für uns sein, in der Kultivierung höher zu steigen. Ein Praktizierender sagte: „Peking ist wie eine große Falle voller Selbstsucht und Wünsche. Wenn man einmal hineingefallen ist, ist es sehr schwer, wieder herauszukommen.“

Die obigen Beispiele sind Beweise dafür. Tatsächlich hat der Lehrer bereits in „Dafa-Jünger in der Zeit der Fa-Berichtigung“ (Essentielles für weitere Fortschritte II) über das Trachten nach Gemütlichkeit gesagt:
„Wenn ihr bisher noch nicht begreift, was Dafa-Jünger der Fa-Berichtigung bedeutet und nicht aus den dämonischen Schwierigkeiten heraustretet, werdet ihr von der Gesinnung des Trachtens nach Gemütlichkeit auf der Menschenwelt angetrieben, um zu häretischen Erkenntnissen zu kommen. Es schmerzt dem Meister immer im Herzen wegen derjenigen, die heruntergefallen sind; sie sind meistens von dieser Gesinnung angetrieben worden, so dass sie ruiniert sind.“
Acht Jahre danach, als wir dieses Fa wieder lasen, gab es viele, viele schmerzhafte Lektionen, weil wir diesen Eigensinn nicht loswerden konnten.

Eigentlich gibt es einen größeren Eigensinn hinter dem Trachten nach Gemütlichkeit und der ist die Selbstsucht, der Egoismus. Er ist die Natur eines jeden Lebewesens im alten Universum, einschließlich der Dafa-Jünger. Wozu kultivieren wir uns? Dient es nicht dazu, die Natur des alten Universums abzulegen, den Egoismus abzulegen und selbstlose Wesen des neuen Universums zu werden? Der Kultivierungsprozess einer Person ist ein Transformationsprozess von menschlichen Gedanken zu göttlichen Gedanken.

Wenn unsere alten, selbstsüchtigen Anschauungen durch unsere neuen, selbstlosen Anschauungen ersetzt werden, sind wir dann nicht fundamental verändert? Aus der Gemütlichkeit herauszutreten ist der Schlüssel, der uns erlaubt, die Drei Dinge gut zu tun. Ich denke, die Pekinger Praktizierenden haben einen unvergleichlichen Vorteil gegenüber Praktizierenden aus anderen Städten bei der Bestätigung des Fa, der Errettung von Lebewesen und Eliminierung des Bösen.

Wenn man zum Beispiel in dem politischen, ökonomischen und kulturellen Zentrum von China ist, sind Pekinger Praktizierende in dieser Hinsicht ganz sachkundig. Auch für Praktizierende, die sich ganz dicht beim Versteck des Bösen befinden, ist es der beste Platz, um für die Eliminierung des Bösen, aufrichtige Gedanken auszusenden.

Einmal sagte mir ein Pekinger Praktizierender: „Peking braucht Dafa-Jünger. Wenn man auf den Straßen geht, im Bus sitzt oder Parks, Restaurants oder Einkaufszentren besucht, wird das Aussenden aufrichtiger Gedanken sehr effektiv sein.“ Unsere lokalen Praktizierenden haben jahrelang für Peking aufrichtige Gedanken ausgesendet. Die Praktizierenden in Peking sollten es noch besser machen. Wenn alle Pekinger Praktizierenden mehr aufrichtige Gedanken aussenden können, welch großes aufrichtiges Feld das sein würde! Könnte das Böse dann immer noch so zügellos sein?

Es gibt auch noch andere Dinge, welche Praktizierende außer der Wahrheitserklärung durch persönliche Gespräche tun können. Zum Beispiel Briefe zur Wahrheitserklärung und Briefe zur Ermutigung für Güte ins Zentralkomitee der KPCh und den Regierungsministerien in Peking zu schreiben, Emails zu senden oder über das Handy SMS zu schicken, um die Wahrheit zu erklären. Viele Praktizierende arbeiten gegenwärtig oder haben früher in den KPCh Organisationen gearbeitet und so kann es für sie viel leichter sein, Menschen in diesen Organisationen Informationen zukommen zu lassen. Wenn es den Pekinger Praktizierenden gelingt, wieder ein Umfeld für das Fa-Lernen zu etablieren, können sie als ein Ganzes koordinieren, die Drei Dinge gut zu tun.

Der Lehrer kennt das Umfeld unserer Pekinger Praktizierenden und auch die empfindet Güte und Fürsorge für uns. Ob in Peking oder an anderen Plätzen, wir Praktizierenden sollten nicht nach Gemütlichkeit aus der Sicht der alltäglichen normalen Menschen trachten, darauf warten, dass andere Praktizierende das Umfeld berichtigen oder auf den Lehrer, um die Fa-Berichtigung zu beenden. Andererseits, wo bleibt denn sonst unsere mächtige Tugend? Werden wir eine zufriedenstellende Antwort für den Lehrer für unsere Taten haben?

Ich hoffe, die Mitpraktizierenden, die einen Eigensinn der Gemütlichkeit haben und die nicht sehr fleißig sind, können sich rasch aufraffen, um unsere großartige historische Mission der Bestätigung des Fa und der Errettung von Lebewesen zu erfüllen. In der Vergangenheit hatten unsere Pekinger Praktizierenden großartige Erfolge bei der Unterstützung des Lehrers während der Fa-Berichtigung und Errettung von Lebewesen erzielt. Ich glaube, dass sie es in der Schlussphase noch besser machen können.

Dieser Artikel beabsichtigt nicht, Pekinger Praktizierende zu tadeln. Bitte weist gütig auf Unangemessenes hin.

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